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> Kinderbücher > Motzkopf auf vier Pfoten
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Kinderbücher
Buch Leseprobe Motzkopf auf vier Pfoten, Claudia Seegmüller
Claudia Seegmüller

Motzkopf auf vier Pfoten


Ein saarländischer Malteserwelpe entdeckt die

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Nicht mal in Ruhe kann ich Marita mein Buch zeigen. Mama und ich sind da schwer dran am arbeiten. Natürlich muss der doofe Chester dann Auch wieder die Nase dabei haben. Ich glaub bei dem wurde ein Affe oder Papagei irgendwo mit eingezüchtet. Der spinnt wohl.


 


 


Schlumpfi bei der Arbeit.


 


 


Am Anfang war das


Nichts!!!!!!!!!!


 


Dann kam das Chaos!


 


Oder ICH - wie Mama immer so schön sagt!


 


Eigentlich kann ich mich ja so richtig gar nicht an den Anfang erinnern.


 


Ich lag in einer schönen warmen Wasserblase und hab den ganzen Tag vor mich hin gedöst. Mama hat uns mit den feinsten Leckereien versorgt und sonst war nur Faulenzen angesagt. Irgendwann hab ich gemerkt, dass ich da von was gestoßen wurde und hab gefühlt, dass ich ja gar nicht alleine war. Da schwammen noch so ein paar wie ich in ihrer Wasserblase rum. Langsam haben sich bei mir auch so Dinger entwickelt mit denen ich gegen den Rand meiner Blase drücken konnte. Leider haben das meine Geschwister auch bekommen und dann ging das Gerangel los.


Irgendwann wurde es uns etwas eng in unserem zu Hause und unserer Mama hat es auch nicht mehr gefallen, wenn wir gegen ihren Bauch gedrückt haben. Wir haben manchmal auch etwas gehört, das gar nicht wie unsere Mama war. Die Stimme hat immer über Mamas Bauch gestreichelt und gegen unsere Füßchen gedrückt. Das war witzig und fühlte sich gut an. Die Stimme hat auch ganz viel mit unserer Mama geredet und ihr feine Leckereien gebracht, die wir natürlich dann auch bekommen haben.


Irgendwann war es uns dann aber doch zu unbequem geworden und das Geschuppse der andern Blasen hat genervt. Egal wie ich mich gedreht habe, es war kein Platz mehr da.


Die andern waren einfach zu dick!


 


Eines Morgens ging es uns gar nicht mehr so gut. Unsere Mama hatte auch ganz komisch gemacht. Immer wieder schüttelte sie uns durch. Die Stimme hat gesagt Mama baut ein Nestchen. Keine Ahnung was das sein sollte aber gefallen hat es uns nicht.


Irgendwann hat unsere Mama ganz viel Bauchaua bekommen und wir wurden mächtig gedrückt und geschoben. Hinter mir und vor mir war ein richtiges Gedränge und Geschuppse. Irgendwann bin ich dann ganz viel gedrückt worden und musste mich durch einen engen Tunnel quetschen. Boah, das war gar nicht so einfach sage ich euch. Aber ich hatte Glück, denn eine Blase musste vor mir durch diesen Tunnel und es war nicht mehr ganz so schwer für mich.


Als nächstes gab es einen festen Druck und ich bin einfach rausgeplumst. Einfach so war da kein warmer Bauch mehr. Ich hatte mächtig Angst und habe auch gleich geschrien. Mich hat dann etwas hoch gehoben und mich weggerubbelt. Ich hätte fast ein Schleudertrauma erlitten bei dieser Rubbelei. Endlich durfte ich wieder runter und bin auch sofort zu meiner Mama gekrabbelt.


Püüüüüüüüüüüh, geschafft!!!!!!!!!!!!!!


