Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Kinderbücher > Rotkäppchen und der böse Wolf
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Kinderbücher
Buch Leseprobe Rotkäppchen und der böse Wolf, Jens Olbrich
Jens Olbrich

Rotkäppchen und der böse Wolf


gereimtes Bilderbuch

Bewertung:
(322)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
1837
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
als E-Book nur 2,99 €
Drucken Empfehlen

Vorhang auf, die Vorstellung beginnt,


folgt dem Spiel der Puppen wohlgesinnt.


Das Abenteuer, stammt es auch aus alten Tagen,


hat sich, seid gewiss, genau so zugetragen.


So schrieben’s auf damals die Brüder Grimm,


die Mär vom Rotkäppchen und dem Isegrimm.


Nun spitzt die Ohren, hört die Gedichte,


die ich reimte aus der Geschichte.


 


Es war einmal ein kleines Mädchen, Rotkäppchen ward es genannt.


Herzensgut und immer tüchtig, weit über das Dorf hinaus bekannt.


Sprach die Mutter eines schönen Tages: „Mein liebes Kind,


lauf zur Großmutter hinaus an den See geschwind.


Bring ihr dies kleine Körbchen mit Kuchen und Wein.


Die gute Alte ist gar kränklich und leider ganz allein.“


„Das will ich tun!“, entgegnete das Mädchen und machte sich auf den Weg.


Der war zwar weit und führte durch den Wald, aber sie kannte jeden Steg.


 


Am blauen Himmel die Sonne lachte, ein Lüftchen wehte leicht,


ein lustiges Lied auf den Lippen, ward der Wald bald erreicht.


Im Schatten der mächtigen Bäume sie nicht verließ den rechten Pfad,


bis hin zur Gabelung, die führt zur Großmutter, und hinaus auf die Rodung gerad.


Schlich heran und frug der Wolf: „Mädchen, siehst du die schönen Blumen nicht?“,


und trat heraus aus der Büsche düsteren Schatten in des Weges Licht.


„Oh, Herr Wolf, ich wünsch Guten Tag! Ich seh sie auf der Rodung Wiese weit!“


„Nur zu, geh hin und nicht gezögert, pflück einen Strauß, nimm dir ruhig die Zeit.“


 


Rotkäppchen denkt: „Ein paar zauberhafte Blumen nur, was kann es schaden?


Großmutter freut’s, hab ich doch zu Kuchen und Wein noch weitere Gaben.“


Getan wie gedacht, sie begann sogleich emsig zu pflücken,


der Wolf derweil schnell verschwand hinter ihrem Rücken.


Des Mädchens Sträußchen wuchs gar bunt und fein,


da fielen ihm Mutters Worte: „... bleib auf dem Pfad!“ wieder ein.


Auf den Weg zurück sie eilte, vom schlechten Gewissen geplagt,


hatte sie doch nicht getan, was die Mutter so eindringlich gesagt.


 


Der alte graue Räuber nutzte die Zeit inzwischen, gar nicht dumm,


und schlich bereits um das Häuschen der Großmutter herum.


Inmitten des Waldes stand es, nicht sehr weit vom See,


kein einziger Mensch war zugegen, nur in der Ferne äste ein Reh.


Beherzt klopfte er, ohne viel Zögern, beschwingt an die Tür,


für Heuchelei und Verstellung hatte er ein gutes Gespür.


„Wer da?“, ertönte es mit kränklicher Stimme aus dem Haus.


„Das Rotkäppchen, Großmutter, ich bring dir süßen Schmaus!“


 


...


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



© 2008 - 2021 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 7 secs