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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Schmutzige Seelen, Mark Franley
Mark Franley

Schmutzige Seelen



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Ihre Brust hob und senkte sich viel zu schnell. Das Herz schlug ihr bis in den Hals, und Schweiß, vermischt mit dünnem Blut, lief ihr brennend in die Augen. Dieser Mann war so wütend, so unendlich wütend. Und dabei waren es noch nicht einmal die Schläge, die ihre Angst ins Unermessliche steigerten. Er hatte Maria gewarnt und sie hatte nicht auf ihn gehört. Das konnte die Schmerzen vielleicht rechtfertigen, nicht aber das, was er von ihr forderte. Er hatte gesagt: »Ich nehme dir jetzt den Knebel heraus und du wirst kein unerlaubtes Wort sagen. Wenn du nach Hilfe schreist, werde ich dafür sorgen, dass du die Hilfe sehr nötig hast. Hast du das verstanden?« Sie hatte genickt. Natürlich hatte sie genickt. Der Knebel war feucht von ihrem Speichel, doch ihr Mund war so trocken, dass sie kaum noch schlucken konnte. Dann hatte er den Stoffklumpen aus ihrem Mund gezogen. Sehen konnte sie nichts, denn die Lampe war die ganze Zeit auf ihre Augen gerichtet. Der Strahler war so hell, dass sie das Licht selbst hinter geschlossenen Lidern sehen konnte. Trotz oder gerade wegen ihrer Angst nutzte sie ihre Chance, sammelte etwas Spucke, schluckte mühsam und schrie aus Leibeskräften. Sie konnte nicht sehen, wo er stand, da er sich stets außerhalb des Lichtkegels oder hinter ihr aufhielt. Ihr Schrei dauerte keine zwei Sekunden. Sie spürte seine Hand auf ihrem Hinterkopf. Der Knebel wurde mit roher Gewalt zurück in ihren Mund gestopft. Danach erschütterte eine schnelle Abfolge von Ohrfeigen ihren Kopf. Am schlimmsten waren die, die er ihr mit seiner rechten Hand verpasste, denn sein großer Ring traf hart auf ihre Haut und ließ sie aufplatzen. Als ihr irgendwann die Sinne schwanden und der Kopf nach vorne überkippte, hatte er endlich von ihr abgelassen und deutlich ruhiger als zuvor gefragt: »Hast du es jetzt verstanden?« Nun saß sie da, schmeckte den Schweiß, die Tränen und das Blut im Mund. Die Schläge schienen in ihren Ohren nachzuhallen. Ja, sie hatte seine Worte verstanden. Doch die Forderung war so ungeheuer, dass sich ihr Kopf weigerte, auch nur darüber nachzudenken. »Falls du noch eine Frage hast, darfst du sie jetzt stellen«, sagte er. Sie hob erschöpft den Kopf und hauchte: »Das kann ich nicht tun und das wissen Sie auch.« Er schien zu lächeln, jedenfalls klang es so, denn seine folgenden Worte wirkten schon fast versöhnlich. »Keine Sorge, Maria. Kurz bevor es so weit ist, werde ich dir die ganze Geschichte erzählen und dann fällt es dir mit Sicherheit leichter.«


 


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