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Traumtöten


Ein Krimi aus der Psychiatrie

von S. Maria Eckert

krimi_thriller
ISBN13-Nummer:
9783957163165
Ausstattung:
Softcover, 308 Seiten
Preis:
14.90 €
Mehr Infos zum Buch:
Website
Verlag:
Verlag-Kern.de
Leseprobe

Marina wirkte unzufrieden, bedrängte ihre Freundin aber nicht weiter. „Haben die Polizisten sonst etwas gesagt, oder kamen sie nur, um dir Fragen zu stellen?“, fragte Liliana. „Sie haben nur Fragen gestellt. Ich habe nichts Neues seit deinem letzten Besuch erfahren“, gab Marina zurück. Die beiden Freundinnen wechselten nach kurzer Stille das Thema und Liliana berichtete von ihrer letzten Arbeitswoche und davon, dass sie sich mit nervigen Kollegen herumärgern musste. Außerdem hatte der Hund des Bürgermeisters unter ihren Schreibtisch gekackt und ihre neue Handtasche angebissen. Marina wirkte etwas gelöster, Ablenkung schien ihr gutzutun. Und über den Hundehaufen unter Lilianas Schreibtisch konnte sie sogar lachen. Nach einer Stunde erschien Schwester Tina in der Tür und bat Liliana, langsam zu gehen. „Halt durch, Marinchen“, flüsterte Liliana ihrer Freundin ins Ohr, während sie sie in die Arme schloss und drückte. „Danke, dass du da warst, Lilly. Danke!“ Marina gab ihrer Freundin ein Küsschen auf die Wange und winkte ihr zu, als sich die Türen zwischen den beiden Frauen schlossen. Kaum war Liliana an der frischen Luft, suchte sie sich die nächste Bank, setzte sich und vergrub das Gesicht in den Händen. Was war eigentlich ein Rückgrat? Gab es so was auch bei Amazon? Oder gebraucht bei Ebay? Sie konnte Marina nicht die Wahrheit sagen. Wäre das so einfach, dann hätte sie es bestimmt schon irgendwann im letzten Jahr getan. Marina war wirklich dankbar gewesen über ihren Besuch. Das war keine Heuchelei. Liliana hatte das Leid und den Kummer in den Augen ihrer Freundin gesehen. Dass sich Marina bei ihr entschuldigt hatte für den Gedanken, sie könnte die Affäre sein, schien Liliana fertigzumachen. Doch da zwischen ihr und ihrer Freundin so weit alles gut schien, wenn auch auf einer Lüge basierend, so war das dringlichere Problem nun der Brief. Marina hatte gerade erst durch die Polizei von dem Verdacht der Affäre erfahren. Sie hätte keine Zeit gehabt, sich Briefpapier zuzulegen und den Brief zu schreiben. Und wie hätte sie ihn ihr überhaupt zukommen lassen sollen? Sie hatte keinen Besuch, und das glaubte Liliana ihrer Freundin auch. Einerseits war Lilly erleichtert, dass ihre beste Freundin nichts damit zu tun hatte, andererseits war nun die große Frage, wer davon wusste. Vielleicht sollte sie auch einfach abwarten? Möglich, dass dieser Brief nur eine einmalige Sache war. Liliana atmete noch einmal tief durch, ehe sie sich von der Bank erhob. Sie wollte jetzt nur noch weg von hier. Auf dem Weg zur Bushaltestelle dachte sie noch mal konzentriert über das Gespräch mit ihrer Freundin nach. Marina hatte keinen Ausgang mehr. Angeblich, weil sie nicht angemessen reagiert hatte. Was war eine angemessene Reaktion, wenn man gesagt bekommt, dass einem der langjährige Freund nicht treu war? Wut, Trauer, Verzweiflung? Aber was hatte Marina getan, dass ihr wegen ihrer Reaktion der Ausgang gestrichen worden war? Das ungute Gefühl von vorhin keimte in Liliana wieder