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> Krimi Thriller > Krimiparty Sonderagb. 6 – Inkognito
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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Krimiparty Sonderagb. 6 – Inkognito, Cornelia H.-Müller
Cornelia H.-Müller

Krimiparty Sonderagb. 6 – Inkognito


– ein Hotelkrimi

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Auszug aus der Anleitung zur Krimiparty:


So funktioniert ein Mitspielkrimi!


 


Erklärungen zur Durchführung


Lesen Sie die Grundgeschichte und die dazu gehörenden Rollen bitte gründlich durch. Überlegen Sie, welcher Mitspieler welche Rolle übernehmen soll. Es ist kein Problem, wenn einmal eine Dame eine Herrenrolle übernimmt oder umgekehrt. Wenn Sie allerdings auch mit ermitteln wollen, ohne zu wissen, wer der Täter ist, vergeben Sie die Rollen blind und lesen Sie keinesfalls die Auflösung durch. Auf diese Weise werden auch Sie als Gastgeber zum "echten" Ermittler.


Haben Sie einen Internet-Anschluss? Dann können Sie unter  www.verlag-epv.de die einzelnen Rollen für Ihre Gäste herunterladen und ausdrucken. Sollten Sie diese Möglichkeit nicht haben, kopieren Sie sie aus dem Buch.


Die Rollentexte bestehen aus 2 Blättern; dem Vorstellungstext und den geheimen Hinweisen. Wir empfehlen, die Texte erst am Spielabend selbst an die Mitspieler zu vergeben. Wenn Ihre Gäste aber bereits entsprechend gekleidet zu Ihrem Ermittlungsabend kommen sollen, können Sie die Vorstellungstexte mit der Einladung versenden. Weisen Sie in diesem Fall aber bitte darauf hin, dass diese Texte zum Spielabend wieder mitgebracht werden müssen. Die geheimen Hinweise werden auf jeden Fall erst am Spielabend selbst vergeben.


Bereiten Sie Namensschilder mit den Rollennamen für Ihre Gäste vor, diese werden am Spielabend mit einem Klebestreifen oder Klämmerchen für alle sichtbar angeheftet. Auch diese sind im Internet zum Download hinterlegt.


Drucken Sie für jeden Gast eine Kurzbeschreibung aus; sie erleichtert den Einstieg und hilft, sich die neuen Spiel-Namen zu merken.


Der Spielablauf


Ihre Gäste werden sicher schon sehr gespannt sein, was sie erwartet. Damit Ihr Krimiabend zum Erfolg wird, noch folgende Tipps:


Schaffen Sie eine gemütliche Atmosphäre und vermeiden Sie zu helles Licht. Stellen Sie Kerzen oder kleine Lichter auf; dies schafft den richtigen Rahmen. Legen Sie bitte für jeden Gast Papier und Stift bereit. Notizen zur Geschichte und zu den einzelnen Aussagen der Mitspieler sind wichtige Stützen bei der Ermittlungsarbeit. Halten Sie bitte auch für jeden Gast die ausgedruckte Kurzbeschreibung des Falles bereit.


Haben Sie ein Abendessen für Ihre Gäste vorgesehen?


Wenn Sie ein Menü mit mehreren Gängen servieren, gehen Sie wie folgt vor:


Verteilen Sie vor der Vorspeise die Namensschilder. Jeder Gast weiß nun, wen er heute Abend charakterlich vertritt.


Lesen Sie nach der Vorspeise die Geschichte vor. Es ist in der Geschichte vermerkt, an welcher Stelle die Handlung unterbrochen werden kann, um den Hauptgang zu genießen. Auf diese Weise wird Ihr Abend zu einem richtigen Krimidinner.


Danach erhält jeder Gast seine persönliche Rolle, die aus Vorstellungstext und Hinweisen (Geheimtext) besteht. Diese Texte werden nun von den Mitspielern diskret studiert. Wenn alle Gäste soweit sind und ihre Rolle gelesen haben, beginnt die Vorstellungsrunde. Alle Mitspieler lesen reihum ihren Vorstellungstext vor.


Der geheime Text enthält weitere Informationen und ergänzt die Geschichte; er wird nicht vorgelesen, sondern bietet Hintergrundwissen, welches jede einzelne Person zum Ermitteln benötigt und dann nach eigenem Geschick in die Ermittlungen einbringen kann. Der Mörder erfährt in seinem Geheimtext auch, dass er der Täter ist.


