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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Tod eines Bankers, Hermann Markau
Hermann Markau

Tod eines Bankers


Kellers 1. Fall

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Er hatte gerade die Jever Stube passiert, die noch geschlossen war, als sein Blick auf die Terrasse des Café Orth fiel, das schräg gegenüber lag. Ihm stockte der Atem. Da saßen zwei, die da nicht in so trauter Zweisamkeit sitzen durften.


Er wagte kaum, Luft zu holen, obwohl er fast dreißig Meter entfernt war. Man durfte ihn auf keinen Fall bemerken! Er musste also vorsichtig sein. Er blieb vor einem Schaufenster stehen und versuchte, die Lässigkeit zu dokumentieren, die Besucher auf der Friedrichstraße üblicherweise an den Tag legen.


Im Glas des Schaufensters spiegelte sich die Fassade des Café Orth und mit ihr die Gäste, die auf der Terrasse ihr Frühstück zu sich nahmen oder ihr Getränk tranken.


Was war da los? Was passierte da? Er konnte sich auf das, was er sah, keinen Reim machen. Von einer auf die andere Sekunde zweifelte er an allem, was er wusste, was er zu wissen glaubte. Er wusste gar nichts mehr.


Er löste sich von den Auslagen, die er hinter dem Fenster gesehen aber nicht wahrgenommen hatte, wandte sich dem Leben auf der Friedrichstraße zu und begann, seinen Spaziergang Richtung Bahnhof fortzusetzen, als wenn nichts geschehen wäre.


Nur nicht nach links schauen! Immer nach vorn! Er war jetzt auf gleicher Höhe, lief weiter, immer den Blick geradeaus. Und hatte jetzt die Terrasse des Café Orth hinter sich gelassen.


Er spürte den Drang sich umzudrehen, zu sehen, ob er sich nicht vielleicht getäuscht hätte, ob alles nur seiner übersteigerten Phantasie zuzuschreiben wäre. Er beherrschte sich und setzte seinen Weg unbeirrt fort.


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