auf. Vielleicht war es richtig gewesen, dass sie ihrer Freundin nicht die Wahrheit gesagt hatte. Wie hätte sie denn auf so eine Schocknachricht reagiert, wenn sie den geäußerten Verdacht der Polizisten schon nicht verkraften konnte? In Liliana schien ein Sturm zu wüten. Ein Sturm von verschiedensten Gefühlen und der Mix aus schlechtem Gewissen, Sorge um Marina und Angst wegen des Briefes war alles andere als angenehm. Ihr war richtig schlecht und sie fühlte sich unwohl. Die wenigen Minuten, die sie auf den Bus warten musste, zogen sich in die Länge. Was sollte sie heute noch tun? Einfach nur auf die Couch legen und es sich mit Netflix gemütlich machen? Liliana hielt das für das Beste. Aus der Ferne sah sie schon den Bus und holte ihre Wochenkarte aus der Handtasche. Der Bus hielt quietschend und die Türen auf Höhe des Busfahrers öffneten sich. Liliana zeigte dem abgespannt wirkenden Busfahrer ihr Ticket und setzte sich ins hintere Drittel des Busses. Mit ihr waren zwei ältere Damen eingestiegen. Der Bus setzte sich ruckelnd in Bewegung, wendete und fuhr den Berg hinab. Diesen Brief musste Liliana jemand eingeworfen haben, um ihr Angst zu machen. Immerhin enthielt er keine Forderungen, wie zum Beispiel, dass sie einen Geldbetrag zahlen sollte, um zu verhindern, dass Marina davon erfuhr. Der Absender wollte nichts von ihr, nur ihre Aufmerksamkeit. Liliana beschlich das Gefühl, dass dies vermutlich nicht der letzte Brief war, den sie bekommen sollte. Das Beunruhigende daran war, dass der Absender wusste, wo sie wohnte und auch schon vor ihrer Haustür gestanden hatte. Er wollte, dass sie das wusste. Sie konnte nichts tun außer abwarten. „Friedrichstraße“, sagte die kalte Frauenstimme, die alle Stationen verkündete. Liliana stieg aus und lief die Friedrichsstraße entlang. Eine kleine Gruppe von Joggern kam ihr entgegen. Sie schienen so unbeschwert und unterhielten sich. Liliana bewunderte Jogger, die es auch noch schafften, sich zu unterhalten. Wenn sie joggte, dann war sie bereits nach wenigen Minuten aus der Puste, und zwar ohne mit einer Freundin den neuesten Klatsch ausgetauscht zu haben. Am Ende der Straße stieg sie die kleine Treppe zum Haus Nummer 43 empor. Die Eingangstür war schon älter und klemmte. Man musste die Tür während des Aufschließens etwas zu sich heranziehen, das war der Trick. Liliana betrat den Eingangsbereich und ging instinktiv zu ihrem Briefkasten. Er war leer. Erleichtert suchte die junge Frau den richtigen Schlüssel und sperrte ihre Wohnungstür auf. Nachdem sie ihre Schuhe ausgezogen und ihre Handtasche abgelegt hatte, machte Liliana einen Rundgang durch ihre Wohnung. Sie ging durch das Wohnzimmer, in dem eine Küchenzeile integriert war, dann ins Schlafzimmer und zuletzt ins Bad. Sie schaute unters Bett und in ihren großen Kleiderschrank. Keiner da. „Mist, jetzt werde ich schon paranoid“, murmelte Lilly. Sie schloss die Haustür ab und zog sich ihre Jogginghose an. Auf dem kleinen Tisch vor dem Sofa stand noch ihre Tasse mit dem kalten Kaffee von morgens. Sie schüttete ihn weg, nahm sich eine Flasche Cola aus dem Kühlschrank, eine Tafel Zartbitterschokolade und eine Tüte Chips aus ihrem Süßigkeitenschubfach. Dann ließ sie sich auf ihre Couch plumpsen und schloss die Augen. Was für ein