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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Opera of Violence, Jim Kollins
Jim Kollins

Opera of Violence



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2


 


Sophia betrat das Therapiezentrum mit fest geschlossenen Augen. Sie wollte feststellen, ob sie den Weg zu ihrem Psychiater bereits auswendig kannte.
    Erst wandte sie sich nach links und folgte dem warmen Duft der Pflanzen, die auf der Fensterbank über der Heizung standen. Dann machte sie einen Schritt zur Seite, woraufhin sie die Wand nach dem Schalter abtastete, der den Fahrstuhl rufen würde. Zu ihrer Überraschung hörte sie das Geräusch der sich öffnenden Tür sofort nachdem sie den Schalter gedrückt hatte. Blind ging sie hinein und fragte sich, ob sie nun einen Zuschauer hatte, doch anscheinend war die Kabine leer.
    Im Fahrstuhl zählte sie die Schalterreihe ab, während sie ihre Fingerkuppen darüber wandern ließ und drückte den Knopf, der sie ihrer Meinung nach in den vierten Stock bringen würde. Eine kurze Fahrt später öffnete sich die Tür wieder, begleitet von einem leisen Glockenläuten.
    Sophia verließ ihn und wandte sich nach rechts. Sie wusste, dass sie nun auf einer Kreuzung stand, von der drei Gänge in das Gebäude hinein führten. Sie stellte sich den Gang vor, den sie nun durchqueren musste: drei Stühle auf der rechten Seite, zwei große Topfpflanzen und dann die zweite Tür rechts.
    Mit geschlossenen Augen ging sie vorwärts und suchte mit den Händen nach dem ersten Stuhl. Als sie ihn fand, war sie zufrieden und ging weiter, wandte sich nach elf Schritten der Tür zu und klopfte. Erst als sie das vertraute „Ja, bitte?“ hörte, öffnete sie die Augen und trat ein. Sie fragte sich, ob es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war, dass sie den Weg auswendig kannte.
    „Tag.“ sagte Sophia und trat näher an den schweren Schreibtisch heran, der das Zentrum des Zimmers markierte. Hinter dem Möbelstück saß Doktor Bernhard, ihr Psychiater. Insgeheim hatte sie ihm den Namen Hummel gegeben. In ihrer Gedankenwelt hielt sie für jede Person, die sie nicht mochte, Tier-, Pflanzen- oder Gegenstandsnamen bereit.
    Hummel hatte bis eben etwas auf der Tastatur eingegeben und konzentriert auf den Monitor, der ihm schräg gegenüber stand, gesehen. Jetzt stand er auf und reichte ihr über den Tisch hinweg die Hand.
    „Guten Tag, Sophia. Wie geht es Ihnen?“ fragte er wie jedes mal.
    Sophia war in der Stimmung, ihm ins Gesicht spucken, über den Tisch springen und ihm seine Fratze zu zerkratzen, doch stattdessen nahm sie seine Hand höflich entgegen. Es war besser, wenn sie die Sache schnell hinter sich brachte.
    „Gut, danke.“ antwortete sie und wartete ab.
    Er bemühte sich um eine weitere, höfliche Floskel. „Wie läuft es im Krankenhaus?“
    Die Erwähnung der gerichtlich angeordneten, gemeinnützigen Arbeit steigerte ihre Wut, doch sie zwang sich erneut zu einem Lächeln und einer ebenso bedeutungslosen Antwort. „Auch gut.“
    „Worüber möchten Sie heute mit mir sprechen?“ fragte Hummel, während er mit einer Handbewegung auf den Stuhl neben ihr wies und wieder in seinem Sessel Platz nahm.
    Sophia setzte sich. „Ich weiß nicht.“ antwortete sie nachdenklich. Die eigentliche Frage hätte lauten müssen wieviel Sophia verraten konnte. Was auch immer sie sagte, es bestand die Gefahr, dass es ihre Behandlung noch weiter intensivieren konnte, wenn sie ihre Gefühle offenbarte. Dummerweise war es genau das, was Hummel interessierte.
    „Vielleicht über das Video?“ schlug sie schließlich vor. „Es läuft heute auf dem offenen Kanal.“
    „Gut. Möchten Sie sich heute hinlegen?“ Hummel lächelte und Sophia sah, dass es ein Versuch war, den verständnisvollen Vater, den gutmütigen Onkel oder den aufmerksam zuhörenden Freund darzustellen, doch sie kannte den Mann bereits lange genug, um hinter seine gepflegte Fassade zu schauen. Sie antwortete nicht. Für sie war es das Grinsen eines Wolfes, der nach Wissen hungerte. Wissen über ihren Geisteszustand, über ihre Seele. Damit er sie einmal mehr analysieren, kategorisieren und abheften konnte.
