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> Krimi Thriller > Die Apparatur des Herrn von Kollwit
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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Die Apparatur des Herrn von Kollwit, Mike Oltrop
Mike Oltrop

Die Apparatur des Herrn von Kollwit



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Vatikan - 1919


Die Antwort van Burenheus lag in Form eines Briefes


auf dem Schreibtisch des Staatssekretärs.


Kardinal Pietro Gasparri hatte eine ernste Miene aufgesetzt.


„Wir haben keine andere Möglichkeit, ich befürchte,


wir müssen seine Bedingungen akzeptieren."


Papst Benedikt XV., der erfahrene Genueser Diplomat,


konnte dem nur zustimmen:


„Gut mein lieber Pietro, eine Liquidation kommt nun


nicht mehr in Frage. Angesichts der Kaltblütigkeit dieses


Mannes ist das zwar sehr bedauerlich, doch wir


können nicht riskieren, die preußische Gesandtschaft zu


verärgern. Bereiten Sie die Entlassungsurkunde vor und


veranlassen Sie, dass der geforderte Betrag bereitsteht."


Die Standuhr schlug acht. Gasparri schüttelte den


Kopf.


„Der Uhrmacher war erst heute Morgen hier, um sie


zu richten. Sie sollte zusammen mit Sankt Peter schlagen.


Auf niemand ist mehr Verlass."


„Vielleicht läuft unsere Turmuhr zu schnell."


„Das wäre das erste Mal." Gasparri blickte auf seine


Taschenuhr. „Fünf vor acht. Ich habe sie heute Mittag


nach Sankt Peter gestellt."


„Nun Pietro, Sie sollten Ihren Uhrmacher wechseln."


Benedikt XV., der früher Giacomo della Chiesa hieß,


trug keine Uhr bei sich. Er war zum Fenster geschritten


und blickte hinaus.


Kardinal Gasparri hatte sich ebenfalls erhoben.


„Ich werde morgen einen Italiener beauftragen. Der


gute Herr Mercier ist offenbar keine Zier für seine


Schweizer Landsleute."


Der Papst nickte.


„Wir sollten ebenso mit dem CI verfahren. Nach der


Ära van Burenheu will ich an seiner Stelle einen italienischen


Bischof sehen."


„Einen Bischof? Einen Bischof für diese schmutzige


Arbeit?"


„Fällt Ihnen etwas Besseres ein?"


Gasparri legte die Stirn in Falten.


„Nein, ehrlich gesagt nicht."


Die Turmuhr schlug acht.


Papst Benedikt lächelte seinem Staatssekretär zu, als


wollte er sagen:


„Sehen Sie, auf die italienischen Uhren ist Verlass."


Gasparri gab das Lächeln zurück.


„Giacomo?"


„Ja?"


„Diesen van Burenheu mit seinem Wissen über die


Pforte! Meinen Sie, wir können ihn einfach so gehen lassen?"


Der Papst nickte kühl.


„Was sollte er damit anfangen, Pietro? Es kann ihm für


nichts und niemanden von Nutzen sein."


]]]]]]]]]]


Lukas Cramm war verantwortlich für dieses Projekt.


Seine Suche hatte Erfolg gehabt. Hier stand sie nun in


seinem kleinen Büro, neben der Messplatte aus Granit,


die über die Jahre zur Ablage verkommen war. Hier


stand die Apparatur des Herrn von Kollwitz. Äußerlich


unscheinbar, nichts Teures oder Edles war an ihr. Die


mechanischen Bauteile waren versteckt in einem mit


Leder bezogenen Überseekoffer mit hölzernen Bändern.


