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> Krimi Thriller > Dein Schmerz wird meine Rache sein
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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Dein Schmerz wird meine Rache sein, Dania Dicken
Dania Dicken

Dein Schmerz wird meine Rache sein


Libby Whitman 4

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Prolog


 


Dienstag, 29. September


 


Das geschah ihm recht. Er hatte genau das verdient und nichts anderes. In stiller Panik blickte er zu Marcus auf, doch das ließ Marcus völlig kalt. 


Jetzt war er am Zug. Sollte der Scheißkerl doch sehen, wie es war, wenn man Höllenqualen litt und keinerlei Hilfe bekam. Wenn man nichts mehr wollte, als dass es endlich aufhörte, aber das tat es nicht. 


Sein Bauch war voller Blut. Marcus hatte ihm das Hemd ausgezogen  und ihm in einer Seelenruhe die beiden nächsten Buchstaben in die Haut geschnitten. Das war ja irgendwie ein widerwärtiges Gefühl, wenn man in Fleisch stach und der Widerstand erst wuchs, bevor er ruckartig nachgab und das dunkle Blut nur so herausquoll. 


Erstickte Schreie erfüllten die leere Halle. Marcus beobachtete kurz, wie stark James blutete und war froh, ihn geknebelt zu haben. Allerdings wusste er auch, dass James heftig schreien würde, wenn er ihm den Knebel erst mal abnahm. 


Aber so weit war er noch nicht. Jetzt waren erst seine Augen an der Reihe. 


James hatte sie weit aufgerissen und starrte Marcus angsterfüllt an, als er sich über sein Gesicht beugte. Mit einer Hand versuchte Marcus, James’ Augenlider offen zu halten, während er mit dem Messer näher kam. Anfangs hatte er mal versucht, die Augen einfach rauszudrücken, aber das war schwierig. Es war leichter, wenn man ein Messer zu Hilfe nahm. 


Vorsorglich hatte er auch den Kopf des Mannes fixiert, was sich jetzt bezahlt machte. James stieß heftige, wenn auch gedämpfte Schreie aus, während Marcus sich in aller Ruhe erst an seinem rechten und dann an seinem linken Auge zu schaffen machte. 


So war es gut. 


„Die wirst du nicht mehr brauchen“, sagte er, während er sich kurz die blutverschmierten Hände abwischte. „Feiger Scheißkerl. Aber ich bin noch nicht fertig mit dir.“ 


James wimmerte erstickt und stöhnte vor Schmerz. Seine Augenhöhlen waren jetzt eingefallen und leer. Das sah eigenartig aus, gespenstisch. Aber mit unschönen Anblicken kannte Marcus sich aus, schließlich bot er selbst einen. Dessen war er sich nur allzu bewusst, seit mittlerweile sieben Jahren, und er würde sie alle dafür bestrafen, dass sie es so weit hatten kommen lassen. Jeden einzelnen von ihnen. 


Er hatte das genau geplant – und sein Plan hatte funktioniert. Er hatte bloß darauf gewartet, dass die Polizei vor Überforderung kalte Füße bekam und das FBI um Hilfe bat. 


Er hatte gewollt, dass die Profiler aus Quantico kamen. Er wollte sie unbedingt einbeziehen und ein Spiel daraus machen. Jetzt endlich war er am Zug. Er würde sie rätseln lassen, aber eine Chance würde er ihnen nicht geben. Er würde ihnen zuvorkommen und dann würde er seinen Rachefeldzug beenden, ohne dass sie es würden verhindern können. Er wusste schon ganz genau, wie er das tun wollte. 


Aber noch war es nicht so weit. Er hatte erst noch etwas anderes zu tun. Entschlossen fasste eine von James’ Ohrmuscheln mit zwei Fingern und begann dann, sie abzuschneiden. Das war bei dem knorpeligen Gewebe nicht ganz leicht, aber machbar. Und es würde bluten. Stark bluten. So wie die Schnitte auf seinem Bauch und wie das, was folgen würde. 


Qualvolle, erstickte Schreie zerrissen die Luft. Das alles prallte an ihm ab, er spürte es nicht. Wollte es nicht. Oder konnte er gar nicht mehr? 


Egal. Unbeirrt schnitt er James die Ohren ab und sah zu, wie das Blut floss. Gut so. Aber jetzt kam der schwierige Part – die Zunge. Sie zu fassen zu kriegen, um sie abzuschneiden und gleichzeitig zu verhindern, dass der Mann um sein Leben schrie, würde schwierig werden, das wusste er bereits. Aber es war wichtig, denn das war die ultimative Strafe für seine Feigheit und seinen Egoismus. Er hatte es verdient. Und der folgende Blutverlust würde ihm den Rest geben. Hören würde ihn hier auch niemand, nachts war das halb fertig gebaute Industriegebäude verlassen. 


Marcus holte tief Luft, nahm ihm den Knebel ab und rechnete damit, dass James versuchen würde zu schreien. Das machte er sich zunutze, er wartete nur darauf und stach sofort mit dem Messer in seine Zunge. Der folgende gellende Schmerzensschrei war etwas, womit er leben musste, aber so bekam er die Zunge zu fassen und schaffte es mit brutaler Gewalt schließlich, sie ihm abzuschneiden. 


Das Blut spritzte ihm entgegen, aber damit hatte er gerechnet. Die Schreie gingen in ein Gurgeln über, alles war voller Blut. Doch Marcus war zufrieden, denn er hatte sein Ziel erreicht. 


„Jetzt werde ich dir dabei zusehen, wie du Höllenqualen leidest“, sagte er kalt und beobachtete ungerührt das Zappeln des sterbenden Mannes. 




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