    Sie schüttelte lächelnd den Kopf. „Nein danke.“
    „Wann wird es denn gesendet?“ fragte er.
    „Gleich, die Sendung fängt in ein paar Minuten an.“
    „Sendung?“
    „Eine Musiksendung. Ein paar Jungs sammeln Videos von Amateurbands, senden sie im offenen Kanal und reden darüber.“
    „Möchten Sie die Sendung sehen?“ er deutete auf den Wandschrank mit den großen Türen. Sophia hatte sich schon immer gefragt, was er dahinter verborgen hielt. „Fernseher und Recorder sind immer einsatzbereit, wenn Sie möchten.“
    Wieder überlegte Sophia, was sie antworten sollte. Egal ob sie zustimmte oder ablehnte, er konnte es negativ auslegen. Sie zuckte mit den Schultern. „Das müssen Sie selbst entscheiden. Ich kenne das Video. Die Sendung an sich interessiert mich nicht. Sie können es sich ja aufnehmen.“ und analysieren, studieren, mich verurteilen, dachte Sophia, aber diesen Teil ihrer Antwort verschluckte sie lieber.
    Hummel nickte, nahm eine Fernbedienung aus seiner Schublade, drückte ein paar Knöpfe und legte sie wieder zurück. Dann sah er Sophia wieder an.
    „Erzählen Sie mir doch ein bisschen was über dieses Video.“ bat er mit freundlicher Stimme, doch Sophia kannte den Tonfall. Jetzt musste sie vorsichtig sein, oder Hummel würde ihre Aussagen zu einer nicht enden wollenden, generalphilosophischen Debatte machen.
    „Es geht um Gewalt.“ begann Sophia. Plötzlich war ihre Kehle staubtrocken und sie musste sich räuspern.
    „Entschuldigung.“ sagte Hummel und stand auf, ohne auf die Aussage zu reagieren. Er ging zu einer Kommode, wo er eine Flasche Mineralwasser und ein Glas heraus nahm. Er füllte das Glas zur Hälfte und reichte es Sophia, bevor er sich wieder setzte. „Bitte, fahren Sie fort.“
    „Danke.“ sagte Sophia und nippte an dem Wasser. „Es geht um verschiedene Formen von Gewalt. Eine, die einem angetan wird, eine, die man anderen antut und eine, die man sich selbst antut. Das Lied selbst handelt in gewisser Weise auch davon, bezieht sich aber mehr auf Erlebnisse in der Vergangenheit und auf das, was sie in der Gegenwart bewirken. So gesehen haben Song und Video ein gemeinsames Thema, aber zwei Botschaften.“
    Hummel nickte. „Ja, so etwas gibt es häufig in der Musikbranche. Gibt es so etwas wie eine visuelle Geschichte, die in dem Video erzählt wird?“
    Sophia spitzte die Lippen und überlegte, wie sie ihre nächsten Worte wählen sollte. „Nein, nicht wirklich. Es geht um den Akt und die Folgen. Wenn sie so wollen, besteht das Video aus mehreren Kurzepisoden.“
    „Das klingt nach einer überaus kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema.“
    „Ja, das ist es auch.“
    „Welche Rolle haben Sie darin gespielt?“
    „Jedes Bandmitglied hat einmal eine passive Rolle gespielt während ein anderes eine aktive spielte. Wir haben alles gemeinsam gemacht und aufgenommen, an verschiedenen Orten. Außer uns hat niemand mitgemacht.“
    Hummel faltete die Hände und stützte sein Kinn darauf. „Sie haben meine Frage nicht beantwortet, Sophia.“
    Sie räusperte sich und nippte einige Male an ihrem Glas, um Zeit zu gewinnen. „Ich werde vergewaltigt.“ sagte sie schließlich mit gesenkter Stimme.
    Hummel nickte nachdenklich. „Also haben Sie ihre persönlichen Erfahrungen in das Video eingebracht. Was haben Sie empfunden, als Sie die Szene gespielt haben?“
    Sophia sah ihm in die Augen und suchte darin nach Gier oder Lust, nach irgendeinem geilen, perversen Zucken, damit sie endlich einen Grund hatte, ihm mit ihren Stiefeln ins Gesicht zu springen, aber da war nichts. Er wollte es wissen, weil er ein Profi war.
