Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Krimi Thriller > Engel des Todes Gesamtausgabe
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Engel des Todes Gesamtausgabe, Marc Prescher
Marc Prescher

Engel des Todes Gesamtausgabe



Bewertung:
(238)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
1836
Dieses Buch jetzt kaufen bei:
Drucken Empfehlen

Prolog


„Du bist ein schmutziger, kleiner Junge! Schau dich an, deine Hose ist schon wieder nass“, sie zeigte mit ihren spitzen Fingern, auf die von Urin durchtränkte Schlafanzughose.


„Mama, es tut mir leid, ich habe das nicht gewollt.


Bitte verzeih mir, es war keine Absicht.“


Seine leise Stimme zitterte, bei jedem Wort, das er sprach.


Verängstigt und noch vom Schlaf verwirrt, stand er da mit seinen 9 Jahren, sein braunes Haar, klebrig vom Angstschweiß. Seine blauen Augen starrten zum Boden, den strafenden Blick, seiner übermächtigen Mutter nicht ertragend.


Eine Gänsehaut lief über seine dünnen, blassen Ärmchen.


Seine braunen Haare standen ihm wirr vom Kopf ab.


Die Luft in seinem Kinderzimmer war eiskalt.


Das Fenster blieb auch im Winter stets geöffnet.


Es gab kaum Spielzeug in seinem Raum, die Wände waren weiß und es gab keine bunten Bilder an seinen Wänden.


Nur ein kleiner, brauner Teddy in seinem Arm, spendete ihm Wärme und Trost.


Das Stofftier war alt und zerschlissen, sein braunes Fell, von der Sonne ausgebleicht. Ein Auge fehlte dem kleinen Bären aber das störte Phillip nicht. Bernhard, so hieß der Teddy, war sein Freund, sein einziger Freund. Seine Mutter sagte immer, ein Junge braucht kein Spielzeug und auch Freunde sind unnötig. Das alles lenke nur von den wichtigen Sachen im Leben ab. Das Leben sei hart und für Schwächlinge und Träumer, ist in dieser Welt kein Platz.


Wenn er sich wehtat und weinte, wurde seine Mutter zornig.


Wahrscheinlich wollte der liebe Gott aus dir ein Mädchen machen, deshalb bist du so weinerlich, sagte sie dann zu ihm.


Zur Strafe musste er dann Mädchenkleidung tragen.


Sie zwang ihn, ein Kleid zu tragen und so musste er den Tag verbringen.


In einem rosa Kleid. Wer sich benimmt wie ein kleines Mädchen, der muss auch aussehen, wie ein kleines Mädchen, fauchte sie ihn dann an.


Ein paar Tage vorher hatte er sich beim Spielen schmutzig gemacht.


Er hatte sich beim Toben einfach vergessen. Phillip sprang gedankenlos in eine tiefe Pfütze und bespritzte seine gute Hose, mit dem schlammigen, schmutzigen Wasser. Seine Mutter drehte fast durch, als sie ihn sah.


Ihre Augen waren weit aufgerissen und ihr Kopf gerötet.


In ihrem gnadenlosen Zorn bestrafte sie ihn. Er musste sich über den Küchenstuhl legen und seine Hose bis zu den Knien herunter ziehen.


Dann ging sie zu der alten Seemannstruhe, die in der Küche stand, und holte den Ledergürtel seines Vaters heraus. Sie schlug ihn solang mit dem Gürtel, bis die weiche Haut auf seinem Po platzte und zu bluten begann.


Er fing an vor Schmerz zu weinen, aber mit jedem Schmerzensschrei wurden die Schläge heftiger.


Man darf nicht weinen, ein Mann muss Schmerz ertragen können!


Das waren ihre Worte, als er vor Qualen schrie.


Nicht nur seine Haut brachte sie zum Bluten, auch seine Seele war durchtränkt vom Schmerz. Das Schlafen fiel ihm schwer, denn er machte oft Fehler und seine Mutter musste ihn deshalb oft bestrafen.


Sein Haut war überhäuft von blauen Flecken und Blutergüssen.


Besonders Nachts, brannte seine Haut, wenn er im Bett lag und versuchte einzuschlafen. Mit den Jahren zweifelte er immer weniger daran, dass er jeden ihrer Schlag verdient hatte. Er war ein schlechter Junge.


