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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Tod eines Bankers, Hermann Markau
Hermann Markau

Tod eines Bankers


Kellers 1. Fall

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»Ich habe beim Airport nachgefragt.« Er sah ihr prüfend ins Gesicht und wartete auf eine Reaktion. Aber da kam nichts. »Sie haben mich angelogen, Frau Imhoff.« Er spürte abermals ein kleines Triumphgefühl irgendwo zwischen Kopf und Bauch – genau wie vor gar nicht langer Zeit bei der Vernehmung des Bankers Zacharias. 
»Sie sind definitiv nicht am Sonnabendmorgen auf Sylt gelandet.« 
Die stoische Ruhe, die sie verbreitete, die provokante Selbstgefälligkeit und das falsche Grinsen, mit dem sie ihn in die Enge treiben wollte, und dieses gespielte Desinteresse gingen ihm reichlich auf die Nerven. Mittlerweile waren ihm die Indizien, die gegen sie sprachen, wieder schwerwiegend genug.
»Frau Imhoff: Ich nehme Sie vorläufig fest. Sie sind des Mordes an ihrem Mann Bodo Imhoff verdächtig.«
Nachdem Keller sie über ihre Rechten und Pflichten belehrt hatte, erhob sie sich vom Sofa, trat einige Schritte auf den Polizisten zu und stellte mit demonstrativer Gelassenheit seine Kompetenz in Frage, indem sie meinte: »Sind Sie sicher?«
Einen Moment lang irritierte ihn diese Frage. Was für eine blöde Kuh, dachte er bei sich selbst.
»Ja, ich bin mir sicher«, antwortete er.


»Erlauben Sie mir, mich frisch zu machen, Herr Kommissar?«
Ich bin kein Kommissar, wollte er sagen. Aber er ließ es. Sollte sie denken, was sie wollte. »Ja, dürfen sie«, entgegnete er stattdessen. 
Halt, stopp!, fiel ihm ein. Aufpassen jetzt!. Sie darf mir nicht entwischen. Kennt man doch, diesen Trick. »Gehen Sie vor!«, forderte er sie auf. Sie ging. Und er hinterher. Als er sah, dass sie aufs Bad zusteuerte, schob er sie sacht zur Seite und inspizierte den Raum mit einem kurzen Blick. Alles klar!
»Wie lange brauchen Sie?«, wollte er wissen.
»Ach, Junge!«, wies sie ihn zurecht, »warten Sie´s einfach ab!«.
Er ertappte sich bei dem Gedanken, dass ihm Bodo Imhoff post mortem leid tat. Welch ein blödes Weib!


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