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> Krimi Thriller > Krimiparty - Sonderausgabe 2
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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Krimiparty - Sonderausgabe 2, Cornelia H.-Müller
Cornelia H.-Müller

Krimiparty - Sonderausgabe 2


Workshop mit Todesfolge

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Mithilfe dieses Buches können Sie zu Hause gemeinsam mit Ihren Familienmitgliedern und Gästen auf Tätersuche gehen. Sie tauchen ein in einen spannenden Mordfall, ermitteln, befragen und bewerten Tatsachen und Aussagen.

Dabei werden von niemandem schauspielerische Fähigkeiten verlangt. Sie sitzen mit Ihren Mitspielern in gemütlicher Runde beisammen und versuchen gemeinsam, dem Täter auf die Spur zu kommen!

Zu diesem Krimi gibt es eine Geschichte des Verbrechens, die in der Runde vorgelesen wird und da-rüber informiert, was passiert ist, sowie Rollenbeschreibungen für alle Mitspieler und eine schlüssige Auflösung.

Der Krimi ist so angelegt, dass in einem Raum ermit-telt wird. Ob Sie also im Wohnzimmer oder im Freien während eines Grillfestes versuchen, mit Ihren Gästen den Fall zu lösen, spielt keine Rolle.

Das Buch ist mit dem Internet gekoppelt.
Das benötigte Zubehör können Sie ganz einfach her-unterladen und ausdrucken. Einladungen, Namens-schilder, Kurztexte und Rollentexte finden Sie auf:
http://www.verlag-epv.de im Bereich Krimiparty.
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So funktioniert ein Mitspielkrimi!
Erklärungen zur Durchführung
Lesen Sie die Grundgeschichte und die dazu gehörenden Rollen bitte gründlich durch. Überlegen Sie, welcher Mitspieler welche Rolle übernehmen soll. Es ist kein Problem, wenn einmal eine Dame eine Herrenrolle übernimmt oder umgekehrt. Wenn Sie allerdings auch mit ermitteln wollen, ohne zu wissen, wer der Täter ist, vergeben Sie die Rollen blind und lesen Sie keinesfalls die Auflösung durch. Auf diese Weise werden auch Sie als Gastgeber zum "echten" Ermittler.
Haben Sie einen Internet-Anschluss? Dann können Sie unter www.verlag-epv.de die einzelnen Rollen für Ihre Gäste herunterladen und ausdrucken. Sollten Sie diese Möglichkeit nicht haben, kopieren Sie sie aus dem Buch.
Die Rollentexte werden erst am Abend selbst an die Mitspieler vergeben. Versenden Sie sie bitte nicht mit der Einladung.
Bereiten Sie Namensschilder mit den Rollennamen für Ihre Gäste vor, diese werden am Spielabend mit einem Klebestreifen oder Klämmerchen für alle sichtbar angeheftet. Auch diese sind im Internet zum Download hinterlegt.
Drucken Sie die Kurzbeschreibung für Ihre Gäste aus; sie erleichtert den Einstieg und hilft, sich die neuen Spiel-Namen zu merken. Wenn möglich, drucken oder fotokopieren Sie für jeden Gast eine Kurzb-schreibung.
Der Spielablauf
Ihre Gäste werden sicher schon sehr gespannt sein, was sie erwartet. Damit Ihr Krimiabend zum Erfolg wird, noch folgende Tipps:
Schaffen Sie eine gemütliche Atmosphäre und vermeiden Sie zu helles Licht. Stellen Sie Kerzen oder kleine Lichter auf; dies schafft den richtigen Rahmen. Legen Sie bitte für jeden Gast Papier und Stift bereit. Notizen zur Geschichte und zu den einzelnen Aussagen der Mitspieler sind wichtige Stützen bei der Ermittlungsarbeit. Halten Sie bitte auch für jeden Gast die ausgedruckte Kurzbeschreibung des Falles bereit.
Haben Sie ein Abendessen für Ihre Gäste vorgesehen?
Dann dekorieren Sie die Kurzbeschreibungen mit auf der Tafel. Sie werden feststellen, dass es bereits beim Lesen dieser Information rege Gespräche und Verdächtigungen gibt. Wenn sich die Gäste untereinander noch nicht kennen, dient die Kurzbeschreibung ganz wunderbar als Eisbrecher.
Wenn Sie ein Menü mit mehreren Gängen servieren, gehen Sie wie folgt vor:
Verteilen Sie vor der Vorspeise die Namensschilder. Jeder Gast weiß nun, wen er heute Abend charakterlich ver-tritt.
Lesen Sie nach der Vorspeise den ersten Teil der Geschichte vor. Es ist in allen Geschichten vermerkt, an welcher Stelle die Lesung unterbrochen werden kann, um den Hauptgang zu genießen. Auf diese Weise wird Ihr Abend zu einem richtigen Krimidinner.
Nach dem Hauptgang lesen Sie den Rest der Geschichte vor.
Erst danach erhält jeder Gast seine persönliche Rolle, die aus Vorstellungstext und Geheimtext besteht. Diese Texte werden nun von den Mitspielern gründlich und vor allem diskret studiert. Wenn alle Gäste soweit sind und ihre Rolle gelesen haben, beginnt die Vorstellungsrunde. Alle Mitspieler lesen reihum ihren Vorstellungstext vor.
Der geheime Text enthält weitere Informationen und er-gänzt die Geschichte; er wird nicht vorgelesen, sondern bietet Hintergrundideen, die jede einzelne Person zum Ermitteln benötigt und dann nach eigenem Geschick in die Ermittlungen einbringen kann. Der Mörder erfährt in seinem Geheimtext auch, dass er der Täter ist.
Nach der Vorstellungsrunde beginnen die Ermittlungen; durch Vorstellungs- und Geheimtext ergeben sich viele Fragen, die nun gestellt und beantwortet werden.
Lügen, darauf sollten Sie Ihre Gäste noch einmal hinweisen, darf wirklich nur der Täter. Alle anderen müssen sich nahe an der Wahrheit orientieren.
Wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind, verteilen Sie Zettel, wo jeder seinen Namen und seinen Täterverdacht aufschreiben kann. Sammeln Sie die Zettel ein. Danach servieren Sie, wenn es vorgesehen ist, das Dessert.
Zum Abschluss lesen Sie als Gastgeber die Auflösung des Falles vor. Erst jetzt darf sich der Täter zu erkennen geben!

