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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe You re not Alone, Kira Crain
Kira Crain

You re not Alone



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Die vier Mädchen sitzen um den Tisch herum. Der Raum wird von zwei großen Kerzen rechts und links von dem Tisch schwach beleuchtet.


Stille.


Mit je einem Finger platziert auf der Planchette starren sie auf das Brett.
»Spiritus Sanctus...«


Amy erschrickt bei dem Klang von Jills lauter Stimme und die Planchette bewegt sich ein bisschen nach rechts.
Tammy kichert.
Amy bewegt die Planchette wieder zu dem richtigen Platz zurück.
»Entschuldigt«, flüstert Amy.


»Spiritus Sanctus. Bist du da?«
Jill und die anderen warten mit angehaltenem Atem.


Nichts passiert.


Jill hebt ihre Arme.
»Spiritus Sanctus...«
Laut kichernd wird sie von Tammy unterbrochen.


Jill senkt ihre Arme und sieht Tammy an.
»Was??«
Tammy bricht in Gelächter aus und schüttelt ihren Kopf.


»Wenn ihr nicht ernst bleibt, wird es nicht funktionieren«, erwiderte Jill genervt.
»Es wird sowieso nicht funktionieren«, versucht Kelly die Situation zu entspannen.
»Vielleicht versteht er dich einfach nicht«, gibt Amy zu bedenken.
Kelly grinst. »Ja vielleicht hat er oder sie Latein geschmissen.«


Kelly bemerkt das Jill sauer wird.
»Okay, lasst uns einfach weitermachen und sehen was passiert.«


Die Mädchen legen ihre Finger zurück auf die Planchette. Jill fährt mit ihrer Beschwörung fort.
»Ich rufe Abalum. Abalum bist du da?«


Sie warten.


Nichts passiert.


Amy und Tammy flüstern miteinander. Jill stoppt ihre Beschwörung.
»Was ist jetzt schon wieder??«
Amy zuckt mit den Schultern.
»Sein Name war Abalam.«
Kelly lacht.
»Ich weiss zwar nicht wer das ist, aber ich bin mir sicher dass er nicht besonders begeistert davon sein wird, dass wir ihn mit falschem Namen rufen. Wer ist Abalam?«
Amy zuckt wieder mit den Schultern.
»Niemand Besonderer. Nur der König der Hölle.«
Kelly springt auf.
»Du rufst den König der Hölle?? Mit einem falschen Namen?? Bist du verrückt?«
Tammy lehnt sich zurück und lacht laut los. Auch Amy und Jill lachen.


Jill fängt sich als erste.
»Okay. Lasst uns etwas anderes probieren«


Kelly macht das Licht im Wohnzimmer an und während sie die Stufen zur zweiten Etage empor läuft: »Bin gleich wieder da!«
Tammy, Amy und Jill steht auf.


Tammy und Amy stehen am Küchentisch und machen Sandwiches. Sie kichern.


Ein Messer liegt halb auf der Spüle hinter ihnen. Als Amy sich halb umdreht, berührt sie das Messer und es fällt hinunter mit lautem Getöse. Amy spring zurück und schreit. Tammy sieht auf das Messer.


»Abalam ist böse«, flüstert Tammy.
Sie tut so als ob sie den Atem anhält und lacht plötzlich laut los. Amy bricht ebenfalls im Gelächter aus.


Im Badezimmer steht Jill vor dem Spiegel. Sie legt Lippenstift auf.


Ein Windhauch weht durch das halb geöffnete Fenster. Als sie in den Spiegel sieht, sieht sie einen dunklen Schatten hinter dem Duschvorhang.


Sie legt den Lippenstift weg und geht langsam auf den Duschvorhang zu.


Jill hält den Atem an.


Mit einer Hand fasst sie den Vorhang und zieht ihn zur Seite. Ein schwarzer Anzug schwingt hin und her. Jill atmet aus und schüttelt ihren Kopf.



Zur gleichen Zeit in Kellys Zimmer im zweiten Stock...


Kelly eilt in ihr Zimmer. Es ist dunkel. Nur das Mondlicht beleuchtet schwach ihren Tisch. Kelly greift nach einem schweren, großen Buch mit dem Titel "Das schwarze Buch der Zaubersprüche".


Ohne zu bemerken, dass das Fenster weit offen steht, rennt sie aus dem Zimmer.


Während sie die Tür zu schlägt, bewegt sich etwas in der dunklen Ecke des Raumes hinter der Tür.


Die vier Mädchen sitzen um den Tisch herum und halten sich an den Händen um ein Kreis zu formen. Die zwei Kerzen brennen in der Mitte des Tisches. Das große Buch liegt offen vor Kelly. Alle haben ihre Augen geschlossen.
»Wir rufen Mogwai. Mogwai, möchtest du uns Gesellschaft leisten?«


Stille.


Das Kerzenlicht flackert.


Kelly öffnet ein Auge, nur um es sofort wieder zu schließen.
» Mogwai, bist du hier?«
Tammy öffnet ein Auge und sieht Amy an. Amy hat auch ein Auge geöffnet und sieht ebenfalls zu ihr.
»Mogwai?« Amy versteht nicht so ganz. Mit ebenfalls nur einem geöffneten Auge entgegnet Kelly »Ja, Mogwai. Der nette kleine Gremlin.«


Sie lassen die Hände los und lachen.


Ein Windhauch lässt das Kerzenlicht erlöschen.


Dunkelheit.


Ein Geräusch im ersten Stock.


Ängstlich rutschen sie näher zusammen.


Irgendetwas erleuchtet die Wand über dem Kamin und eine Schrift erscheint: YOU’RE NOT ALONE.


Die Mädchen schreien.


Sie hören ein Geräusch auf der Treppe. Etwas kommt die Stufen hinunter.


Ängstlich starren die Mädchen die Treppe an.


Dunkelheit.


Stille.


Ein Lichtstrahl.


Ein Gesicht.


Die Mädchen springen auf und rennen zu der anderen Seite des Wohnzimmers.


Sie hören jemanden direkt hinter sich atmen.


Schreiend rennen sie in die Mitte des Raumes.


Plötzlich...


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