Mutter sagte ihm oft, er wäre wie sein Vater. Ein Taugenichts!


Sie musste so hart zu ihm sein, um die schlechten Gene,


die sein Vater ihm vererbt hatte unter Kontrolle zu bringen.


Man muss böse Kinder züchtigen, wie einen störrischen Esel!


Nur der reine Schmerz, treibt das Schlechte aus dem Körper.


Die Pein reinigt die Seele.


Phillip hatte seinen Vater nie kennengelernt und er war froh darüber, denn er war schlecht, so wie Phillip schlecht war.


Der Vater hatte die Familie verlassen, bevor Phillip geboren wurde.


Seine arme Mutter musste 9 Monate seine Frucht in sich tragen.


Es war eine Qual für sie gewesen, ihn auszutragen.


Sie hatte große Schmerzen bei der Geburt gehabt.


Sie sagte zu ihm, dass eine Geburt nur bei schlechten Kindern weh tut,


bei guten Kindern ist die Geburt leicht, aber bei Phillip war sie schwer.


Sie war schmerzhaft und seine Mutter blutete stark.


Er war eine Steißgeburt, er kam mit den Füssen zuerst auf die Welt.


Er war anders als die anderen Säuglinge, das wusste seine Mutter sofort.


Von Anfang an immer nur Probleme. Ein Kind kommt mit dem Kopf zuerst, nur die schlechten drehen sich nicht und kommen mit den Füssen zuerst.


Er war ein kränkliches, schwaches Kind und die Ärzte fürchteten, er würde die ersten Wochen nicht überleben.


Doch den Gefallen tat er seiner Mutter nicht, er überlebte. Quälte seine Mutter jede Nacht, mit seinem Gekreische.


Trotz alledem, hatte seine Mutter sich um ihn gekümmert.


Sie versuchte seine verdorbene Seele zu retten.


Kämpfte gegen das Gift, welches sein Vater ihm vererbt hatte.


Jeden Tag versuchte sie das Schlechte aus ihm zu prügeln.


Flehte zum gütigen Gott, dass ihr Sohn ein anständiger Junge werden würde, aber ohne Erfolg.


Er war schlecht, ein Taugenichts, nicht mehr als ein Geschwür, das an ihr zerrte. Ein kleiner Parasit!


Er hatte es wieder getan, hatte sich wieder nass gemacht.


Jetzt stand er vor ihr, mit nassen Hosen. Ein ekelhafter Anblick, erbärmlich!


Seine Mutter, schaute ihn mit ihren grünen Augen scharf an und verzog ihre Mundwinkel, zu einem verächtlichen Grinsen.


Was hatte sie nur getan, dass sie mit solch einem furchtbaren Kind bestraft wurde? War sie nicht immer ein anständiger Mensch?


Ihre kalte Stimme dröhnte in seinen kleinen vor Scham geröteten Ohren.


„Du bist ein böser, kleiner Junge! Ein schmutziger, kleiner Teufel! Du machst mir nur Ärger! Warum tust du das? Willst du mich ins Grab bringen? Bist du deshalb auf die Welt gekommen, um mich in den Selbstmord zu treiben? Soll sich deine Mutter aufhängen, würde dir das gefallen?“


Phillip hob langsam seinen Kopf und seine Stimme war leise, fast flüsternd.


„Nein Mama, es tut mir leid. Es tut mir leid, dass ich geboren wurde und dir nur Ärger bereite.“


Seine Mutter ging zwei Schritte auf ihn zu, um sich dann zu ihm herunter zu beugen. Ihr Gesicht war nun so nah an seinem, dass er ihren Atem riechen konnte. Der scharfe Geruch von Schnaps wehte ihm in die Nase.


Sie hatte wieder getrunken, weil sie den Stress mit ihm nicht mehr ertragen konnte. Oft hörte er das. Sie trinke nur, weil sie sonst durchdrehen würde.


Weil er sie ihn den Wahnsinn treibe. Er fühlte den Zeigefinger seiner Mutter unter seinem Kinn.


Sie drückte so seinen Kopf leicht nach oben, damit er in ihre Augen schaute.


