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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Nicht meine Tochter, Marc Prescher
Marc Prescher

Nicht meine Tochter



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Als Janine sah, wie ihrem Vater das Tuch in den Mund gestopft wurde, und seine Augen sich mit Tränen füllten, da wusste sie, nichts würde gut werden. Niemand würde kommen, um sie zu retten. In dem Gesicht ihres Vaters war nur noch Hoffnungslosigkeit zu sehen. Sie wusste nicht, was als nächstes geschehen würde, aber ihr Herz sagte ihr, dass es etwas Schreckliches sein würde. Dann sah sie, wie der Größte von den maskierten Männern, seine Hose öffnete. Er tat es sehr langsam. Fast so, als würde er ein Ritual ausführen.


„Andre , geh rüber zu meinem Cousin und hilf ihm bei dem Typen. Ich kümmere mich jetzt um das kleine Flittchen!“


Ohne Widerspruch stand er auf und verließ das Sofa. Eigentlich hatte er sich etwas anderes darunter vorgestellt, einem Typen eine Lektion zu erteilen, aber das, was jetzt passieren würde, könnte ja auch lustig werden.


„Warum bist du eigentlich der Erste?“


Sven lachte spöttisch. „Weil ich der Boss bin!“


„Aha, der Boss hat also immer den ersten Stich?“


„Richtig. Jetzt hilf Maik. Der Alte zappelt ja wie ein Fisch.“


 


Thomas versuchte sich zu befreien, dass er mit einer Waffe bedroht wurde, hatte für ihn überhaupt keine Bedeutung. Er musste sich befreien, egal was es kostete! Jeder Schmerz und alle Angst war vergessen. Die tiefste Hölle brach in seinem Hirn los. Ein Inferno des blanken Hasses!


 


Janine zuckte zusammen als Sven den Arm um sie legte. Angewidert versuchte sie sich seinen Berührungen zu entziehen. Der Ekel vor ihm, war ihr ins Gesicht geschrieben. Jede Pore ihres Körpers strahlte Hass und Ablehnung aus. Er versuchte ihr einen Kuss auf den Mund zu geben, dann schlug sie zu. Mit der kleinen Faust direkt in sein Gesicht. „Das hättest du nicht tun sollen, Prinzessin. Du hättest es sanft haben können, aber jetzt bekommst du es so, wie du es verdient hast“, zischte Sven. Sein Gesicht glühte, nicht vom Schlag, sondern von der Scham. Seine Kumpels hatten alles gesehen. Geschlagen von einem halben Kind. Er stand vor den anderen da wie ein Trottel. Es wurde Zeit ihr Respekt beizubringen und ihrem Vater eine kleine Show zu liefern. Ohne Janine auch nur den Bruchteil einer Sekunde Zeit zu geben, packte er sie an ihrem Zopf und schleuderte sie zu Boden. Sie stieß sich am Tisch an und prellte sich die Hüfte. Blitzartig schoss der Schmerz durch den Knochen. Brannte wie Feuer unter der Haut. Schlagartig wurde ihr schwindelig, sie wusste nicht mehr, wo oben und unten ist. Die Welt schien sich plötzlich schneller zu drehen, dann tauchte der Maskenmann wieder über ihr auf. Seine Zunge ausgestreckt. Speichel tropfte in ihr gerötetes Gesicht. Ein irres Lachen, und das Keuchen ihres Vaters im Hintergrund, mischten sich mit dem Schmerz, der in ihr tobte. Sven zog das Messer und zerschnitt ihre Kleidung. Manchmal zerteilte die Klinge nicht nur den Stoff, sondern ritzte sich auch in ihr Fleisch. Janine schnellte den Kopf nach vorne und versuchte Sven zu beißen. Wild klappte ihr Kiefer auf und zu. Er packte ihren Schädel und schlug sie zu Boden. Millionen von Sternen schienen vor ihren Augen zu explodieren. Sie schwebte zwischen Ohnmacht und Bewusstsein. Der massige Körper des Mannes lag nun schwer auf ihrem. Es tat weh. So schrecklich weh, als er brutal in sie eindrang.



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