Scheißtag. Immerhin hatte sie Marina mit ihrem Besuch eine Freude gemacht. Was sollte sie tun, wenn die Polizei wegen der Affäre ermittelte und irgendwann mit ihr sprechen wollte? Werden alle befragt, die ein Mordopfer kannten? Die Gedanken überschlugen sich in Lilianas Kopf und neue Ängste bereiteten ihr Bauchschmerzen. „So geht das nicht“, murmelte Lilly. Sie stand noch mal auf und steuerte auf ihr Glasregal neben dem Fernseher zu, griff zur Wodkaflasche und nahm zwei große Schlucke. Der Schnaps brannte in ihrer Kehle und Liliana verzog das Gesicht. Sie spürte, wie das Getränk in ihrem Hals hinunterlief und sie innerlich zu betäuben schien. „Schon etwas besser.“ Liliana machte es sich auf der Couch gemütlich, öffnete die Chipstüte und zappte durchs Fernsehprogramm. Genauso hatte sie sich ihre Zukunft vorgestellt: Cola, Chips, Fernsehen, Chillen auf der Couch. Allerdings mit Alexander. Wegen all der Geschehnisse hatte Liliana kaum Gedanken für ihn gehabt, doch jetzt, da sich der Stress um sie herum etwas legte und sie versuchte, sich zu entspannen, spürte sie wieder den altbekannten Schmerz. Ihr neuer Wegbegleiter seit wenigen Monaten. Sie hoffte sehr, irgendwann wieder unbeschwert lachen zu können. Vor allem die ersten sechs Wochen nach Alexanders Tod waren schlimm für die junge Frau gewesen. Sie war in einem schwarzen Loch gefangen gewesen, zusammen mit Marina. Trauer und Schuldgefühle schienen sie zu diesem Zeitpunkt zu ersticken. Seit Marina in der Psychiatrie war, kam sie besser mit sich selbst zurecht. Liliana hatte sich nur noch um sich selbst kümmern müssen und nicht auch noch um ihre hintergangene Freundin. Es war für Liliana eine emotionale Erleichterung gewesen, Marina nicht mehr täglich zu sehen und sich keine Sorgen mehr machen zu müssen, da sie sich daheim verschanzt hatte. In der Klinik wurde sich um Marina gut gekümmert, davon ging Liliana aus. Sie hatte mit angesehen, wie ihre beste Freundin innerlich zerbrach, und hatte kein Interesse daran, dass mit ihr dasselbe geschah. Dreimal hatte sie eine Selbsthilfegruppe für Trauernde besucht. Einiges hatte Liliana mitnehmen können, es hatte ihr tatsächlich geholfen, sich mit anderen auszutauschen. Jedoch wurde mit jeder Sitzung erwartet, dass sie etwas mehr von sich preisgab, was Liliana unter Druck gesetzt hatte. Einer Gruppe von fremden Menschen würde sie nicht erzählen, dass sie eine Affäre mit dem Freund ihrer besten Freundin gehabt hatte. Im Fernsehen lief nur Müll, fand Liliana, und so schaltete sie auf Netflix um und entschied sich für eine Komödie, in der Hoffnung, einfach mal den Kopf abschalten zu können. Sie legte die Decke über sich und kuschelte sich ein. Nach einem bizarren Traum, in dem Liliana Alexanders Grab besucht hatte und ihr die zwei Beobachter von neulich einen Brief in die Hand drückten, der anschließend explodierte und ihre Finger in der Luft zerfetzte, wachte Lilly mit einem Stöhnen schweißgebadet auf. „Was zum Geier?