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> Kinderbücher > WUZZI WÜHLMANN: Die fleißigen Schuh
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Kinderbücher
Buch Leseprobe WUZZI WÜHLMANN: Die fleißigen Schuh, R. H. H. Reineke
R. H. H. Reineke

WUZZI WÜHLMANN: Die fleißigen Schuh



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1. Kapitel


 


Die Suche nach einem neuen Zuhause


 


Wrumm, Drumm, Wrumm, Klapper, Klapper. Ohrenbetäubender Baulärm weckt unsere Mäuse-familie heute Morgen noch vor Sonnenaufgang und holt uns zwölf Mäuse mit unseren insgesamt vier-undzwanzig gespitzten Ohren aus den schönsten Träumen. Der Wecker auf dem Nachtschrank zeigt noch nicht einmal sechs Uhr in der Früh, und selbst der stolze Obergockel aus dem Hühnerstall mit seinem prächtig bunten Federkleid, der jeden Morgen als Erster ganz oben auf dem Misthaufen steht und mächtig angibt, hat noch nicht gekräht. Er ist sonst immer der Erste auf dem Bauernhof und kräht mindestens zehn Mal, damit seine Hühner bloß nicht verpassen, pünktlich Eier zu legen, sonst meckert die Bauersfrau. Aufgeregt schauen Mäusele, ich und auch unsere Kinder, die durch den Krach vor der Haustür ge-nauso wie wir Erwachsenen aufgeschreckt wurden, durch unsere kleinen Fensterluken nach draußen. Sämtliche Mäusenasen drücken sich an den kleinen Fensterscheiben platt. Dabei wackeln zwölf pink-farbene Mäuseschwänzchen aufgeregt hin und her, und die spitzen Mäuseohren stehen senkrecht nach oben. Was mag da wohl gerade vor unserer Tür passieren? Wrumm, Drumm, Wrumm, Klapper, Klapper. Eine riesengroße, rote Landmaschine mit dicken, breiten Reifen, die für uns kleinen Tiere aussieht wie ein Hochhaus auf Rädern, und ein Bagger, der auch nicht viel kleiner ist als die Landmaschine, verursachen anscheinend diesen Höllenlärm zu die-ser frühen Tageszeit. Bauer Bernhard Piepenbusch, der hoch oben auf der roten Landmaschine sitzt, hebt mit einer Schaufel direkt vor unserem Häuschen ein großes Loch aus, das so groß ist, dass ein Elefant darin verschwinden kann. Mit einem elektrischen Steuerknüppel lenkt er die Schaufel gefüllt mit ausgehobenem Sand und befördert diesen auf ein elektrisches Laufband, das direkt auf den An-hänger eines daneben stehenden Treckers führt, der den Sand anschließend gleich zu einer Kuhle weitertransportiert. Mit lautem Gepolter fliegt der Sand mit den un-zähligen Steinen im hohen Bogen einen Meter weit durch die Luft, bevor er mit lautem Getöse im Bauch eines Anhängers verschwindet. Unser Haus wackelt durch diese Erdarbeiten. „Wuzzi, was soll das denn bedeuten? Was veran-staltet Bauer Piepenbusch da draußen vor unserer Tür?“ Mäusele sieht ängstlich zu mir und den Kin-dern herüber, aber ich habe auch keine Ahnung, was da gerade passiert. Baut Bernhard Piepen-busch vielleicht einen Swimmingpool für uns? Aber, dass Menschen zu Mäusen so nett sind und extra einen Swimmingpool für sie bauen, habe ich noch nie gehört. Abgesehen davon bräuchten wir so einen großen Swimmingpool auch gar nicht. Eine Brotdose aus Plastik mit Wasser gefüllt würde schon ausreichen. Ganz bestimmt hat der Bauer etwas Anderes mit dem Loch vor. „Kinder, lauft mal alle schnell in die Küche und haltet die Teller und Tassen fest. Bei diesem Gerüttel und Geschüttel müssen wir aufpassen, dass kein Geschirr aus dem Schrank fällt. Das haben wir doch von Oma und Opa erst letztes Jahr zu Weihnachten bekommen. Keinesfalls darf es kaputt gehen.“ Wenn Mutter etwas sagt, springen die Mäuse. Mit Papa muss immer erst noch diskutiert werden. Komisch! Zehn spitze Nasen verschwinden gleichzeitig von den Fensterscheiben, die durch ihren Atem kräftig beschlagen sind, und flitzen um die Wette in die Küche. „WeWe, zieh dich schnell an und geh nach draußen, um herauszufinden, was da geschieht.