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Die stumme Frau


Psychothriller

von Franziska Franz

krimi_thriller
ISBN13-Nummer:
9783940627148
Ausstattung:
Taschenbuch
Preis:
9.00.- €
Mehr Infos zum Buch:
Website
Verlag:
Dirk-Laker-Verlag
Kontakt zum Autor oder Verlag:
franziska-f-61@web.de
Leseprobe

Sie würde bei ihm bleiben, nicht zurückgehen. Zum Glück war sie noch nicht verheiratet, da gab es noch nicht so viele Probleme, bis auf das Kind natürlich. Doch darüber wolltze sie heute nicht nachdenken. Noch sah man es ihr nicht an und sie wollte Spaß haben, mit diesem traumhaften Mann an ihrer Seite. Wo war er überhaupt! Sie drehte sich im Wasser um die eigene Achse. Sie waren schon recht weit rausgeschwommen, zumindest konnte längst nicht mehr stehen. ″Sören?″, rief sie. ″Bist du hier, Sören?″ Doch sie bekam keine Antwort. ″Sören?″, sie rief jetzt sehr laut. Das Meer erschien ihr auf einmal deutlich lauter zu rauschen, die Wellen entwickelten sich zu Brechern oder kam ihr das nur so vor? Wo war der Strand, wo musste sie hin? Sie zitterte am ganzen Körper, schwamm auf der Stelle, da sie Angst hatte, weiter aufs offene Meer hinaus zu treiben. Plötzlich berührte sie etwas am Bein, etwas Großes. ″Nein, nein″, schrie sie , versuchte panisch zu entkommen. ″Weg, hau ab″, schrie sie erneut. Wieder stieß es gegen sie, gegen ihr Bein. Ein Hai, es musste ein Hai sein.

 

Klappentext

 

Sören Bergwart ist ein berühmter Horrorfilmdarsteller. Er wird oft mit dem legendären `Klaus Kinski` verglichen, wenngleich er im Gegensatz zu Kinski, gutaussehend ist und sich vor Verehrerinnen kaum zu retten weiß. Er lebt vollkommen zurückgezogen in einer Villa, in der Nähe von Aschaffenburg, zusammen mit seiner verschwiegenen Frau Yoko, für die er diese Einsamkeit gewählt hat.
Nicht einmal seine engsten Kollegen lernen Yoko kennen, da sie, wie er behauptet, an einer Nervenkrankheit leidet und an den Rollstuhl gefesselt ist. In Wahrheit jedoch ist Yoko eine lebensechte Puppe, die er für viel Geld erstanden hat.
Nach mehreren gescheiterten Ehen und einem ambivalenten Verhältnis zu Frauen, erscheint ihm diese Lösung ideal, denn seine Puppe kann nicht sprechen und sich nicht bewegen, doch ist sie unermesslich schön und anpassungsfähig.
Er beginnt Yoko als seine Ehefrau anzusehen, liebt und verehrt sie, kann sich ihr hingeben, offen sein, ohne jemals Angst vor verbalen Verletzungen haben zu müssen, die ihn aus seiner frühen Jugend quälen. Denn mit der beginnenden Pubertät hatte seine eigene Mutter damit begonnen, ihn zu misshandeln, da er zu transpirieren begann.
Geruch entwickelt sich alsbald zu Sörens Fetisch, ganz besonders der Geruch von Angstschweiß und Entsetzen. Doch Eigengeruch kann ihm Yoko leider nicht bieten.
So beginnt Sören eines Tages zu jagen. Er sucht Frauen, die eine ähnliche Figur wie Yoko haben und ein schönes Kleid tragen, dabei macht er auch bei der eigenen Kollegin nicht Halt. Er quält die Frauen aufs Unermessliche, bevor er sie tötet.