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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Die dritte Stufe: Mystery Thriller, Christoph Steven
Christoph Steven

Die dritte Stufe: Mystery Thriller


Die Verschwöung von Omega, Band 1

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Ich drehe und winde mich, doch sein Griff wird immer fester. Mit letzter Kraft hebe ich den rechten Arm und haue einfach drauflos, gegen seine Beine, seine Hüfte, alles, was ich erreichen kann, schwache, kurze Schläge, aber dafür schnell.


 


Der Griff um meinen Hals lockert sich. Aus einem unerfindlichen Grund steht er auf, vielleicht, um den Revolver zu suchen. Ich kann mich kaum bewegen, drehe mich mit aller Kraft auf die Seite, versuche mich anzutreiben, doch Schmerzen ziehen wie Nadelstiche durch die Bauchgegend. Und dieses höllische Brennen im Gesicht.


 


Panisch frage ich mich, ob ich nicht gleich verblute. Nur Sekunden später gelingt es mir, mich auf-zurichten, indem ich die Hände gegen den Boden drücke und meinen Körper in eine annähernd aufrechte Position bringe.


 


Schnell, das Smartphone! Die App ist noch an. Jetzt nur noch hoch damit und in die Richtung halten, in die mein Gegner verschwunden ist. Keine Sekunde zu spät.


 


Eine Silhouette stürmt auf mich zu, ich drehe mich seitlich weg, und er erwischt nur meine linke Schulter.


 


Jeder Muskel schmerzt. Hektisch leuchte ich mit dem Smart-phone durch den Raum, aber weder der Metalltisch noch die Treppe nach oben ist zu sehen. Dann prallt der Angreifer wieder gegen mich, diesmal von der anderen Seite, und ich krümme mich vor Schmerzen, mühe mich ab, seinen Körper von mir wegzudrücken.


 


Wenn ich nur wüsste, wie weit wir von dieser Öffnung entfernt sind. Ich lasse das Handylicht erneut durch den Raum gleiten und finde die Öffnung, dort, ein kreisrundes Loch. Als ich das Licht in die entgegengesetzte Richtung lenke, sehe ich den Revolver auf mich gerichtet.


 


„Hat dir nichts genützt, wie?“, blafft der Mann. „Omega entkommt man nicht. Ehre sei Omega.“ Einen Moment ist er still. „Ehre sei Omega“, brüllt er dann aus Leibeskräften.


 


Ich blende ihn wieder, stemme mich mit gewaltiger Kraftan-strengung hoch und gehe geduckt mit dem Kopf voran wie ein Stier auf ihn los.


 


Er taumelt, flucht, kann sich trotz aller Bemühungen nicht auf den Beinen halten und fällt zu Boden. Ich werfe mich auf ihn, schlage auf ihn ein und versuche ihn dabei in Richtung des Schachts zu schieben. Ich keuche, und er atmet pfeifend, stößt undeutliche Flüche aus, windet sich wie ein Krokodil, das ich im Würgegriff habe und festhalte, um es in wenigen Augenblicken zu töten.


 


„Na, weiter, du Scheißphilosoph“, spottet er, „das schaffst du nicht.“ Wahrscheinlich glaubt er immer noch, dass ich schwach bin – nur ein Philosoph, der ihm nichts entgegenzusetzen hat.


 


„Irrtum!“, rufe ich, doch statt des Wortes kommt nur ein tonloses Geräusch aus meinem Mund, als würde Luft mit hohem Druck aus einem Behälter abgelassen. Ich schaffe es nicht, durchfährt es mich.


 


Meine Kräfte lassen nach, und der Mann windet sich aus meiner Umklammerung, tritt mir ein paar Mal heftig in die Seite, setzt jetzt auch die Fäuste ein. Ich habe heftige Kopfschmerzen und das Gefühl, gleich wegzudämmern.


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