    „Es ist nicht gespielt.“ antwortete sie nach einer Weile. „Nichts in dem Video ist gespielt.“
    „Wollen Sie damit sagen, dass Sie von Ihren Bandmitgliedern vergewaltigt wurden?“
    Sie wandte ihren Blick ab und betrachtete die dunkle Maserung der Tischfläche. „Ja und nein.“
    „Wie meinen Sie das?“
    „Mir ist klar, dass es keine Vergewaltigung ist, wenn man sich sozusagen freiwillig zum Dreh von so etwas wie einer Sex-Szene bereit erklärt. Das heißt aber nicht, dass ich es genossen habe oder dass es mir egal war. Und die Szene hat auch nichts mit Sex zu tun, es ist eine Vergewaltigungs-Szene.“
    „Darf ich fragen, warum Sie sich zum Dreh einer solchen Szene bereit erklärt haben?“
    Sophia seufzte. „Wie wollen Sie eine Botschaft aufrichtig vermitteln, wenn das Video eine Lüge ist? Die meisten Leute, die ein Video machen, wollen nur ihren Absatz steigern und machen es mit Schauspielerei, Tanz, Effekten oder was auch immer. Wir nicht, wir zeigen die Realität, egal ob sie jemandem gefällt oder nicht.“ Sie wusste, er würde es nie verstehen. Er konnte nicht, selbst wenn er sich noch so sehr bemühte.
    Sophia seufzte. „Die Stunde ist vorbei, ich habe keine Lust mehr, mich mit Ihnen zu unterhalten. Viel Spaß mit dem Video.“ Sie stand auf und wandte sich der Tür zu.
    „Wie Sie wollen.“ antwortete Hummel. „Übrigens hat ein anderer Patient für einen Termin morgen Nachmittag abgesagt und ich hätte Zeit für Sie, wenn Sie noch einmal vorbei kommen möchten. Das wäre um fünfzehn Uhr.
    Sophia lächelte und nickte so freundlich, wie es ihr noch möglich war. Wir werden sehen, dachte sie, ging hinaus und schloss die Tür hinter sich. Dann machte sie die Augen zu und ertastete den Weg aus dem Therapiezentrum.

Mike wischte den Niederschlag von der Oberfläche des Badezimmerspiegels und betrachtete seinen Körper. Es gab nichts mehr zu verstecken, die Male waren endlich verblasst und vergangen. Alle bis auf die eine große Brandnarbe, die hell auf seiner linken Brust hervorstach. Er strich mit dem Zeigefinger über die Haut. Erinnerungen an die Schmerzen kamen zurück, aber das Gewebe fühlte sich weich und zart an.
    Abgesehen von der Narbe mochte Mike seinen Körper. Er war athletisch, besaß einen Waschbrettbauch, feste Muskeln und es war nicht ein überflüssiges Gramm Fett an ihm.
    „Schatz, bist du immernoch da drin?“ rief Jasmin von der anderen Seite der Badezimmertür.
    „Ja.“ antwortete er ebenso laut.
    „Beeil dich bitte, du bist spät dran!“
    Seit vier Jahren war er mit Jasmin verheiratet. Ebenso lange, wie Tim und Tabitha, ihre gemeinsamen Kinder, auf der Welt waren. Vier lange Jahre hatte er sich gefragt, warum er überhaupt noch als Taxifahrer arbeitete, denn ernähren konnte er seine Familie mehr schlecht als recht und etwas besonderes konnte er ihnen ebenfalls nicht bieten. Die Verwirklichung all seiner Jugendträume hatte er für sie aufgegeben, denn mit seiner Leidenschaft für Musik, Sport und Feiern war kein Geld zu machen gewesen. Nun hatte er die dreißig überschritten und er sah sich selbst eines Tages als alten Mann in einem Taxi sterben. Für Kinder, die keine Chance auf eine bessere Zukunft hatten als er, ohne dass er jemals etwas außergewöhnliches dargestellt oder etwas besonderes getan hatte.
    Doch dann hatte er Nicolas kennengelernt. Mike konnte immernoch nicht fassen, dass es erst fünf Monate her war. In einem beiläufigen Gespräch an der Kasse vom Supermarkt um die Ecke hatte Mike erfahren, dass Nicolas und seine Band einen Schlagzeuger suchten. Er war eingestiegen und hatte bald von dem künstlerischen Konzept – wie Marianne es nannte – erfahren, das die Combo in kürzester Zeit in die Presse katapultieren sollte. Es war originell, ungewöhnlich und würde für eine Menge Aufsehen sorgen, das gab er zu. Aber genauso war er besorgt, welche Folgen es haben konnte.
    „Schatz, du musst los.“ hörte er Jasmin vom Flur rufen.
    Mike brummte angewidert. „Ich werde mich krank melden.“
    „Dir ist aber klar, dass wir das Geld brauchen, oder?“ Der Tonfall war unmissverständlich. Sie war sauer.
    „Keine Sorge. Ich kümmere mich darum.“ Er wusste, dass Jasmin diesen Spruch nicht hinnehmen würde, aber er meinte es ernst. Wenn die Band erst einmal berühmt war, würden ihm förmlich Scheine vom Himmel in die Tasche regnen. Und selbst wenn das Konzept scheiterte, würde sein Name ausreichen, um mit Auftritten in dubiosen Fernsehsendungen ein paar schnelle Tausender zu machen. Er konnte nicht verlieren, wenn er es durchzog.
