Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern



Kategorien
> Krimi Thriller > Krimiparty Kids – Band 1
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Krimiparty Kids – Band 1, Cornelia H.-Müller
Cornelia H.-Müller

Krimiparty Kids – Band 1


Kunstraub in New York

Bewertung:
(443)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
2643
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
Verlag EPV Shop
Drucken Empfehlen



(…)


Wie viele geeignete Personen können mitspielen?


Diese Geschichte ist für 7 – 6 Personen. Dies bedeutet, 6 Personen haben eine feste Rolle und eine weitere Person kann als Beobachter mitspielen.


Ihr müsst die Rollen nicht geschlechtsspezifisch besetzen, ein Mädchen oder eine Dame kann ebenso gut eine männliche Rolle übernehmen, wie umgekehrt.


Wenn ihr mit eurer Schulklasse oder zu Hause eine größere Krimiparty organisieren wollt, ist auch das möglich.


Setzt euch jeweils in Gruppen mit 6 – 7 Personen an einen Tisch und druckt alle Rollentexte und Namensschilder in entsprechender Menge aus.


Ein vorher bestimmter Spielleiter liest die Vorlesegeschichte zentral und laut für euch alle vor. Ihr könnt natürlich auch abwechselnd vorlesen, ganz so, wie es für euch am besten ist. Jeder Tisch ermittelt danach für sich. Es ist sicher spannend zu erfahren, welche Tische auf die richtige Lösung gekommen sind.


Erklärungen zur Durchführung:


Die Kurzbeschreibung informiert euch, welche Charaktere in diesem Krimi eine Rolle spielen. Überlegt, wer welche Rolle übernehmen soll und heftet euch ein Namensschild mit dem neuen Namen an die Kleidung. Mit einem Klebestreifen geht dies ganz einfach.


Die Vorlesegeschichte wird nun vom Spielleiter laut vorgelesen.


Erst danach erhält jeder Mitspieler seinen persönlichen Rollentext. Dieser Rollentext besteht aus 2 Seiten; dem Vorstellungstext und dem Geheimtext.


Jeder liest beide Seiten seines Textes nun kurz still durch.


Der Täter erfährt nun auch, dass er die Tat begangen hat. Er soll keinesfalls vor dem Ende des Spiels ein Geständnis abgeben.


Wenn ihr mit der Ermittlungsrunde beginnen wollt, lesen die Vorstellungstexte reihum laut am Tisch vor. Die Reihenfolge steht auf den Rollentexten.


Der Geheimtext enthält weitere, wichtige Hinweise. Dieser Text wird nicht vorgelesen; er dient eurer Ermittlungsarbeit.


Stellt euch nun Fragen und versucht herauszufinden, was geschehen ist. Nutzt dazu auch das Wissen aus dem Geheimtext. Ihr solltet ehrlich auf die Fragen antworten, lügen darf nur der Täter.


Macht euch Notizen; diese können ganz hilfreich sein, denn ihr bekommt viele Informationen.


Die Ermittlungsrunde dauert ca. 20 bis 30 Minuten. Ihr werdet selbst merken, wann sich die Fragen wiederholen und ihr zum Ende kommen könnt.


Zum Schluss schreibt jeder auf einen kleinen Zettel, wen er für den Täter hält. Diese Zettel werden vom Spielleiter eingesammelt und ausgewertet.


Der Spielleiter liest die Auflösung vor.


Die Grundgeschichte zum Vorlesen:


Liebe Mitspieler, wenn ihr gleich zum ersten Mal euren neuen Namen hört, hebt einmal kurz den Arm, damit sich einprägt, wer welchen Charakter vertritt.


Und hier kommt die Kriminalgeschichte:


Montag


Der Hamburger Künstler Harm Airbrush lief nervös in seinem Atelier hin und her. Völlig unerwartet hatte gestern eine Miss Heather Willis bei ihm angerufen. Sie stellte sich als Assistentin von Jane Murphy, einer bekannten New Yorker Galeristin, vor und kündigte einen Besuch in seinem Atelier, hier in der Hansestadt, an. Harm war überrascht und natürlich auch geschmeichelt. Auf so eine Chance wartete er seit Jahren. In Hamburg und Umgebung hatten seine Werke mittlerweile einen hohen Bekanntheitsgrad und er lebte wirklich nicht schlecht von seinen Bildern. Der Besuch einer New Yorker Galeristin aber könnte ihm völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Heather Willis hatte den Besuch für Dienstag, 14:00 Uhr, angekündigt. Gleich nach dem Anruf von Miss Willis versuchte Harm, seine Agentin Susanne Wellenbrecher zu erreichen, aber leider hatte Susanne ihr Handy abgestellt. Harm sprach ihr daher auf die Mailbox und bat sie, sich möglichst umgehend bei ihm zu melden. Dann sichtete er seine Bilder.