“ Auch ich muss tun, was meine Frau sagt. In diesem Fall ergeht es mir nicht besser als den kleinen Mäusen. Mein blau-gelb gestreifter Trainingsanzug mit dem Aufkleber „Papa Wuzzi ist der Beste und Größte“ und der Torwartzahl 1 auf dem Rücken liegt noch von gestern Abend auf dem Sofa im Wohnzimmer, wo ich ihn ausgezogen habe, und so benötige ich nur einige Sekunden bis ich ausgehfertig bin. Ich ziehe ihn einfach gleich über meinen Schlafanzug, was heute Morgen bestimmt noch niemandem auffallen wird. Meine Gummistiefel stehen sowieso noch vor der Tür. Hauptsache, sie sind nicht voller Wasser gelaufen, da es heute Nacht ein starkes Gewitter mit Regen gegeben hat. Ansonsten kann ich meinen Freischwimmer in den Dingern machen. Ausgerechnet jetzt springt mit einem Ruck die Haustür wie durch Geisterhand von alleine auf. Durch die ständigen Bauarbeiten vibriert der Fuß-boden stark, so als presse Mäusele wie früher in der Küche mit der uralten Küchenmaschine von Großmutter einen Saft für uns aus. Unsere Mäusekinder laufen erneut völlig aufgeregt zurück in die Küche, um das kostbare Geschirr im Schrank festzuhalten. Wrumm, Drumm, Wrumm, Klapper, Klapper. Diese Erschütterungen fühlen sich an wie ein Erd-beben, und für so ein Erdbeben ist unser Häuschen auf Dauer nicht stabil genug. Wenn die Bauarbeiten nicht bald beendet sind, könnte es sein, dass unser Haus einstürzt und das wäre eine Katastrophe für uns alle. Mit einem großen Satz springe ich durch die offe-ne Tür und lande fast im Graben. Der Regen von gestern hat hier draußen den sonst so sandigen Boden total matschig werden lassen. Überall ste-hen kleine Regenpfützen. Es ist geradezu ideales Wetter für meine Freunde die Schlängelings, die Regenwurmfamilie. Durch diesen Lärm verschreckt strecken sie ihre Köpfe aus der Erde und können vor lauter Angst kaum grüßen. Weitere Nachbarn stehen ebenfalls schon beinahe taub durch diesen Krach vor ihren Haustüren. Die sonst so elegante Hasendame Beverly mit ihrem lila gepuderten Puschelschwänzchen, die an normalen Tagen vor lauter Lebenslust immer im Zickzack mit irrer Geschwindigkeit übers Feld läuft, kann sich vor lauter Aufregung kaum bewegen. Ihre modisch gekämmten Ohren lässt sie hängen. Sie muss aber morgen dringend zum Friseur so wie sie aussieht, denke ich so bei mir. „Wuzzi, was ist das? Die Erde wackelt. Und was machen die vielen Maschinen und die Arbeiter hier?“, fragt sie mich völlig verwirrt. Ich hole tief Luft, um meine mächtige Mäusefigur noch kräfti-ger aussehen zu lassen. Ein wenig angeben darf man ja wohl vor so einem schicken Häschen, auch wenn ihre Frisur durch den Wind zerzaust ist. „Keine Ahnung hübsche Nachbarin, aber da kommt ja unser Sheriff Brazo schon angelaufen. Der alte Biber weiß bestimmt mehr als wir. Er ist immer bestens informiert, was auf dem Bauernhof so vor sich geht und kennt Bauer Piepenbusch gut. Die beiden haben einen guten Kontakt zueinander.“ Brazo winkt schon von weitem zu uns und kaum, dass er uns erreicht hat, bilden alle Tiere einen Halbkreis um ihn. Jeder möchte wissen, was hier los ist. „Guten Morgen zusammen. Ihr wollt bestimmt wis-sen, warum hier gebaggert wird oder?“ „Klar Brazo, weißt du mehr als wir?“ „Ich habe gestern zugehört, als der Bauer zu sei-ner Frau sagte, dass heute Bauarbeiten für einen neuen, größeren Stall beginnen sollen. Weiter hat er erzählt, dass die Bauarbeiten etwa drei Monate dauern werden. Anschließend können hier noch mehr Schweine auf dem Hof sein, die der Bauer dringend braucht. Andernfalls müsste er den Bau-ernhof verkaufen und in die Stadt ziehen.“ „Brazo, das ist ja schrecklich. Was sollen wir denn machen? Wo sollen wir hin bis der neue Stall fertig ist? Unsere Häuschen werden ja alle verschwinden. So etwas kann der Bauer doch nicht tun?