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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Giftschwestern, Roland Zingerle
Roland Zingerle

Giftschwestern



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Hubert Pogatschnig saß im Beichtstuhl und schwitzte. Nicht, dass es besonders heiß in der Stadtpfarrkirche gewesen wäre, doch es war die Aufregung, die spannende Erwartung, die ihm den Schweiß aus den Poren trieb. Vor etwa einer Stunde hatte sein Mobiltelefon geläutet. Auf dem Display waren die kryptischen Worte „Nummer unterdrückt“ gestanden.Neugierig hatte er abgehoben und die Überraschung der Woche erlebt. – Und in dieser Woche, da hieß das schon etwas!„Hier spricht Giga-Guy“, hatte eine Männerstimme gesagt – eine offensichtlich verstellte Männerstimme.„Hah?!“„Giga-Guy – Ihnen vielleicht besser bekannt unter der falschen Bezeichnung ‚Maskenmann’!“Pogatschnig war, als hätte man ihn unter Strom gesetzt! Er fühlte einen Cocktail aus freudiger Überraschung, spontanem Fluchtwunsch, brennender Neugier und Liebe zu Jutta.„Guten Tag“, hatte er automatisch geantwortet und sich selbst über die Kälte seiner Stimme gewundert.„Ich habe Ihr Radio-Interview gehört“, hatte die Stimme gesagt, „und halte Sie für einen der seltenen Menschen, die vernünftig sind, obwohl sie im Licht der Öffentlichkeit stehen. Ich möchte mich mit Ihnen treffen.“Vor Pogatschnigs geistigem Auge war eine ganze Liste möglicher Antworten herabgelaufen, die von „Wollen Sie mir etwas verkaufen?“ über „Nein, ich komme Sie nicht im Irrenhaus besuchen!“ bis zu „Warum gehen Sie nicht lieber mit Captain Future einen heben?“ reichte. Nach Sekundenbruchteilen des inneren Abwägens hatte er sich entschieden für: „Wann und wo?“ „Wir treffen uns um 15 Uhr in der Stadtpfarrkirche“, antwortete Giga-Guy. „Setzen Sie sich im linken Beichtstuhl in die linke Zelle und warten Sie dort auf mich. Versuchen Sie nicht, mich anzusehen! Alles Weitere reden wir dann.“
Und da saß Hubert Pogatschnig nun im Beichtstuhl und schwitzte.

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