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> Krimi Thriller > Blutiger Mond über der Insel
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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Blutiger Mond über der Insel, Evelyne Kern
Evelyne Kern

Blutiger Mond über der Insel


Sieben Kriminalgeschichten von den Kanaren

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Inhalt
Die Rache der alten Señora
Im stolzen Alter von fast 90 Jahren will sich Sofía endlich an den Menschen rächen, die ihr Leben zerstört haben. Dafür geht sie über Leichen.
Nacht über La Paz
Nachdem Harry sein Haus in La Paz verkauft hat, verschwindet er spurlos. Niemand hat ihn gesehen, nur Max hegt einen schrecklichen Verdacht.
Mörderische Sammlung
Viktors Sammelleidenschaft sind schöne Immobilien, die er auf blutige Art und Weise erwirbt. Kann ihn die Liebe einer Frau aufhalten?
Die Hexe von Orotava
Die bekannte Wahrsagerin Esmeralda hat schon vielen ­Menschen die Zukunft vorausgesagt. Ihre Gier werden ihr aber eines Tages zum Verhängnis.
Tod unterm Drachenbaum
Die Leiche der schönen Carla wird am frühen Morgen unter dem berühmten Drago Milenario gefunden. Ist ihr grausamer Tod die Tat eines Psychopathen?
Gesetz und Liebe
Die junge Polizistin Lucia verliebt sich ausgerechnet in einen Autodieb. Soll sie ihn decken oder anzeigen?
Blüten der Vergeltung
Zehn Jahre lang nagt an Iris der Gedanke, es ihrer großen Liebe und seiner Neuen heimzuzahlen. Eines Tages werden ihre Wünsche wahr.
Leseprobe Blutiger Mond über der Insel
Roberto hat am späten Nachmittag an der Playa de las Teresitas ein Motorboot für zwei Tage gemietet. Zur Tarnung gab er sich als Angler aus, der in einer der zahlreichen kleinen Buchten seinem Hobby nachgehen will. Gewappnet mit Angelzeug fährt er nun die 15 Kilometer in Richtung Norden hinauf bis zum Anwesen des alten Sánchez. Hinter einem Felsvorsprung, der die Bucht mit dem Bootssteg schützt, schaltet er den Motor aus und wartet, bis die Sonne untergeht. In seinem Rucksack hat er ein Fernglas, den Revolver und einen Sprengsatz mit Fernzündung, den er sich von seinem Kontakt hat besorgen lassen. Die helfenden Hände der alten italienischen Mafiafamilie reichen weit. Fast überall auf der Welt gibt es Mitglieder, die man im Bedarfsfall kontaktieren kann. So auch hier auf Teneriffa.
Der Sprengsatz, der ausreicht, um die Segelyacht komplett in die Luft zu jagen, ist wasserdicht verpackt und in einem kleinen Rucksack verstaut. Vorsorglich hat er auch zwei Lederriemen eingepackt, mit denen er die Sprengladung am Boot befestigen will. Er bindet den Rucksack auf seinen Rücken und springt ins Wasser. Sein Boot bindet er hinter dem Felsen an einen Stein und taucht ab. Bis zur Yacht, die im Dunkeln nur noch schemenhaft zu erkennen ist, sind es gute 150 Meter. Roberto ist ein guter Schwimmer, er schafft es leicht, die Strecke zurückzulegen und unter das Schiff zu tauchen. Dann nimmt er die in Plastik verpackte kleine aktive Bombe heraus und befestigt sie mit den Riemen am Heck des Schiffes, unterhalb der Leiter zum Einstieg. Das wäre geschafft! Er kann zurückschwimmen und in das Boot steigen.
Der nächste Morgen ist strahlend schön. Bei diesem herrlichen Wetter mit leichtem Wind fährt Carlos Sánchez bestimmt hinaus. Zumindest hat sein «Freund» verlauten lassen, dass der alte Sánchez am Sonntag immer mit seinen Söhnen segelt.
Zweieinhalb Stunden sitzt Roberto schon in diesem Boot, seinen Blick stets auf den Anleger gerichtet.


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