„Liebst du deine Mutter, Phillip? Sag mir das du mich liebst und dann umarme deine Mutter.“


Ihre Stimme klang weich und jeder Zorn in ihr schien verflogen zu sein.


„Ich liebe dich Mama“, sagte er mit zitternder Stimme.


Phillip legte seine Arme um die Taille seiner Mutter und drückte sie fest an sich. Er fühlte die Wärme ihres Körper und vergaß für einen kurzen Augenblick seine Angst.


Für einen kurzen Moment hörte die Welt sich auf zu drehen und die Zeit blieb stehen. Er senkte seinen Kopf an den Busen seiner Mutter, schloss die geröteten Augen und fühlte sich geborgen.


„Jetzt ist es genug, du stinkst nach Pisse!“


Mit diesen Worten schob sie ihn zur Seite und stand wieder auf: „Ich kann dich nicht umarmen, wenn du so stinkst! Bei Kindern die so riechen, wird mir schlecht!“


Die Worte rissen ihn aus seinen Träumen und holten ihn in die Realität zurück.


Sofort fing er wieder an zu frieren. Er fühlte die warme Haut seiner Mutter nicht mehr. Sie griff seine Hand und führte ihn wortlos aus seinem Zimmer. Seine nasser Schlafanzug, klebte an seinen dünnen Beinen.


Mit gesengtem Kopf und am ganzen Körper zitternd, folgte er ihr ohne ein Wort zu sprechen. Sie zog ihn vorbei, an ihrem Schlafzimmer.


Nur selten durfte er ihr Zimmer betreten. Wenn er es tat, dann nur unter ihrer strengen Aufsicht. Nichts durfte berührt werden, alles hatte seinen festen Platz. Jetzt war die Tür geöffnet und er konnte beim vorbei gehen einen kurzen Blick erhaschen.


Das Zimmer war viel heller als sein eigenes. Leichte, weiße Vorhänge hingen vor den großen Fenstern. Ein dicker, blauer Samtteppich schmückte den Boden. Überall im Zimmer verteilt, saßen kleine Puppen mit Köpfen aus Porzellan. Sie trugen die hübschesten Kleider. Kleider in allen Farben.


Ihre Gesichter waren schneeweiß. Rote Lippen und große Augen und lockiges, langes Haar. So muss eine gute Frau sein, gepflegt und schweigsam, voller Würde, so muss sie sein.


Er erinnerte sich an die Worte seiner Mutter. Genau das hatte sie gesagt. Gepflegt, schweigsam und voller Würde. Keine Frau auf der ganzen Welt hätte so schön sein können, wie diese Puppen. Das waren kleine, feine Damen. Phillip wusste genau, wenn er mal ein Mann werden würde, dann wollte er so eine Frau.


Hübsch, würdevoll und stumm. Auch auf dem Bett seiner Mutter saßen die kleinen Puppen. Das Bett war viel größer als sein eigenes.


Sie hatte ein dunkelblaues Himmelbett. Wenn man auf dem Bett lag und nach oben schaute, sah es aus, als würde man unter einem Sternenhimmel liegen. Der Stoff, der über das Bett gespannt wurde, war schwarz und mit kleinen goldenen Sternen bestickt. Wenn ich einmal tot bin, dann werde ich ein Stern, dachte sich Phillip, als ihn seine Mutter mit einem Ruck weiterzog. Er stolperte weiter hinter ihr her. Fast wäre er gestürzt, aber er konnte sich noch fangen und blieb auf seinen Beinen.


„Zieh deinen schmutzigen Schlafanzug aus und leg deine Sachen vor die Toilette!“, kalt hallte die Stimme seiner Mutter im Badezimmer.


Langsam zog er sich das blaue Schlafanzugoberteil aus. Seine magere Brust und seine dünnen Ärmchen kamen zum Vorschein. Die Oberarme überzogen mit Blutergüssen,manche älter aber die meisten Flecke waren frisch. Seine Mutter schaute in seine Richtung und machte einen Wink mit ihren Fingern. Phillip verstand was sie meinte, er sollte sich beeilen, seine Mutter wurde ungeduldig. Er streifte sich seine Hose und seinen Slip eilig über seine dürren Beine.