Geben Sie bekannt, wie viele anhand der eingesammelten Zettel den richtigen Täter ermittelt haben – eventuell machen Sie daraus sogar ein kleines Gewinnspiel, indem Sie etwas verlosen. Das sorgt zusätzlich noch einmal für eine Menge Freude.
Wenn Sie kein Abendessen, sondern nur einen kleinen Snack planen, gehen Sie wie folgt vor:
- Begrüßung der Gäste  und Verteilung der Namensschilder und der Kurzbeschreibung
- Verteilung von Papier und Bleistift für Notizen
- Vorlesen der Grundgeschichte 
- Verteilen der Rollentexte
- diskretes Studieren der Rollentexte
- Vorstellungsrunde
- Ermittlungen

- Täterverdacht aufschreiben lassen

- Verlesen der Auflösung

-  Bekanntgabe, wer richtig geraten hat  - und wenn es vorgesehen ist, Ziehung des Gewinners
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Kurzbeschreibung zum Auslegen auf dem Tisch:

„Workshop mit Todesfolge“
Ein Fall aus dem Allgäu!

Toni Burger führt gemeinsam mit seiner Frau Zenzia
einen einsam gelegenen Sennerhof  inmitten des wun-derschönen Allgäus. An einem Wochenende trifft sich dort oben auf 1800 m  eine recht gemischte Reisegrup-pe, um mit einem Fasten- und Meditationsprogramm  dem Alltag, zumindest für kurze Zeit, zu entfliehen.

Ganz so friedlich wie die Wollschweine, die der Toni züchtet, ist die Gegend allerdings nicht, denn schon am zweiten Tag gibt es einen Toten zu beklagen.

Warum  dieser sterben musste,
was ein Wollschwein-Workshop unter Männern damit zu tun hat und warum ein Sylter Strandkorb auf einem Sennerhof im Allgäu steht… dies herauszufinden, wird heute Abend Ihre Aufgabe sein.

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Die Grundgeschichte zum Vorlesen

Das ist passiert:
Der Almhof von Toni und Zenzia Burger lag an diesem Septembertag ruhig in der Mittagssonne. Hier oben, auf 1800 m , war die Luft rein und die Welt  friedlich...
Die alte Svenja schlurfte  zahnlos in gebückter Haltung über den Weg zum Hühnerstall hinüber, als ein schwar-zer, von unzähligen Mäusen  gemästeter Kater, quer über ihren Weg lief. Sofort bückte sich die alte Magd und  warf 3 Steine über die Katzenspur. Um ganz sicher zu gehen, spukte sie zusätzlich noch auf einen weiteren. Erleichtert und vor sich hin brabbelnd schlurfte sie wei-ter. Das Unglück für den Tag schien abgewendet.