“ „Tja Leute, am besten ist es, wenn ihr während der dreimonatigen Bauzeit woanders hinzieht. Dahin, wo ihr jetzt wohnt, kommt der Bagger spätestens nächste Woche auch. Dann müsst ihr euch sowieso eine andere Bleibe suchen. So leid es mir tut, aber ihr wisst ja, dass unser Bauernhof trotzdem genug Platz für alle bietet. Außerdem seid ihr ja schon so oft umgezogen, da macht dieser eine Umzug jetzt sicherlich auch nicht mehr viel aus.“ Brazo hat recht mit der Umzieherei, und ändern kann er es ja auch nicht. Trotz allem ist es schon ganz schön kompliziert, mit zehn Kindern eine neue Bleibe zu finden. Für andere Tierfamilien ist es aber noch viel schlimmer als für uns. Wenn ich zum Beispiel an die Vögel denke, die in diesem großen Baum ihr Nest gebaut haben. Wenn ihr Baum gefällt wird, können die armen Vögel gar nicht so schnell ein neues Nest anfertigen, denn es dauert schon eine ganz schöne Zeit, so ein neues Nest mit so vielen Zweigen zu bauen. Eigentlich waren wir ganz froh, nicht weit vom Dorfteich entfernt zu wohnen und hatten echt nette Nachbarn. Außer der Kanalratte Ivan, die-sem hinterhältigen Nachtschleicher, aber anson-sten hat hier immer jeder jedem geholfen, wenn mal Not am Mann war und es kam oft vor, dass jemand auf die Hilfe von anderen angewiesen war. Ich denke nur an den Zucker, den wir uns immer beim Nachbarn ausleihen mussten, sonst hätte Mäusele so manchen Kuchen nicht fertig backen können. Jetzt weiß ich wenigstens Bescheid was los ist und flitze schnell zurück ins Haus, wo alle bereits ganz gespannt auf Papa Wuzzi warten. „Papa, was ist los, stürzt unser Haus jetzt ein?“ Unsere kleinste Maus Julchen hat am meisten Angst und klammert sich mit beiden Armen an meinen Körper. „Nein mein Schatz, unser Häuschen wird nicht einstürzen, aber ihr müsst euch alle auf einen Umzug einstellen, da der Bauer hier einen neuen, moderneren Schweinestall bauen muss. Wenn er seinen Bauernhof jetzt nicht ver-größert, muss er in die Stadt ziehen, da er seine Familie sonst nicht mehr ernähren kann, und dann leben hier bald gar keine Tiere mehr. Wir haben nicht viel Zeit zum Überlegen, wohin wir ziehen wollen. Allzu weit weg sollte es aber nicht sein, denn wir haben hier Freunde, und ihr müsst ja auch weiter zur Schule gehen. Das ist ja wohl klar oder hat vielleicht einer von euch keine Lust auf Schule?“ Zehn kleine Mäuse haben wieder Mut gefasst und strecken ihre Finger nach oben. „Apropos Schule, wisst ihr eigentlich, wie spät es schon ist? Jetzt aber los, sonst kommt ihr wirklich noch zu spät zum Unterricht und verpasst das Mäuseeinmaleins“, ermahnt Mutter Maus ihre Kinder. Im Haus bricht schlagartig ein wildes Gewusel aus, denn durch die Aufregung gleich am Morgen war noch nicht eines unserer Mäusekinder fertig ange-zogen oder hatte die Zähne geputzt. Julchen trö-delt mal wieder am meisten von allen. „Mama, ich bin noch viel zu müde, um in die Schule zu gehen.“ „Wenn du so furchtbar müde bist, kannst du ja heute Abend ganz früh als allererste ins Bett ge-hen.“ „Nein, nein, so müde bin ich auch nicht. Tschüss Mama und Papa.“ Blitzartig sind alle mit ihren Tornistern und den Frühstückspaketen unterm Arm verschwunden. Nur Mäusele und ich bleiben zurück und sitzen noch am Frühstückstisch, um zu überlegen, wie es nun mit uns weiter gehen soll. So ein Umzug ist kein leichter Schritt für eine so große Familie, da muss alles gut überlegt werden. „Tja, wir müssen umziehen, und zwar schnell, da beißt die Maus keinen Faden ab. Ich glaube spätestens in zwei Tagen hat der Bagger hier alles platt gewalzt, dann ist unser schönes Häuschen verloren, das heißt, ich muss heute noch losziehen und sehen, wo wir in Zukunft wohnen werden. Hoffentlich finde ich hier in der Nähe ein schönes Zuhause für uns. Aber wie Brazo schon sagte, wir sind ja schon so oft umgezogen, dann werden wir es auch diesmal wieder schaffen. Wir sind doch ein gutes Team oder?