Die Messingbeschläge waren braun angelaufen. Das


Schloss war geöffnet, der Schlüssel fehlte. In dem Deckel


waren linksseitig drei Reihen mit jeweils vier Armaturen


und Reglern eingelassen. Auf den Zifferblättern


konnte man auf jeder Reihe Tag, Monat, Jahr und


Uhrzeit ablesen. In der Mitte erhob sich ein mächtiges


Gestell aus Messing mit Führungen aus Bronze, auf dem


ein Schlitten eine Nadelspitze über eine Landkarte von


Mitteleuropa führte. Die Karte mit den Grenzen von


1918 hatte eine Größe von etwa 70 x 70 cm. Auf der


rechten Seite steckte eine große geschwärzte Flügelmut


ter auf einem Vierkant, dessen Welle in einem Loch des


Koffers ins Innere verschwand. Es sah in etwa aus wie


der Aufzugsmechanismus einer überdimensionalen


Spieluhr. An der Frontseite verrostete ein Drahtgestell,


in dem Lukas Cramm den Umschlag einer Kladde gefunden


hatte. Darunter war in altdeutschen Buchstaben


eingebrannt:


„Daß die Welt bleibe wie sie ist"


Nachdem Lukas Cramm die Apparatur von seinem alten


Freund Tobias Klausen, dem Entrümpler, in Empfang


genommen hatte, war ihm nach kurzer Zeit klar


gewesen, dass dies etwas Besonderes sein musste. Tobias


Klausen, der eigentlich die klare Anweisung befolgen


wollte, alles aus der unseligen Wohnung zu vernichten,


war der gleiche Gedanke gekommen. Nur waren bei


ihm eher wirtschaftliche Gründe entscheidend. Bei


technisch interessanten Stücken, die jeden privaten


Sammler abschrecken würden, gab es für den gewieften


Herrn Klausen immer noch den Umweg über Lukas


Cramm, der aus dem schmalen Budget des archäologischen


Instituts schon des Öfteren den ein oder andere


Euro lockergemacht hatte, um eine technische Kuriosität


aus dem Fundus unvererbbaren Gerümpels zu erstehen.


Der Blick in das Innere des Koffers war für jeden


Techniker atemberaubend. An den Unterseiten der Regler


waren große Spiralfedern befestigt, die sich in Abhängigkeit


von dem Regelweg spannen ließen. An den


Federn waren tausende von Ketten aufgehängt, manche


mit nur wenigen dicken schwarzen Gliedern, manche


aus feinstem Silber, kaum sichtbar. Die Ketten waren


untereinander verknotet und verbunden, teilweise liefen


feine Garnfäden zwischen den einzelnen Gliedern


hindurch. Diese waren wiederum an Lederriemen gebunden,


welche an ein Gestänge aus Messing, das unterhalb


der Landkarte verlief, geschraubt waren. An der


Welle auf der rechten Seite steckte eine Walze von ca. 20


cm Durchmesser, darum waren einige Riemen gewickelt,


die wiederum mit dem Landkartengestänge verbunden


waren. Insgesamt konnte man auch von einem


heillosen Durcheinander sprechen.


Lukas Cramm konnte die technischen Zusammenhänge


der Apparatur in der kurzen Zeit der letzten zwei


Wochen nicht begreifen. Die Maschine funktionierte


nicht mehr, soviel war schon bekannt. Der Aufzug


spannte zwar eine Feder, aber irgendetwas hinderte den


Apparat zu starten. Die riesige Anzahl an verbundenen


Ketten war ein System von abertausenden wechselwirkenden


Schwingern. Eine mathematische Berechnung


der mechanischen Bewegung schien unmöglich.


.


Lukas war nicht der Einzige, dessen Aufmerksamkeit


erregt war. Im Inneren der Apparatur, im feinen Gespinst


des Metalles, am Ende einer langen, feinen, silbernen


Kette, war der Hauch einer Schwingung zu bemerken.


Peter Moos, der Kollege von Lukas, lächelte leise. Dem


Rätsel ohne die Hilfe einer Betriebsanleitung auf die


Spur zu kommen, erweckte seinen Sportsgeist.


Lukas deutete auf die Apparatur.


„Hast du noch irgendetwas finden können?"


Peter hatte sich nichts anmerken lassen und freute sich.


„Naja, eigentlich schon." Er kniff die Augen zusammen


und nickte. „Komm her, ich zeigʹs dir."


Peter Moos öffnete den Kofferdeckel und ruckelte an


dem Aufzugsgestänge.


„Die Aufzugsfeder hakt nicht, sie läuft. Lediglich ein


Riemen ist von der Antriebswelle gerutscht. Siehst du,


hier."