Toni Burger stand derweil ein paar Meter weiter am Gatter zur Nordweide. Er hatte die kleine Szene beo-bachtet und lächelte still vor sich hin. Er war nicht aber-gläubisch; er glaubte nur an das, was er sah…
Und so nahmen die Dinge  auf der Alm ihren Lauf.

Zenzia bereitete in der großen Wohnküche  den Kräuter-tee für die Urlauber zu. Seit gestern hatten sie wieder Wochenendgäste auf dem Hof.
„Fasten, Wandern und Meditation in reiner Bergluft ist ein ganz neuer Trend und würde super hier zu euch auf den Hof passen“, hatte Sarah Granrath,  Meditations-trainerin und Inhaberin eine kleinen Event-Reiseagentur, der Zenzia und dem Toni vor Wochen, bei einem Zufallsbesuch hier auf dem Sennerhof, erklärt. Zenzia war für jede Abwechslung dankbar und so hatte sie, gegen Tonis anfängliche Bedenken, die Idee aufgegriffen und zugesagt. Das Angebot,  hier auf dem Sennerhof ein Wochenende  bei Meditation und Fasten in völliger Abgeschiedenheit zu verbringen, wurde in Sarahs Reiseangebot aufgenommen. Die Sache war ein Volltreffer; bereits 5 x waren Gäste über das Wochenende heraufgekommen und hatten viel Geld für das Hüten der Kühe, das Reinigen des Schweinestalls, kein Essen und Unmengen an Kräutertee bezahlt. Leichter konnten sie das Geld wirklich nicht verdienen.

Zenzia goss das heiße Wasser auf die selbst getrockne-ten Teeblätter und sah  aus dem Fenster. Draußen stand Toni  mit  dem ebenfalls für das Wochenende angereis-ten Journalisten Charly Schneider; die beiden Männer unterhielten sich recht lebhaft. Zenzia nahm ein Glas mit frischer Milch, ging hinüber in die gute Stube und  setzte sich unter das geöffnete Fenster. Leider beende-ten die beiden Männer vor dem Fenster ihr Gespräch bevor sie etwas von der Unterhaltung mithören konnte. Toni ging hinüber zum Holzstadl und Charly Schneider, ebenso wie Toni ein großer und recht stattlicher Mann, wandte sich dem Weg zum Heustadl zu.

Bankdirektor Dr. Jonathan Pichler stand derweil,  leger mit einem T-Shirt und einer kurzen Jeans bekleidet, auf der Almweide, hoch über der Senner Hütte,  und be-trachtete die Kühe, die friedlich das frische Gras aus-rupften. Ab und zu erklang eine der großen  Glocken, die am Hals der braun-weißen Kühe baumelte. Pichler stütz-te sich auf seinen Hütestecken und blinzelte in die Son-ne. Er war nicht ganz freiwillig hier herauf gekommen, aber er genoss es zunehmend. Schön war es hier, wirk-lich schön. Beinahe konnte man den Alltag vergessen, aber leider nur beinahe. Zum vierten Mal an diesem Morgen griff er in seine Tasche und sah auf sein Handy. Er hatte Empfang und das war wichtig. Enorm wichtig! Der ersehnte Anruf aber war bisher ausgeblieben. Pich-ler war nervös; warum dauerte das so lange? Er ging ein paar Schritte, als ihn ein frisch ausgehobenes Loch von gut 30 cm Tiefe im Boden  unsanft zu Fall brachte. In seiner ganzen Länge schlug er hart auf der Wiese auf. „Verflixt!“, fluchte Dr. Pichler. Er blieb einen Moment liegen und verharrte. Setzte irgendwo Schmerz ein? Kündigte sich ein Bruch an? Vorsichtig berappelte er sich und setzte sich zögernd auf. Langsam bewegte er alle Gliedmaßen. Es war wohl nichts gebrochen, aber der linke Fuß war angestaucht. Fluchend und schimpfend stand Pichler auf und humpelte zu einem Baum, unter welchem er sich stöhnend niederließ. Wer grub mitten auf einer Almwiese Löcher? Das war geradezu fahrlässig, soviel stand fest.
...
(Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten!)


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