Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern



Kategorien
> Krimi Thriller > Das Haus
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Das Haus, Olivia Monti
Olivia Monti

Das Haus


Kriminlaroman

Bewertung:
(2)Die Bewertung wurde nicht gezählt.
Haben Sie in den paar Sekunden wirklich gelesen?

Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
176
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
Thalia, Hugendubel, Weltbild, Epubli, Amazon
Drucken Empfehlen

 


„Im Treppenhaus stinkt es höllisch!“


Ich schnupperte in die Luft. „Ich kann nichts riechen.“


„Es stinkt oben im vierten Stock.“


Ich fühlte mich gleich wieder schlecht. „Wir müssen Tom verständigen.“


„Er ist schon oben.“


Ich genierte mich nicht, dass ich noch meine Shorts und meine Bluse vom Vorabend trug und noch nicht geduscht hatte. Dies war eine Ausnahmesituation, und so folgte ich der Rauhaar in meinen verknautschten Sachen, Schlafkrümel in den Augenwinkeln, mit wirrem Haar, in den Aufzug. Obwohl alles schlimm genug war und noch etwas Schlimmeres bevorstehen konnte, beschäftigte mich nun doch einen Moment lang, ob ich irgendwie muffig und nach Schweiß roch. Es war stärker als ich selbst. Ich war da aber in nicht allzu schlechter Gesellschaft: Marie Antoinette wollte sich, bevor sie aufs Schafott stieg, sogar noch schminken.


Meine Befürchtung, schlecht zu riechen, erledigte sich, als uns gleich beim Aussteigen ein Gestank einhüllte, der alles überdeckte. Der Gestank war pestilenzialisch. Er fiel einen an, er war aggressiv. Es roch nach unzähligen faulen Eiern, hatte ich den Eindruck.


Tom stocherte im Schloss herum. Marina stand dicht neben ihm. Ihr Gesicht war weiß mit einem gefährlichen Stich ins Grüne.


Der Generalschlüssel nützte nichts, da Zimmermann noch ein zusätzliches Sicherheitsschloss angebracht hatte.


„Es riecht nach Leiche“: Die Rauhaar sprach dunkel aus, was wir alle dachten, aber nicht über die Lippen brachten.



Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



© 2008 - 2020 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 7 secs