Er drückte das Kettengewirr etwas zur Seite und zeigte


auf den abgerutschten Riemen, den er dann mit einem


Griff auf die Scheibe der Antriebswelle stülpte.


„Ich habe es gestern schon probiert, es blockiert immer


noch etwas, irgendwo innerhalb des Kettenlabyrinths ist


im wahrsten Sinne des Wortes ein Haken. Ich würde sagen,


wir nehmen jede Kette einzeln von den Spiralfedern


hier oben herunter und verfolgen den Verlauf. Wir


müssen nur aufpassen, dass wir die Querverbindungen


nicht zerstören."


Lukas Cramm verzog keine Miene, es war ihm nicht


recht, ohne Grundlagenwissen so tief in die Innereien


der Maschine einzusteigen.


„Nein Peter, wir müssen erst den Mechanismus verstehen,


denn wenn beim Herumbasteln irgendetwas


schief läuft, bekommen wir das Ding wahrscheinlich


niemals mehr zum Laufen."


Peter Moos schloss den Deckel wieder und zeigte auf


die Armaturen.


„Ich habe noch was vergessen, die unteren beiden Armaturenreihen


sind außer Funktion. Sie wurden erst


nachträglich eingebaut und nicht an den übrigen Ketten


angeschlossen." Er öffnete den Deckel wieder und schob


seine Hand zwischen die Ketten der ersten und zweiten


Armaturenreihe. „Wir brauchen also nur im Bereich der


ersten Armaturenreihe zu suchen."


Lukas blickte in die leuchtenden Augen seines Kollegen


und wusste, dass er verloren hatte.


„Na gut Peter, aber wir zeichnen jeden Schritt auf."


„Na logisch Lukas, wir kriegen das Ding schon klein."


Sie machten sich sofort an die Arbeit. Lukas bediente


sein Diktiergerät und beschrieb die einzelnen Arbeitsschritte


simultan während Peter Moos den Kettenverlauf


durch das Labyrinth verfolgte. Es war leichter gesagt


als getan, schon bei der ersten Kette verzweigten


die Glieder nach kurzer Strecke in zwei Richtungen.


Während der eine Strang nach einer Querverbindung


ins Leere lief, waren am anderen an jedes zweite Glied


dünne Fäden geknotet, die in alle Richtungen durch andere


Ketten und deren Glieder liefen. Die Arbeit würde


Wochen, wenn nicht sogar Monate in Anspruch nehmen.


Lukas Cramm und Peter Moos waren in dieser


Hinsicht Leid gewohnt und kämpften sich tapfer durch


das Puzzle und den Tag. Am späten Abend wussten


beide, dass es ein aussichtsloses Unterfangen darstellte,


das Rätsel auf diese Weise zu lösen. Peter Moos war


wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt.


„Ich bräuchte sicher einige Tage, um einen von diesen


Fäden durch die ganzen Kettenglieder zu ziehen. Warum


hat dieser Verrückte das gemacht? Und warum


vermuten wir einen Mechanismus dahinter?"


Dieser Gedanke war Lukas auch schon gekommen.


Was ist, wenn die Apparatur gar keine Funktion hatte?


Wenn dieser irre von Kollwitz den lieben langen Tag


vor sich her gebastelt hatte, um der Welt ein Orakel


vorzutäuschen. Lukas wusste, dass es anders war. Er


legte seinem Kollegen die Hand auf die Schulter, schaute


ihm in die Augen und sprach mit tiefer Stimme:


„Weil wir dafür bezahlt werden." Er lachte. „Komm,


lass uns einpacken, morgen ist auch noch ein Tag."


]]]]]


Ein leises Klimpern drang durch die Ruhe des Instituts.


Peter Moos saß noch über seinem Manuskript und


wälzte in einem deutsch - englischen Wörterbuch. Er


blickte auf und horchte. Da war es schon wieder, Metall


schlug auf Metall, wie bei einem Windspiel, nur viel leiser.


„Ist da jemand?"