“ Irgendwie müssen wir uns selber Mut machen. Wrumm, Drumm, Wrumm, Klapper, Klapper. Draußen gehen die Erdarbeiten ohne Pause unauf-hörlich weiter. Frisch gestärkt nach einem ausgiebigen Frühstück mit Obst, Müsli und einer Tasse Kakao, bei dem die Tassen auf dem Tisch hüpfen wie die Frösche am Teich und bei dem man aufpassen musste, dass einem das abgebissene Brötchen nicht vor lauter Gerüttel wieder aus dem Mund fällt, mache ich mich auf die Socken oder besser gesagt auf die Gummistiefel, um für uns eine neue Bleibe zu finden. Jetzt, wo die Sonne so richtig aufgegangen ist und ich einige Schritte von diesem Höllenlärm entfernt bin, sieht die Welt schon viel fröhlicher aus. Alles ist so friedlich und außer dem leisen Plätschern des Baches, der sich vor vielen Jahren unten am Waldesrand seinen Weg durch das Feld gesucht hat, herrscht vollkommene Stille. Nur der lautstarke Kuckuck hält sich nicht an diese Ruhe. So eine Ruhe kann aber auch täuschen, denn ich habe gelernt, dass überall Gefahren lauern. Ganz speziell für kleine Mäuse. Ständig nach oben in den blauen Himmel zu schauen, ob ein Bussard über einem seine Runden zieht und gleichzeitig auf den Boden blicken, ob sich da diese quietschgelbe Schlange Paulinchen irgendwo herum schlängelt, ich sage euch eins, so ein Mäuseleben kann schon ganz schön kurz sein, wenn man nicht ständig Obacht gibt. Paulinchen lebt schon viele Jahre in der Nähe des Bauernhofes, und alle Tiere hier wissen, dass sie sich gerne mal als Banane verstellt. Auf diesen Trick von ihr fällt nur niemand mehr herein, höch-stens ein Affe, der auf Wanderschaft ist, aber Affen habe ich bei uns im Wald noch nicht gesehen. Paulinchen lebt ganz alleine auf einer bunten Wiese mit roten Mohn- und blauen Kornblumen. Sie ist gut einen Meter lang, wenn man sie ausgestreckt an einen Zollstock legt. So hat jedenfalls Sheriff Brazo die Schlange vor einigen Jahren einmal ausgemessen. Bestimmt ist Paulinchen jetzt noch länger geworden und darum klappt auch der Bananentrick nicht mehr so richtig. Wer hat schon eine über einen Meter lange Banane gesehen. So etwas ist schon ungewöhnlich und man merkt, dass da etwas nicht stimmen kann. Ihre gelbe Haut leuchtet außerdem auffällig im Blumenfeld, und genau aus diesem Grund trägt sie zur Tarnung in der Mitte ihres schlanken und glitschigen Körpers einen Strohhut, den sie tagsüber mit bunten Blumen dekoriert. So fällt sie in der Wiese nur noch ein bisschen als gelbe Schlange auf. Am Abend, wenn es dunkel wird, tauscht sie den bunten Hut gegen ein graues Kopftuch aus. Unser Paulinchen ist sehr schlau und verkleidet sich sehr gerne. Schaut man zu tief in ihre großen Kulleraugen, hat man das Gefühl, schwindelig zu werden. So stark rollt sie mit ihren Augen. Auf diese Weise hat sie auch schon so manchen Verwandten von mir ver-speist. Dabei ist sie eigentlich gutmütig, nur zu nah darf man ihr nicht kommen. Ich, WeWe die kleine Feldmaus, mache immer ei-nen großen Bogen um Paulinchen, und meinen Kin-dern habe ich erklärt, dass es nicht ganz unge-fährlich ist, der Schlange zu begegnen. Jetzt im Sommer trägt sie häufig Schmetterlinge auf ihrem Rücken spazieren. Schmetterlinge mag sie nicht fressen, und die haben ihren Spaß mit der gelben Schlange. Auf ihrem Rücken zu sitzen ist für die Falter wie umsonst Busfahren. Heute habe ich Paulinchen noch nicht gesehen, aber ich weiß genau, irgendwo hier schlängelt sich diese lange Banane mit ihrem Strohhut getarnt als Blumenwiese still und heimlich durchs Gestrüpp. Ganz sicher auf der Suche nach etwas Fressbarem.


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