„Was bist du bloß für ein mageres, kleines Kerlchen? Aus dir wird niemals ein richtiger Mann, du wirst immer nur ein kleiner Schlappschwanz bleiben! Genau so erbärmlich, wie es dein Vater war.“


Phillip stand nackt vor ihr, zitternd vor Kälte, bedeckte er mit seinen Händen sein Geschlechtsteil. Er schämte sich, so vor ihr zu stehen. Seine Mutter sagte immer zu ihm, dass das, was da zwischen seinen Beinen hing, etwas ganz schmutziges sei.


Er solle sich nicht einfallen lassen daran zu spielen.


Phillip hatte nie verstanden was sie damit meinte, aber er verstand, dass es etwas schlechtes ist, was er da hatte.


„Steig in die Wanne, wir müssen dich säubern, du stinkst nach Urin“, sagte sie und beugte sich über den Rand der Badewanne, um den Wasserhahn aufzudrehen. Eiskaltes Wasser schoss aus der Leitung. Sofort als das kalte Wasser Phillips Füße berührte, fing sein Körper an zu zittern. Er schlang seine Arme um seinen Oberkörper, um sich zu wärmen.


„Nimm deine Arme hoch und geh in den hinteren Teil der Wanne. Stell dich hin und bleib dort stehen!“


Sofort bewegte er sich, wie im befohlen wurde, in die hinterste Ecke der Badewanne. Dort stand er eingeschüchtert und frierend vor Kälte.


Die Augen seiner Mutter fixierten ihn und ihr Blick richtete sich auf sein Geschlechtsteil, dass er immer noch versuchte hinter seinen Händen zu verstecken. Sie verzog ihr Gesicht und befahl ihm in einem rauen Ton seine Hände dort wegzunehmen.


„Schiebe deine Vorhaut zurück, das dreckige Ding muss richtig sauber gemacht werden!“


Phillip zögerte noch einen Moment, aber unter den harten Blicken seiner Mutter fügte er sich. Sie griff zum Duschkopf, drehte das Wasser stärker auf und hielt den Strahl direkt auf seine Brust.


Eiskalt prasselte das Wasser auf seine Haut.


Phillip, zuckte unter dem Strahl zusammen. Es fühlte sich an, als würden tausende von kleinen Nadeln sich in sein Fleisch bohren. Sein kleiner Körper fing an sich zu krümmen.


Die Muskeln in seinem mageren Körper zitterten. Tränen liefen über sein Gesicht, die Kälte war für ihn kaum zu ertragen. Er versuchte nicht zu weinen, aber sein Körper gehorchte ihm nicht und so liefen die heißen Tränen hemmungslos über seine Wangen.


„Mama, bitte hör auf, es ist schrecklich kalt. Ich halte das nicht aus“, wimmerte Phillip, und seine Worte waren kaum zu verstehen. „Ich will ein guter Junge sein, bitte Mama, es ist so kalt.“


Seine Mutter senkte den Duschkopf und ließ von ihm ab. Sie schaute ihm tief in die Augen und sagte dann zu ihm: „Das Wasser ist dir also zu kalt?“


„Ja, ich friere so, das Wasser tut mir weh. Darf ich jetzt bitte aus der Wanne steigen?“


Seine Hand glitt über seine Wangen und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht, denn er wusste genau, dass seine Mutter es hasste, wenn er weinte.


„Du bist noch nicht sauber, ich werde dein Bett frisch beziehen, wenn du so wieder in dein Bett steigst, wird es gleich wieder schmutzig werden. Soll ich das Wasser etwas wärmer für dich machen? Würde dir das gefallen“, fragte sie ihn und lächelte ihm sanft zu.


Phillips Augen fingen an zu leuchten, als er seiner Mutter antwortete. Das wäre schön, Mama. Danke.“


Sie nickte ihm zu und strich ihm sein verschwitztes,


blondes Haar aus der Stirn. Dann wanderten ihre Hände wieder zurück zum Duschkopf und mit ihrer anderen Hand drehte sie das warme Wasser auf.


Die Wärme tat seinem durchgefrorenem Körper gut. Langsam entspannten sich seine Muskeln und er schloss seine Augen. Doch plötzlich änderte sich etwas, das Wasser, dass eben noch so entspannend wirkte, wurde jetzt immer wärmer. Es fing an heiß zu werden.