Er lauschte. Nichts. Er runzelte die Stirn, zuckte mit


den Schultern und machte sich wieder an die Arbeit. Peter


Moos sollte am nächsten Tag vor einer Gruppe englischer


Doktoranden der Partner]Universität Bath referieren,


die in Braunschweig zu Besuch waren. Die Geschichte


der Automatisierung in der Autoindustrie. Im


Grunde kein Problem, wenn sich sein von vornherein


miserables Englisch in den letzten Jahren nicht noch zusätzlich


verschlechtert hätte.


Peter Moos hob den Kopf. Wieder durchbrach das


Klimpern die Stille. Sein Büro befand sich neben dem


von Lukas Cramm auf der Ostseite des Gebäudes. Das


Geräusch kam aus dem Nachbarraum. Peter Moos stand


auf und ging hinüber. Er betätigte den Lichtschalter.


Der Starter der Neonröhren summte. Nacheinander


zündeten die einzelnen Lichtbänder begleitet von einem


klingenden Ton. Auf dem Schreibtisch lagen einige Papiere


und der Kladdenumschlag aus von Kollwitz‘ Apparatur.


Neben der Granitplatte stand die rätselhafte


Maschine. Wären die Instrumente und das Messingge


stell nicht auf der Oberseite angebracht, hätte man meinen


können, der Überseekoffer wartete hier nur auf seine


Abreise. Aus dem Inneren drang das Klimpern.


Peter Moos hob den Deckel. Die Ketten schwangen gegeneinander


bis sie in der halboffenen Position zum


Stillstand kamen. Er fixierte den Deckel in dieser Stellung,


indem er die beiden Metallstangen aus dem Koffer


in die linke und rechte Gehäuseecke steckte und langsam


das Gewicht des Kofferoberteils auf sie abließ, wie


zum Feststellen einer geöffneten Motorhaube. Merkwürdig,


dachte er, irgendetwas musste die Ketten in Resonanz


versetzt haben. Peter Moos berührte den Heizkörper,


die Wärme lies seine kalte Hand kurz zurückzucken.


Als draußen auf der Straße ein Auto vorbeifuhr,


spürte er eine leise Vibration an der Heizkörperrippe.


Das musste die Ursache gewesen sein. Beruhigt kehrte


er zu seiner Arbeit zurück.


Die Zeit wurde knapp, drei Viertel des Textes waren


erst bearbeitet und es ging schon auf 20:00 Uhr zu.


„Verdammt, was heißt noch mal Zylinderkopfmontage?"


Mit einem lauten Krachen knallte der Deckel mitsamt


Aufbauten zurück auf das Unterteil. Peter Moos wäre


beinahe das Herz stehen geblieben.


„Mein Gott, so kann man ja nicht weiterkommen!"


Wütend marschierte er ins Nachbarbüro und öffnete


den Deckel der Apparatur. Die Metallstangen waren


abgerutscht, mit einigen Handgriffen inspizierte er die


Innereien der Apparatur, es schien alles heil geblieben


zu sein.


„Komische Kiste!"


Peter Moos lachte gequält. Ein Gedanke schoss durch


sein Gehirn. Wie angestochen rannte er zum Schreibtisch.


Er griff sich den Kladdenumschlag und inspizierte


nochmals eilig die Innenseite. Dort stand geschrieben:


Von der Handhabung der Apparatur - Vom Vater zum


Sohne. Der Inhalt der Kladde fehlte. Auf der rechten


Umschlagseite stand: Das die Welt bleibe wie sie ist ]


Vom Sohne zum Vater.


„Oh Mann, dass ich nicht gleich darauf gekommen bin.


Das Ding läuft verkehrt herum, du Anfänger!"


Er schlug sich die Hand vor die Stirn.


Peter Moos machte sich an die Mechanik, anstatt nach


rechts drehte er die Flügelmutter links herum. Die Apparatur


knarrte und nach einer viertel Umdrehung war


der Widerstand zu groß, um das Gestänge weiter zu


bewegen. Er wusste, dass er auf dem richtigen Weg war.


Es kann nur innerhalb des Aufziehmechanismus stecken.


Drücken, dachte er sich, probiere es mit drücken.


Er lehnte sich auf die Flügelmutter, drückte sie herunter


und versuchte zu drehen. Nichts tat sich. Nein, das


konnte nicht sein.


