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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Voodoooo, Birgit Krohn
Birgit Krohn

Voodoooo



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Die Lagerhalle war ein längst vergessenes Relikt aus der Zeit, als die ansässigen Heider Unternehmen ihre Waren mit der Eisenbahn versendet hatten. Seit Jahren stand diese lang gezogene, aus verwittertem Holz bestehende Halle mit Laderampen in Schienenrichtung nun dort und wartete auf ihre Aufgabe. Das Vorhängeschloss war korrekt geöffnet worden und es waren keine Einbruchsspuren zu entdecken. Aber das hatte nichts zu bedeuten. Die Drogenhändler hätten ohne Weiteres das alte Torschloss auswechseln können. Niemand kümmerte sich um diese Lagerhallen. »Dort hinten ist es«, flüsterte Herbert, wies auf einen kleinen Raum längsseits der Halle und gab seinen Kollegen den Weg frei. »Willst nicht mit?«, fragte Ernst überrascht. Herbert fuchtelte abwehrend mit den Armen und ver-schwand. »Was hat er nur?«, witzelte Frank. »Wohnt hier ein Geist?« »Moin, Jungs«, Bello stand breit grinsend am Türrahmen gelehnt. »War klar, dass ihr kommt. Hereinspaziert.« Ohne zu zögern traten die drei Unwissenden in den kleinen fensterlosen Raum, der früher einmal als Büro gedient haben musste. Was sie dort sahen, verschlug ihnen die Sprache. Die Wände und der Fußboden waren über und über mit Blut bespritzt und links stand ein breiter Holztisch mit merkwürdigen Utensilien drauf. Ernst polierte hektisch seine Brille und Schweiß stand ihm auf der Stirn. Frank stand wie angewurzelt auf der Türschwelle. Der unverkenn-bare süßliche Geruch des Bluts lag derart schwer in der Luft, dass sie Mühe hatten zu atmen. Vorsichtig ging Harry zum Tisch und begutachtete die scheinbar wahllos hin-geworfenen Dinge. Ein paar Bücher, ein Totenschädel, eigenartig geformte Metallgegenstände, Fotos und viele weiße Kerzen. Eine dicke Wachsschicht überzog den Fuß-boden an der Tischkante. »Harry«, flüsterte Frank, der hinter ihm stand. »Dort.« Harry folgte dem Finger seines Kollegen und entdeckte eine kleine Puppe mit Stecknadeln gespickt. »Ist das etwa eine Voodoo-Puppe? Glaubst du an so einen Hokuspokus?« »Nun ja. Man sollte es nicht unterschätzen. Wer weiß schon wirklich, was dahintersteckt.« Harry wollte gerade die Puppe in die Hand nehmen, als Frank ihm sanft aber bestimmt den Arm zur Seite schlug. »Ach ja, Fingerabdrücke«, murmelte er. »Quatsch. Der Fluch der Puppe geht auf dich über«, be-lehrte der Informatiker ihn. »Ach komm.« »Nee, hör auf. Man weiß nie.« »Du bist ja abergläubisch.« »Nur vorsichtig.«


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