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> Krimi Thriller > Angel: Vermächtnis eines Engels
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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Angel: Vermächtnis eines Engels , Logan Brookstone
Logan Brookstone

Angel: Vermächtnis eines Engels



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Auszug aus Angel: Vermächtnis eines Engels
Die Band begibt sich in ihre wohlverdiente Pause und augenblicklich erhöht sich der Geräuschpegel durch reges Geplapper. Es ist ein heilloses Stimmendurcheinander, kaum ein Satz ist wirklich zu verstehen. Bis auf einen. Dieser Satz ist so durchdringend, dass er klar und deutlich ankommt.
»Lasst mich durch«, ruft ein Mann. »So lasst mich doch durch«, schreit er fast verzweifelt. Das Gemurmel wird merklich leiser, ebbt sogar ganz ab, als die Leute eine Gasse bilden und dem alten Mann Platz machen.
»Engelchen«, kreischt der Mann und schlurft zittrig durch die Menge. Eisige Stille herrscht auf dem gesamten Platz.
»Engelchen«, ruft er noch einmal und hält geradewegs auf Micky zu. Sie stolpert entgeistert ein paar Schritte rückwärts. Ein Holzbalken verhindert ein weiteres Ausweichen. Der alte Mann stürzt vor ihr auf die Knie. Sie ist fast zu Tode erschrocken, als er nach ihr greift und sich an ihrem Bein festkrallt. »Engelchen«, flüstert er. Tränen rinnen über sein faltiges Gesicht. Seine Hände, sein Körper, alles gleicht einer erschüttert zitternden Woge. Micky ist starr vor Schreck. Sie blickt hilfesuchend in die Menge. Überraschung, Verachtung, Wut kann sie in den Gesichtern erkennen. Sie versteht das alles nicht und atmet schwer.
»Mein Engelchen«, wimmert der Alte und bricht zusammen. Dann endlich greift jemand nach Mickys Hand und zieht sie nach draußen. Die Menge ist mit dem alten Mann beschäftigt und irgendjemand ruft: »Wir brauchen einen Krankenwagen, schnell.«
Die Hand zieht sie weiter. Weiter Weg von diesem Ort, doch Micky kann nicht anders, als ständig zurück zu blicken. Sie ist schockiert und versteht die Welt nicht mehr. Sie stolpert fast, als ihre rettende Hand plötzlich anhält. Erst jetzt sieht sie ihn an.
»Schsch«, sagt er und legt seine Hand in ihren Nacken. »Es ist alles okay.« Er bemerkt nicht nur die Fassungslosigkeit in ihren Augen, nein, sie hat Angst.
»Was war das? Was ist da gerade passiert? Ich verstehe das alles nicht«, fragt sie. Ein kalter Schauer lässt sie kurz erzittern. Alex nimmt sie wieder bei der Hand.
»Komm weg von hier. Ich erzähl dir alles.«
»Was denn?« Micky streicht sich nervös durch die Haare.
»Nicht hier. Komm schon.« Er zieht sacht an ihrer Hand und sie folgt ihm.
Eine ganze Weile laufen sie wortlos durch die Straßen. Sie ist froh, dass sie sich an seiner Hand festkrallen kann. Alex bemerkt, dass sie sich etwas beruhigt, als sie den Druck ihrer Hand etwas verringert.
»Komm rein. Ich mach uns Kaffee, dann erzähl ich dir alles. Ist eine lange Geschichte.«
»Was stimmt nicht mit mir?«, fragt sie. Ihr Blick versetzt Alex einen Stich ins Herz.
»Es ist alles in Ordnung mit dir, glaub mir.« Er zieht sie die Stufen zu seinem Haus hoch. Micky ist viel zu durcheinander, um sich jetzt dagegen zu wehren. Sie hat keine Ahnung, wer Alex eigentlich ist, aber sie vertraut ihm dennoch. Wenn irgendwer diese merkwürdige Geschichte entwirren kann, dann wohl er.


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