Nach der Vorstellungsrunde beginnen die Ermittlungen; durch Vorstellungs- und Geheimtext ergeben sich viele Fragen, die nun gestellt und beantwortet werden. Vergessen Sie die Zwischeninfos nicht!


Lügen, darauf sollten Sie Ihre Gäste noch einmal hinweisen, darf wirklich nur der Täter. Alle anderen müssen sich nahe an der Wahrheit orientieren.


Wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind, verteilen Sie Zettel. Hier kann jeder seinen Namen und seinen Täterverdacht aufschreiben. Sammeln Sie die Zettel ein. Danach servieren Sie, wenn es vorgesehen ist, das Dessert.


Zum Abschluss lesen Sie als Gastgeber die Auflösung des Falles vor. Erst jetzt darf sich der Täter zu erkennen geben!


Geben Sie bekannt, wie viele Mitspieler anhand der eingesammelten Zettel den richtigen Täter ermittelt haben – eventuell machen Sie daraus sogar ein kleines Gewinnspiel, indem Sie etwas verlosen. Das sorgt sicher noch einmal für viel Spaß. Das Schlusswort bietet den humorvollen Abschluss des Abends.


Auszug aus der Grundgeschichte zum Vorlesen:


Inkognito



Das ist passiert:


Wien, - Pressemeldung


Bei einem spektakulären Raubüberfall auf die Heberlein-Privatbank in Wien wurde am Freitagnachmittag ein zufällig anwesender Kunde der Bank angeschossen. Er erlag kurz darauf in einem Wiener Spital seinen schweren Verletzungen. Die beiden Täter konnten unerkannt mit einer Beute in Höhe von 540.000 Euro entkommen.


Sachdienliche Hinweise erbittet die Sicherheitspolizei Wien.


10 Jahre später!


In der um diese Uhrzeit noch fast leeren Bar des Hotels Pampelmues saß Dr. Anton Heberlein in eine Tageszeitung vertieft an einem der kleinen Tische und trank einen Kaffee. Harry Bellafontes, der Barkeeper, hatte in Dr. Heberlein gleich den Bankier aus dem Nachbarstaat Österreich erkannt.


Dessen Gebaren hatte Harry mit jahrelang scharf geschulter Menschenkenntnis allerdings entnommen, dass der Herr Bankdirektor unerkannt bleiben wollte und vermutlich rein privat hier im Hotel Pampelmues zu Gast war. Der Barmann vermied daher jede persönliche Anrede und verhielt sich so diskret wie möglich. Er polierte gerade ein paar Gläser, als eine sehr gepflegte und mondäne Dame mittleren Alters die Bar betrat.


Sie blieb einem Moment am Eingang stehen und sah sich um. Als sie Dr. Heberlein erblickte, ging ein Lächeln über ihr Gesicht. Auf Zehenspitzen schlich sie sich von hinten an ihn heran, beugte sich über ihn und legte ihm beide Hände über die Augen.


„Da bist du ja, Liebes“, entfuhr es Heberlein erfreut, dann fügte er ein charmantes „Ich freue mich so, dich zu sehen!“ hinzu.


Die Dame erstarrte und richtete sich auf.


„Du wartest auf ein Liebes?“ Ihre Stimme klang aufgebracht, als sie fortfuhr. „Siehst du, Anton, das dachte ich mir! Dann erkläre mir mal, wer dein Liebes diesmal ist. Mit mir hast du doch sicher kaum gerechnet, oder?“


Dr. Heberlein fuhr herum! Mit einer Mischung aus Überraschung und Entsetzen sah er seine Frau fassungslos an!


„Verena“, stammelte er dann unbeholfen! „Was machst du denn hier?“


„Ich wollte mal schauen, was du hier so treibst! Wie man sieht, war das eine glänzende Idee von mir. Du hast ja sicher nichts dagegen, wenn ich mich dazu setze und wir gemeinsam auf dein Liebes warten, oder?“


Mit diesen Worten warf Verena ihre Handtasche auf einen der freien Stühle und nahm neben ihrem sprachlosen Ehemann Platz.


 


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