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> Krimi Thriller > Schachmatt, Schädling
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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Schachmatt, Schädling, Kate Delore
Kate Delore

Schachmatt, Schädling



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Ich erwachte mit einem kurzen Ruck. Die Muskeln schmerzten heftig, als hätte man mich mit unsichtbaren Ketten gefesselt. Aber wen wunderte es. Schließlich hatte ich den harten Boden als Schlafstätte benutzt. Ufff. Ich rappelte mich auf. Es war das seltsamste Erwachen seit ich denken konnte. Letztlich hatten mich die Geräusche von draußen aus meiner Benommenheit gerissen. Ich schleppte mich zum kleinen Küchenfenster im Erdgeschoss und öffnete es. Dabei hagelte ein Blitzlichtgewitter auf mich ein. Das grelle Licht von Kameraflashes blendete mich. Was sollte denn dieser Scheißmist? Anscheinend stand ich im Fokus. Aber ich glaubte nicht, dass ich bekannt war. Die Leute sahen mich hinter ihren Objektiven mit starrer Miene an. Ich hatte genug gesehen und schlug das Fenster so heftig wieder zu, dass die Scheibe klirrte. Doch das bizarre Ereignis vor meinem Haus war nicht das Einzige, was mich erschaudern ließ. Der Blick in den ovalen Spiegel verriet meinen desolaten Zustand. Fettige, schwarze Haarsträhnen klebten an meinem schwitzigen Gesicht und meine Augen waren schockgeweitet. Anscheinend musste ich die Nacht durchgemacht haben. Ich hielt mein Gesicht an das Spiegelglas. Bei näherer Betrachtung konnte ich noch etwas anderes in meinem Ausdruck erkennen: Etwas, das mich förmlich zerfraß und mich in den Wahnsinn zu treiben schien. Ich roch verschwitzt und mein grauer Pulli war an einem Ärmelende ausgefranst. Krampfhaft versuchte ich mich an die vergangene Nacht zu erinnern. Was war noch mal passiert? Ich fasste mir in den schmerzenden Nacken und fühlte mich, als hätte ich ein paar gewaltige Gehirnlücken über die vergangene Nacht hinaus. Der letzte Gedankenfetzen, den ich zurückholen konnte, war, dass eine Frau mit mir gesprochen hatte, gefolgt von einem tiefen Schmerz. Und jetzt das grauenhafte Dröhnen in meinem Schädel und diese merkwürdigen Fotografen auf meinem Grundstück.


In mir bäumte sich eine Wut auf. Ich ging zum Fenster zurück und öffnete es. Dieses verdammte Gitter. An meiner Aussicht waren rostig-braune Gitterstäbe angebracht, durch die ich das Gesicht drückte.



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