Was würde die New Yorker interessieren? Hatte er überhaupt eine entsprechende Anzahl von Bildern da? Seit einigen Wochen hingen viele seiner Werke als Leihgabe in Hamburger Banken und anderen öffentlichen Gebäuden. Susanne hatte dies organisiert, um Harms Bekanntheitsgrad zu steigern. Ausgerechnet jetzt waren also mindestens 15 seiner besten und großformatigen Bilder über die Stadt verteilt und nicht in seinem Atelier. Konnte er mit Mrs. Murphy quer durch Hamburg fahren, um ihr seine Werke zu zeigen? Oder war es möglich, die ausgeliehenen Bilder bis morgen, 14:00 Uhr, wieder hier ins Atelier zu schaffen? Diese Idee verneinte Harm nach kurzem Gedankenspiel selbst. Die Zeit war zu kurz, um das zu organisieren, zumal er gar nicht genau wusste, wo genau seine Agentin die Bilder im Einzelnen untergebracht hatte. Wenn Susanne sich nur telefonisch melden würde! Sie wusste immer, was zu tun war.


Dienstag


Susanne hatte am Morgen endlich angerufen und Harm mitgeteilt, dass sie in Österreich im Kurzurlaub sei. Sie konnte also unmöglich heute Nachmittag um 14:00 Uhr an dem Treffen teilnehmen. Sie riet Harm, ganz locker und entspannt zu bleiben, Mrs. Murphy die noch im Atelier vorhandenen Bilder zu zeigen und dann abzuwarten, ob sie weitere Werke von ihm sehen wollte. Für diesen Fall gab sie Harm 5 Adressen durch, bei denen die Leih-Bilder von ihm ausgestellt waren.


Um 14:00 Uhr stand Harm fertig im Atelier. Er hatte noch rasch etwas aufgeräumt, die Kaffeemaschine gefüllt und ein frisches Hand angezogen. Dann stand er am Fenster und beobachtete die Straße. Gegen 14:10 Uhr fuhr endlich eine große schwarze Limousine vor und kurz darauf stiegen 2 Damen aus. Harm sah gleich, wer die Chefin und wer die Assistentin war. Jane Murphy, die Galeristin, trug ein schwarzes Kostüm, einen großen schwarzen Hut und eine dunkle Sonnenbrille. Auf hochhackigen Pumps ging sie sicheren Schrittes auf das Haus zu. Die andere Dame war sicher die Assistentin, Miss Willis. Sie trug einen blauen Hosenanzug, hatte die Haare locker zu einem Zopf gebunden und einen Block unter den linken Arm geklemmt. In kleinen Schritten eilte sie hinter ihrer Chefin her.


Es klingelte.


Harm betätigte den Türöffner und kurz darauf betraten die 2 New Yorkerinnen sein Atelier. „Welcome“, sagte Harm und fügte nervös: „nice to meet you“, an.


Er hoffte inständig, dass sein Schulenglisch ausreichen würde, um hier heute über die Runden zu kommen.


„Guten Tag!“


Mrs. Murphy lächelte freundlich.


„Ich spreche Deutsch, denn ich habe lange hier in Deutschland gelebt!“


„Oh, das ist aber prima!“, antwortete Harm erleichtert und fühlte sich gleich viel wohler.


„Das ist meine Assistentin, Miss Willis“, erklärte Mrs. Murphy und betrat Harms Räume. „Hallo, wir haben telefoniert“, sagte Miss Willis und schüttelte Harm die Hand.


Die beiden Damen sahen sich interessiert im Atelier um.


„Leider habe ich zurzeit nur eine sehr begrenzte Auswahl an Bildern hier“, erklärte Harm etwas verlegen. „Die anderen Gemälde sind in Ausstellungen unterwegs. Wir könnten bei Bedarf aber hinfahren und uns die Werke vor Ort ansehen!“


„Machen Sie sich keine Mühe“, winkte Mrs. Murphy ab. „Wir sind nur an einem einzigen Bild interessiert!“


Harm zog erstaunt eine Augenbraue hoch.


„An einem Bild? Wie darf ich das verstehen?“


„Nun, wenn meine Informationen richtig sind, befindet sich in ihrem Besitz das Bild ‚Der Ursprung‘ von dem Künstler Peter Mücklmeier!“


Harm musste sich auf einen Hocker setzen. Damit hatte er wirklich nicht gerechnet.


„Es stimmt doch, dass Sie der Besitzer des Bildes sind?“, hakte Miss Willis nach und sah den Künstler fragend an.


(…)



Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



© 2008 - 2020 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 4 secs