“, murmelte sie verstört. Sie betrachtete ihre Hände, und als sie feststellte, dass sie noch alle zehn Finger hatte, sank sie zurück aufs Sofa. Jetzt konnte sie auch nicht mehr einschlafen. Ein Blick auf ihr Smartphone signalisierte ihr, dass es erst sieben Uhr morgens war. Liliana stand auf und bemerkte, dass sie auf sämtlichen Chipskrümeln geschlafen hatte, die sich über das gesamte Sofa verteilten. Genervt zog sie die Augenbrauen hoch und lief Richtung Badezimmer, um eine kalte Dusche zu nehmen. Als sie durch die Wohnung ging, bemerkte sie etwas im Augenwinkel. Sie ging ein paar Schritte zurück und schaute Richtung Wohnungstür. Da lag etwas auf dem Fußboden. Jemand hatte etwas unter der Tür hindurch in ihre Wohnung geschoben. Der auffallend rote Briefumschlag lag bedrohlich im Flur. Liliana stand ein paar Sekunden einfach nur regungslos da, starr vor Entsetzen. Auch wenn sie sich schon gedacht hatte, dass der gestrige Brief nicht der einzige bleiben würde, so empfand Liliana es als besorgniserregend, dass direkt am nächsten Tag ein neuer Umschlag aufzufinden war. Wann hatte der Schreiber den Brief unter der Tür durchgeschoben? In der Nacht? Lilly ging mit langsamen Schritten auf den Brief zu. Je näher sie kam, desto deutlicher wurde die wunderschöne silbrige, verschnörkelte Schrift, die ihren Namen formte. Liliana kniete sich hin und öffnete mit zittrigen Händen den Briefumschlag. Da war kein Briefpapier in dem Umschlag, sondern ein Foto. Lilly schlug vor Schreck die Hände vor den Mund und ließ das Foto fallen. Auf dem Bild waren sie und Alexander nackt zu sehen. Sie hatten gerade Sex in Marinas und Alexanders Wohnzimmer. Das Foto stammte aus den Tagen, als Marina für ihr Seminar nach Bonn geflogen war. Liliana zitterte und ihre Augen waren vor Entsetzen geweitet. Wer hatte sie beobachtet? Und hatte diese Person sie und Alexander tatsächlich schon so viele Monate lang im Visier gehabt? Wieso kamen jetzt erst die Briefe? War der Verfasser möglicherweise Alexanders Mörder? Liliana drehte das Foto in den Händen, aber auf der Rückseite stand nichts. Sie überlegte. Wer hätte ein Motiv, ihr das anzutun? Ihr fiel nur Marina ein, denn sie war der Mensch, den sie und Alexander hintergangen hatten. Aber Marina war bei ihrem Seminar gewesen und hatte Kontakte mit anderen Pilotinnen und Piloten geknüpft. Sie hatte am Schluss des Seminars eine Prüfung schreiben müssen und eine Auszeichnung dafür bekommen. Es gab Fotos im Internet von dem Seminar. Marina war definitiv dort gewesen. Außerdem hatte sie keine Möglichkeit, ihr den Brief zukommen zu lassen. Wer hatte sie und Alexander beobachtet und Marina bewusst nichts erzählt? Und warum wurden ihr die Briefe erst nach seinem Tod geschickt und nicht schon, als Alexander noch lebte? Liliana war sich sicher, dass der Absender etwas mit Alexanders Mord zu tun hatte, und das machte ihr eine Höllenangst. Das Beunruhigendste war, dass in dem Brief wieder nichts stand. Was wollte der Verfasser von ihr? Außer ihr Angst machen und ihre Aufmerksamkeit. Was könnte diese Person von ihr wollen? Würde das in einer Erpressung enden? Liliana wurde langsam bewusst, dass sie sich eventuell in einer wirklich gefährlichen Lage befand, vor allem, wenn sie mit ihrer Theorie, was den Absender anging, recht behalten sollte. Was sollte sie jetzt machen? Endlich alles Marina beichten? Dann hätte sie jedoch immer noch nicht herausgefunden, von wem die Briefe stammten, und noch dazu wäre Marina … Ja, was wäre sie überhaupt? Stocksauer auf jeden Fall. Enttäuscht, verletzt, gedemütigt. Vielleicht doch keine so gute