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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Akte 258, Natascha Hohneder-Mühlum
Natascha Hohneder-Mühlum

Akte 258


Thriller

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1. Kapitel


Nur knapp krachten die Kugeln über ihre Köpfe hinweg. Geduckt und mit eingezogenem Genick rannten die drei Soldaten der Bundeswehr um ihr Leben. Man hatte ihre Verfolgung aufgenommen. Die Gegner fuhren in weniger als vierzig Metern Abstand mit mehreren Jeeps hinter ihnen her, während die Deutschen zu Fuß unterwegs waren. Mit letzter Kraft sprangen sie hinter einen nur mannshohen Hügel in Sicherheit. Sicherheit? Zumindest vorläufig. Der Hügel bot gerade genug Schutz, um sich dahinter eine kleine Pause von wenigen Sekunden zu verschaffen, quasi nur, um kurz durchzuatmen. Mit den Kräften am Ende lehnten sich die Drei mit den Rücken an den Erdwall.


»Kann mir mal einer von euch sagen, wieso ich mir das hier antue?«, fragte Feldwebel Susanne Zimmermann und rückte ihren Helm zurecht. Die schlanke, große Soldatin, die von ihren Freunden nur Sue genannt wurde, fuhr sich mit dem Handrücken über die Stirn, um die Schweißperlen wegzuwischen, die sich darauf gebildet hatten. Sie war hübsch. Eigentlich viel zu hübsch für so einen Job. Hätte man sie in ein schönes Kleid gesteckt und auf den Laufsteg geschickt, hätte sie gewiss jedem Model Konkurrenz gemacht.


»Bestimmt nicht wegen des Geldes«, beantwortete ihr Vorgesetzter, Oberfeldwebel Marcel Pahnke, ihre Frage. Dieser hatte sich inzwischen auf den Bauch gedreht und schob sich langsam den Erdwall hinauf, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.


»Nein, deswegen bestimmt nicht. Sie liebt uns halt einfach«, zog ihr Kamerad, Feldwebel Steffen Schmitz, sie ein wenig auf, um über den Ernst der Lage hinwegzutäuschen.


»Mist!«, fluchte Marcel, der sah, wie schlecht es um sie stand. Die Jeeps hatten Halt gemacht. Die Insassen, bis an die Zähne bewaffnet, stiegen bereits aus und kamen direkt auf sie zu. Selbst Sue und Steffen konnten an den lauter werdenden Stimmen erkennen, wie nah sie inzwischen waren.


»Falls einer von euch einen guten Plan hat, wäre es jetzt an der Zeit, ihn seinen Kameraden mitzuteilen«, erklärte Marcel. 


Hilflos suchten die Bundeswehrangehörigen ihr direktes Umfeld ab. Um sie herum gab es rein gar nichts, was ihnen hätte helfen können. Es gab nur sie und den kleinen Erdhaufen, der sie von der gegnerischen Partei trennte. Keinen Baum. Keine Felsen. Nichts.


»Gut«, beschloss Marcel, nachdem sich keiner der beiden geäußert hatte. »Schmitz übernimmt die rechte Flanke, Zimmermann die linke und ich die Mitte. Ob wir sie besiegen können, weiß Gott allein. Vielleicht hat er heute Gnade mit uns.«


Das waren die letzten Worte, bevor sie sich in die Schlacht warfen, in der von vornherein der Sieger feststand. Es waren zwanzig Mann gegen sie drei, wie konnte man da nur gewinnen?


Zu Anfang hielten sie sich recht wacker. Es gelang ihnen, die Angreiferzahl zu minimieren, dennoch war die Lage aussichtslos und so kam es, wie es kommen musste. Man hatte sie in die Zange genommen, es kamen vier von vorne und jeweils fünf von jeder Seite. Sie wurden förmlich überrannt. Als man sie umzingelt hatte, ergab sich die deutsche Einheit. Die Lage war nicht nur ernst, sie war hoffnungslos. Es hätte schon ein Wunder geschehen müssen, damit sie nicht erschossen wurden. Aber dieses Wunder sollte es nicht geben.


 


»Sagt gute Nacht«, grinste der Vorgesetzte der gegnerischen Partei und gab seinen Männern den Befehl, auf die deutschen Soldaten zu schießen.


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