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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Maries Geheimnis, Meggy Mohr
Meggy Mohr

Maries Geheimnis



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Keuchend lief Marie durch den dunklen Wald zurück zur Jagdhütte. Die Taschenlampe leuchtete ihr den Weg. Marie funktionierte nur noch, keine Spur von Angst, aber dazu hatte sie auch keine Zeit - Angst zuzulassen. Draußen an der Hütte suchte sie nach etwas Brauchbarem zum schaufeln; um sein Grab auszuheben. Aber Marie fand nichts. Aufgedreht lief sie hin und her und wusste nicht, wo sie noch suchen sollte. Auch drinnen in der Hütte durchsuchte sie alles. Sie öffnete alle Schränke und Türen, aber viel bot sich ihr nicht an. Bis sie aus lauter Verzweiflung unter das Bett schaute und einen alten Koffer entdeckte. Da die Zeit drängte, zog sie ihn schnell unter dem Bett hervor und öffnete ihn. Alte Militärsachen: ein paar Stiefel, eine alte getragene typisch grün gemusterte Militärjacke, Gürtel und, Gott sei Dank, ein Klappspaten. Den schnappte sich Marie und lief so schnell sie konnte wieder zu Bernd in den Wald. Sie mussten schnell machen, damit sie nicht entdeckt wurden. Eine Eule stieß ihre Schreie in die Dunkelheit hinaus. Teil 1 Juli 2016 - Aufrollen des Falls Marie Krüger Es war ein schöner, warmer Julimorgen. Gedankenverloren saß ich am Tisch und sah auf die Weiden, wo die Pferde grasten. Mein Tag begann mit einer seltsamen Begegnung. Während ich noch beim Kaffeetrinken saß, klingelte es an der Türe. Ich stand vom Tisch auf und ging zur Türe. Als ich aufmachte standen zwei Polizeibeamte in Zivil vor mir. Seltsamerweise fragten sie nach Marie. Marie – wie lange war es her, dass ich Marie nicht mehr gesehen hatte? Früher waren Marie und ich, während der Schulzeit, mehr oder weniger befreundet. Aber ich hätte sie nicht als allerbeste Freundin bezeichnet. Wir waren in der Schule zusammen und verbrachten Zeit auf dem Pferdehof. Marie war immer ein bisschen eine Außenseiterin, klein, pummelig und nicht gerade die hellste. Aber was war passiert, dass die Polizei nach ihr fragte?


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