„Es wird zu warm, du musst das kalte Wasser mit aufdrehen.“


Seine Mutter lächelte ihn spöttisch an und hielt dem immer heißer werdenden Strahl, weiter auf seinen Körper. „Ach, muss ich das? Eben war es dir noch zu kalt und jetzt ist es dir zu warm. Das hättest du dir vorher überlegen sollen.“


Seine Haut fing an sich zu röten. Die alten Wunden auf seinem Körper fingen an zu brennen.


Phillip fing an zu wimmern und versuchte sich mit seinen ausgestreckten Armen vor der Hitze zu schützen.


„Ich werde dich lehren, wie man sich seiner Mutter gegenüber verhält! Du wirst niemals wieder zu mir sagen, dass ich irgendetwas muss!


Der einzige hier, der etwas muss, das bist du!“


Phillip fing an zu schreien, konnte den Schmerz nicht mehr ertragen. Es fühlte sich an, als würde seine Haut verbrennen.


Er versuchte aus der Wanne zu steigen, aber seine Mutter stieß ihn zurück. Er rutschte auf dem feuchten Boden der Wanne aus und stürzte nach hinten. Phillip prellte sich seine rechte Schulter und jaulte auf vor Schmerz. Zusammengekrümmt wie ein Embryo, lag er jetzt in der Wanne und das heiße Wasser prasselte erbarmungslos weiter auf ihn ein. Schreie der Qualen, die niemand hörte. Keiner der ihm half.


„Von deinem Gekreische bekomme ich bestimmt noch Migräne“, schrie sie ihn an und Speichel tropfte von ihren Lippen. Immer wenn sie zornig wurde, fing sie an zu sabbern.


Nach einer Zeit, die Phillip wie eine Ewigkeit vorkam, ließ sie endlich von ihm ab. Kein Weinen mehr, nur noch ein Wimmern. Die Augen geschlossen und in der hintersten Ecke kauernd, nicht mehr fähig sich zu bewegen, brannte die Haut wie Feuer.


„Steh auf“, sagte seine Mutter zu ihm.


Er versuchte sich zu bewegen, aber alles tat so weh.


Seine Mutter wurde ungeduldig und zog ihn aus der Wanne und stellte ihn auf die Badematte.


Phillip schrie auf, so entsetzlich war der Schmerz.


„Bleib dort stehen, bewege dich nicht, sonst machst du mir hier alles nass! Ich will keine hässlichen Wasserflecken auf den Fliesen, du weißt wie sehr ich das hasse.“


Phillip tat, was sie ihm befahl. Er stand mit zitternden Beinen und bewegte sich nicht. Nur sein Brustkorb ging heftig auf und ab. Sein gesamter Körper fühlte sich an, als würde er brennen. Das Badetuch, mit dem ihm seine Mutter abtrocknete, fühlte sich auf seiner Haut, wie eine Reibe an. Phillip wünschte sich, er wäre eine der Puppen, die er gesehen hatte, die fühlen nichts, absolut gar nichts.


Nachdem er trocken war, drehte seine Mutter ihm dem Rücken zu und durchsuchte den Badezimmerschrank. Sie hatte gefunden, was sie gesucht hatte. Phillip seine Augen weiteten sich, als er sah, was sie in der Hand hielt. Es war eine Schere, eine große, alte Schere.


„Bitte nicht die Schere, ich habe Angst vor ihr.“


Ohne ein Wort zu sagen, griff sie seinen Penis und steckte ihn zwischen die Scherenblätter.


 


„Spürst du das Metall? Fühlst du es auf deiner Haut? Pinkelst du mir nur noch ein einziges mal ins Bett, dann schneide ich dein schmutziges Ding ab! Das wird schrecklich weh tun und dann musst du in einen Beutel pinkeln. Wo jetzt dein Penis ist, werden sie dir dann einen Schlauch reinstecken, damit du pinkeln kannst. Meine Geduld mit dir geht endgültig zu Ende. Ich hoffe du hast heute deine Lektion gelernt. Vergiss eines nie in deinem Leben, jede Strafe von mir, hast du verdient!“


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



© 2008 - 2020 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 4 secs