Sein rechter Mundwinkel zog sich triumphierend


nach oben. Er nickte, es gab nur noch einen Freiheitsgrad,


es gab nur noch eine Möglichkeit. Langsam zog er


an dem Gestänge des Vierkants. Mit einem Klacken rastete


im Inneren ein Zahnrad ein. Er drehte die Flügel


mutter links herum. Sie ging weich wie durch Butter. Er


drehte und drehte und drehte, bestimmt 50 Umdrehungen,


bis er einen Widerstand bemerkte, nun lies er los.


Und langsam setzte sich der Apparat in Bewegung. Der


Aufzugsmechanismus drehte rechts herum zurück,


langsam, sehr langsam, etwa 30 Sekunden benötigte er


für eine Umdrehung. Die Spitze über der Landkarte


zuckte auf der Position von Hamburg mit kleinen Ausschlägen


von 1]2 Millimetern. Peter Moos beobachtete


die Maschine fasziniert. Im Inneren waren alle Ketten in


Bewegung und klimperten ein breites Konzert.


Plötzlich, fünf Minuten waren vergangen, rutschte die


Metallspitze nach Osten und huschte schnell von Potsdam


nach Berlin und zurück, immer im Wechsel. Peter


Moos‘ Blick wanderte auf die Armaturen. In der oberen


Reihe bewegten sich die Zeiger der vier Instrumente.


Der rechte, der für die Stunden stand, drehte sich so


schnell, dass man den Zeiger nur als weiße Fläche hinter


dem Saphirglas erkennen konnte. Links daneben wurden


die Tage des Monats dargestellt, auch dieser war


kaum zu beobachten. Der nächste zeigte die Monate an.


Ganz links las Peter angestrengt die Jahreszahlen ab:


1872, 1873, 1874, 1875. In dreißig Sekunden war das Jahr


vorbei. Die Skala reichte von 1850]1950. Die Spitze


schoss nach München und wieder zurück nach Berlin,


nach Hamburg, Hannover, ins Münsterland, wieder


Berlin und Potsdam, nach Rom, nach Wien, in den


Schwarzwald, an die Ostsee und immer wieder Berlin,


nach Köln, nach Koblenz, nach Köln und wieder Kob


lenz, hier verharrte sie mit einer kleinen Unterbrechung


Richtung Nordsee und blieb stehen. Die Instrumente


zeigten den 18.12.1912, 09:15 Uhr an.


Peter Moos schüttelte den Kopf.


„Gibt's doch nicht!"


Er drehte die Flügelmutter noch einmal zurück und


achtete diesmal auf die Nadel, sie blieb auf der Position


nahe Koblenz stehen und mit dem letzten Ruck an der


Mutter huschte sie nach Hamburg. Peter lies los und das


Spiel begann von vorn. Aufgeregt nahm er den Telefonhörer


von Lukas Büroapparat und wählte dessen Privatnummer.


„Cramm!"


„Hallo Lukas, hier ist Peter, hast du Zeit?"


„Peter, nein habe ich nicht, im Gegenteil am besten wir


reden morgen."


„Die Apparatur läuft, Lukas, sie läuft!"


„Was? Willst du mich verarschen?"


„Nein Lukas, das Ding funktioniert, ich stehe direkt


davor."


„Ehrlich?"


„Ehrlich Lukas, das Ding rennt!"


„Okay, halt die Stellung, ich komme sofort!"


Mike Oltrop


Mike Oltrop wurde am 14.07.1965 in Salzgitter geboren


und lebt heute in Wolfenbüttel. Er ist Maschinenbauingenieur


und war zuletzt über zehn Jahre Geschäftsführer


eines mittelständischen Unternehmens.


Vor einigen Jahren entschloss er sich, Weinhändler zu


werden und betreibt seitdem gemeinsam mit seiner


Ehefrau einen Weinversandhandel im Internet.


Mike Oltrop ist leidenschaftlicher Läufer.


Die Geschichte der Apparatur ist während einsamer


Waldläufe entstanden.


Auf den nächsten Seiten eine kleine Vorstellung weiterer


Romane, die im AAVAA ] Verlag erschienen sind:



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niemanden kalt lassen kann ...



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in dem es Leckeres zum Nachkochen gibt...



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19



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20



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