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Kinderbücher
Buch Leseprobe Smilla, Silvia Kell
Silvia Kell

Smilla


Weihnachten in Wiesenstadt

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Nach dem Abendessen machen es sich die Mädchen in Annis Bett gemütlich. Sie schauen in Annis Freundebuch und hören CDs. Es ist schon längst dunkel, als Anni ein Geräusch hört. „Was war das?“, fragt sie. Das Mädchen lauscht und blickt in Richtung Fenster. Ob das wirklich Florian ist um die beiden zu erschrecken? Anni schleicht aus ihrem Zimmer und schaut ins Wohnzimmer. Ihre Eltern sind auf dem Sofa eingeschlafen. Schnell kehrt sie zurück. „Hast du das nicht gehört?“, fragt sie Smilla ungläubig. „Doch, eben als du draußen warst, habe ich auch etwas gehört.“ Smillas Stimme klingt ängstlich. „Na warte Bürschchen, jetzt kommst du in den Schuppen!“ Anni ist entschlossen im Garten nachzusehen. Sollte Florian wirklich draußen herumschleichen, wird er eingesperrt. „Komm mit“, fordert sie ihre Freundin auf. Sie ziehen Schuhe und Jacken an. Anni kramt eine Taschenlampe aus ihrem Nachttisch. Auf leisen Sohlen gehen die Mädchen zur Haustür.


Vorsichtig öffnet Anni die Tür und lässt diese einen Spalt weit offen, damit sie wieder hinein kommen. Sie gehen hinaus in den Garten. Es ist dunkel, sehr dunkel. Nur die Lampe an der Haustür und eine Laterne die an der Straße steht, werfen etwas Licht auf das Grundstück. Die Schatten der Büsche und Bäume wirken gespenstisch. Bei jedem Schritt knirscht der Schnee unter ihren Füßen. Ist dort an der Schaukel nicht ein Schatten zu sehen? Smilla gruselt sich und zittert vor Angst.


„Wir werden ihn gleich finden, dann kommt er in den Schuppen.“ Anni versucht ihre Freundin zu beruhigen. Stück für Stück gehen sie in die Richtung, wo die Schaukel steht. Plötzlich hören die Mädchen ein Kratzen. „Was war das?“, fragt Smilla. „Wollen wir nicht lieber wieder ins Haus gehen?“ Aber Anni ist wild entschlossen Florian zu finden. Langsam nähern sie sich der Schaukel. Ein leichter Wind weht, sodass sich diese wie von Geisterhand bewegt. 


Die kleine Taschenlampe spendet nur wenig Licht. Viel erkennen können die Mädchen nicht. Da ist es wieder: Das Kratzen. Anni und Smilla fahren vor Schreck zusammen. Wo versteckt sich der Junge nur? Trotz der Dunkelheit trauen sie sich, bis zum Ende des Gartens weiter zu gehen.


Vielleicht hat er sich in den fast kahlen Büschen versteckt. Immer weiter nähern sie sich dem Zaun, hinter dem das Feld liegt. Vielleicht ist Florian aber auch über den Zaun geklettert und will jetzt einfach davon laufen.


 


Die Mädchen spähen durch das Gestrüpp am Zaun. Es herrscht eine gespenstische Stille und nur der Mond wirft ein sanftes Licht auf das mit Schnee bedeckte Feld. Plötzlich sehen sie einen Hasen, der flink durch den Schnee hoppelt.


„Oh wie süß, da ist noch einer!“, ruft Smilla begeistert. Vor lauter Freude über die Tiere haben sie Florian fast vergessen. Plötzlich hören sie eine Stimme hinter sich: „Mist ist das kalt!“


Die Mädchen drehen sich um und kreischen los. Ihre Zähne klappern vor Angst aufeinander ...


 


 


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