    Sein eigentliches Problem war, dass Jasmin nichts über diese Sache erfahren durfte, bis der Sprung ins kalte Wasser getan war. Sie würde versuchen, es ihm auszureden und vermutlich hatte sie recht damit. Von einem menschlichen Standpunkt aus betrachtet war das, was Marianne und Nicolas beabsichtigten, ganz sicher unmoralisch.
    Er hörte die Küchentür heftig zuschlagen und zuckte bei dem Geräusch zusammen. Wut kochte in ihm hoch, doch er versuchte sofort, das Gefühl nieder zu kämpfen. Sie weiß von nichts, dachte er, und es ist besser, wenn es so bleibt. Soll sie doch vor sich hin brüten, in ein paar Monaten haben wir mehr Kohle als alle unsere Freunde zusammen. Sie wird schon sehen.
    Er zog die Hose an, die er vor dem Duschen bereit gelegt hatte und ging hinaus auf den Flur. Mit einem schuldbewussten Blick spähte er nach der Küchentür, doch sie blieb geschlossen. Dann ging er ins Wohnzimmer, wo er den Fernseher einschaltete. Er senkte die Lautstärke so weit, dass das Gerät nur auf kurze Entfernung gehört werden konnte, suchte den offenen Kanal und schaltete den Recorder gewohnheitsmäßig auf Aufnahme.
    Die Sendung lief bereits. Zwei hyperaktive, sechzehnjährige Idioten saßen auf einer Couch und ließen ihre Meinung zu einigen örtlichen Amateurbands vom Stapel. Mike fühlte sich bei diesem Anblick unweigerlich an einen amerikanischen Film aus den Neunzigern erinnert, aber diese Imitation war ungleich schlechter. Ob die Jungen tatsächlich so verklemmt und proletenhaft waren wie sie wirkten, oder ob das ganze eine passable Inszenierung war, konnte er nicht sagen. In den seltensten Fällen schnitten die vorgestellten Bands und ihre Songs gut ab und die Kommentare dazu beinhalteten fast ausschließlich irgend eine Form von Schimpfwort.
    Und dann kam der Augenblick, auf den er gewartet hatte. Als der Name seiner Band fiel, erhöhte er die Lautstärke ein wenig, so dass er besser hören konnte, was gesagt wurde.
    „Wir kommen jetzt zu einer neuen Verbindung, die sich Opera of Violence nennt.“ sagte der Linke und grinste in die Kamera.
    Der Rechte fiel ihm ins Wort. „Die sind geil.“
    „Ja, endgeil.“ bestätigte der Linke und zog ein Stück Papier aus der Hosentasche, faltete es auseinander und las etwas ab. „Die Band selbst bezeichnet ihre Musik als …“ Mike war nicht verwundert darüber, dass der Junge stolpernd und stotternd vorlas.  „Brutally … Doomed … Metal und Leute, wenn ihr das gehört habt, dann glaubt ihr auch, dass es keine andere Bezeichnung dafür geben kann.“
    Der Rechte sprach weiter. „Das beste ist aber, dass Opera of Violence schon ein Video gedreht haben und sie haben es uns exklusiv für die Erstausstrahlung zur Verfügung gestellt. Hammerhart und genial gemacht.“
    Wieder übernahm der Linke. „Ja und wir werden es gleich zeigen, ungeschnitten, unzensiert! Also, wenn irgendwelche Kiddies grad zuschauen, haltet euch Augen und Ohren zu und dreht Omi's Rollstuhl in eine andere Richtung, damit sie keinen Herzinfarkt bekommt! Falls jemand Kontakt mit der Band aufnehmen oder eine CD bestellen will, hier ist die Adresse! Wir zeigen sie nach dem Video noch einmal.“
    Der Bursche hielt einen Zettel in die Kamera, auf dem die Adresse der Webseite und Nicolas' Email-Adresse in einigermaßen leserlicher Handschrift festgehalten war. Mike fragte sich, wie viele Blätter sie vergeblich vollgekritzelt hatten, bis dieses Ergebnis zustande gekommen war.
    Plötzlich verschwomm das Bild, dann wurde es schwarz – eine Abblend-Funktion, die in jeder zweitklassigen Handycam eingebaut war und auf deren Fund der Amateur-Kameramann sicher ganz besonders stolz war. Dann begann das Video. Mike triumphierte innerlich. Der erste Schritt war geschafft. Er gab nicht viel auf die Meinung dieser Holzköpfe, sie hätten es ebenso schlecht reden können. Dass das Video gesendet wurde, war das einzige, was zählte.


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