Idee. Außerdem bereitete Lilly die Sache mit dem gestrichenen Ausgang immer noch Magenschmerzen. In den letzten Monaten hatte Liliana all ihre anderen Freundinnen vernachlässigt. Sie hatte gar keine Zeit mehr für ihre Mädels gehabt, da drei Abende die Woche Alexander gehört hatten und ein Tag vom Wochenende meist Marina. Oder wann immer sie gerade frei gehabt hatte und nicht um die Welt flog. Ihr einziger Freund, mit dem sie über alles sprechen konnte, war Oliver. Liliana und Oliver kannten sich bereits seit fünf Jahren. Sie hatten sich damals in der Ausbildung kennengelernt und sich sofort super verstanden. Er war die einzige Person, der Liliana alles über sich erzählte, auch was Marina und Alexander anging. Oliver hatte das alles nie gutgeheißen, er hatte Lilly oft dazu geraten, mit offenen Karten zu spielen. Das wollte sie ja auch letztendlich, aber Alexander hatte nicht mitgespielt und sich nicht getrennt, aus welchen Gründen auch immer. Der letzte Kontakt mit Oli war schon eine Woche her und selbst da hatte es nur für ein kurzes Telefonat gereicht, in dem Liliana ihren Freund über die wichtigsten Neuigkeiten aufklärte. Sie brauchte jetzt dringend jemanden zum Reden. Liliana stand auf, ihre Knie taten inzwischen schon weh. Sie schnappte sich ihr Festnetztelefon von der Ladestation und wählte Olivers Nummer. Er ging nicht ran. Liliana probierte es noch mal und noch mal. „Hey, Lilly, was gibt’s zu dieser beschissenen Uhrzeit am Sonntagmorgen?“, meldete sich die vertraute Stimme säuerlich. Liliana hatte total vergessen, dass es noch so früh war, und hatte sofort ein schlechtes Gewissen. „Oli, kannst du bitte zu mir kommen? Ich muss dir was erzählen. Und keine Angst, ich heule dich nicht wieder nur voll wegen allem“, sagte Liliana hoffnungsvoll. „Und bitte entschuldige, dass ich dich geweckt habe. Es ist nur wirklich, wirklich wichtig“, ergänzte sie noch. „Oh Mann, Lilly“, gähnte Oliver gedehnt ins Telefon, „ja, verdammt, ich komme. Aber wenn ich da bin, will ich Kaffee und ein Omelett, geht das klar?“ „Ja, danke, du bist der Beste“, sagte Liliana. Sie legte auf und ging sofort Richtung Kaffeemaschine. Oliver würde mit dem Fahrrad etwa fünfzehn Minuten brauchen, und da sie ihn gerade erst geweckt hatte, rechnete Liliana frühestens in einer halben Stunde mit ihm. In letzter Zeit hatte sich die junge Frau bemüht, Oli weniger mit sich selbst und ihren Problemen zu belasten. Er hatte sich all die Monate ihre Affäre anhören und sie dann auch noch wegen des furchtbaren Mordes trösten müssen. Er war immer da, wenn sie ihn brauchte, und so war es auch umgekehrt.

Klappentext

Marina findet ihren Freund Alexander blutüberströmt mit weit aufgerissenen Augen auf dem Wohnzimmerteppich – und ihr Leben gerät aus den Fugen. Sie landet nach einem Nervenzusammenbruch in der geschlossenen Psychiatrie. Es wird angenommen, dass sie sich selbst das Leben nehmen will. Marina ist wild entschlossen, den Mörder ihres Freundes zu finden. Doch sie ist eingesperrt und umgeben von den Mitpatienten, die sich aufgrund ihrer psychischen Störungen seltsam und unberechenbar verhalten. Welche Rolle spielt Marinas beste Freundin Liliana? Mysteriöse Ereignisse und anonyme Briefe versetzen auch sie in Panik. Und bald gerät auch ihr Leben in Gefahr…