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Kultur Bücher
Buch Leseprobe Die Kelten, Rainer Krämer
Rainer Krämer

Die Kelten


Geschichte - Religion - Mythos

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Wenn man an Druiden denkt, ist wohl vielen Lesern das Bild eines weiß gewandeten bärtigen Mannes präsent, der in Eichenbäumen herumklettert und mit goldenen Sicheln Misteln schneidet. Doch wer waren die Druiden wirklich? Die antiken Autoren scheinen jedenfalls von ihrem Wissen tief beeindruckt gewesen zu sein. So wird ihnen die Lehre von der Seelenwanderung zugeschrieben, Aristoteles nannte sie sogar „die Erfinder der Philosophie“ und auch bei Cäsar ist ein Exkurs über diese religiösen Führer zu finden. Obwohl Cäsar hier von einem früheren Autoren (Poseidonios, siehe Anhang) abgeschrieben hat, kann man wohl davon ausgehen, dass er dessen Bericht durch eigene Anschauung bestätigen konnte.
In den Stand dieser Priesterkaste aufzusteigen, schien nicht gerade einfach gewesen zu sein. Ein Schüler musste eine riesige Menge an Versen auswendig lernen, die Lehre niederzuschreiben war streng verboten. An die 20 Jahre dauerte dies. Dieses Verbot scheint in der Lehre der Druiden und nicht in der Unfähigkeit, etwas niederzuschreiben begründet zu sein. Die Kelten verwendeten z. T. bereits griechische Buchstaben, um etwas schriftlich festzuhalten. Denn Inhalt ihrer Überlieferungen können wir heute nur erahnen, Cäsar schreibt von Astronomie, Geographie und Naturkunde. Wahrscheinlich war eine ihrer Pflichten, u. a. die jährlichen Festzeiten nach dem Stand der Himmelskörper zu bestimmen. Dabei hatten sie sogar einen eigenen Kalender entwickelt, wie wir von archäologische Funden wissen. Das Schlichten von Streitfällen war sicherlich eine der undankbarsten Aufgaben – doch ihre Meinung hatte Gewicht, so wird z. B. berichtet, dass der König nicht vor Druiden das Wort ergreifen durfte. Die Angehörigen der adligen Oberschicht schickten ihre Jugend auch zur Erziehung in die Obhut der Druiden. Ein angenehmer Nebeneffekt war, dass ihre Zöglinge dabei vom Kriegsdienst befreit waren . . .


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