 


Ich war furchtbar müde und fertig und wollte nur noch bei meiner Mama liegen, aber da lagen schon so ein paar Dinger, die auch aus so einer Wasserblase geklettert waren. Ich musste mich da ganz schön durchsetzen um ganz nah zu meiner Mama zu kommen. Ich hab langsam gemerkt, dass ich Hunger bekommen habe aber es gab keinen Schlauch mehr von dem das Essen in mich rein gegangen ist. Jetzt musste ich selber trinken. Das war ganz schön anstrengend, noch dazu wo ich immer von den dicken Dingern angerempelt und weg geschubst wurde. Aber ich war ja ein kleines Kämpferding und hab es immer wieder geschafft so ein Milchdings ins Maul zu bekommen. Manchmal musste ich allerdings mehrere Male probieren, weil die dicken Dinger alle leer gesaugt hatten.


 


Ich habe beschlossen ich mag die andern dicken Dinger nicht. Die machen mir die Milch leer und ich muss immer suchen.


 


Manchmal kam etwas, das hat die dicken Dinger und mich hochgehoben. Zuerst war das sehr Angst einflößend, weil wir nicht gewusst haben was passiert. Die Stimme war aber die, die wir auch schon gehört haben als wir noch in Mamas Bauch waren. Meistens hat sie uns nur überall angetatscht und mit uns gesprochen, manchmal wurden wir aber auch in so ein kaltes Ding gelegt wo sie dann immer gesagt hat, der is so oder so groß. Keine Ahnung was das sollte aber ich fand das doof. Danach durften wir aber immer wieder zu unserer Mama.


 


Halloooooooo hier bin ich!!!!!!!!!!


 


 


Die letzten Tage vergingen relativ ruhig, bis auf das doofe Geschuppse der andern Dinger da. Meine Mama hatte langsam auch mehr Milch, so dass ich nicht ständig suchen musste Die Stimme hat sich wohl trotzdem irgendwie Sorgen um mich gemacht, denn die hat mich ständig angetatscht. Immer und immer wieder musste ich auf das kalte Ding, nur damit sie lauthals schimpfen oder sich freuen konnte. Die ist komisch diese Stimme. Manchmal hat sie sich auch mit anderen über mich unterhalten und dann sagte die Stimme: ich wäre ihr Schlumpfi!!!!!!!


Mir egal was die labert, Hauptsache ich komme an meine Milch und kann schlafen.


An einem Tag ist was ganz Komisches passiert. Ich habe gemerkt, wie sich in meinem Gesicht was verändert hat. Wenn ich aufgepasst habe und mich ganz stark konzentriert habe, dann konnte ich etwas Helles sehen. Nur ganz wenig aber immerhin. Die Stimme sagte, unsere Äuglein würden sich langsam öffnen. Interessierte mich nicht, was sich öffnet, solange nur die Milchbar gestimmt hat und die dicken Dinger mich nicht rum geschubst haben. Unsere Mama hat auch immer gut auf uns aufgepasst und wenn wir mal zu weit weg gekrabbelt sind, hat sie uns immer gleich zurückgeholt. Das war auch gut so, denn da war viel mehr Platz als in Mamas Bauch.


Eines Morgens waren meine Äuglein weit auf und ich konnte ganz viel Licht sehen. Jetzt hab ich auch die dicken Dinger neben mir sehen können, nicht nur fühlen. Auch meine Mama kann ich jetzt sehen. Die Stimme kam dann zu uns und war total glücklich, dass wir die Augen aufhaben.


 


Jetzt sagte sie, kann man in unsere Seele blicken. Sie hat mich gleich auf ihre Hand genommen und gestreichelt. Das fühlte sich gut an und ich glaube, das mag ich. Manchmal kommt die Stimme auch mit ihrem Mund zu mir und ich denk immer die will mich beißen aber neee, die macht dann immer nur komische Geräusche und drückt mich an ihr Gesicht!


Die scheint wohl ganz okay zu sein!


Es kam dann auch richtig Action in unser Nest. Die dicken Dinger, die eigentlich fast ausgesehen haben wie ich, naja etwas größer, haben mir immer an meinem Ohr rum gelutscht. Die spinnen wohl, da kommt doch keine Milch raus! Ich bin dann lieber zu meiner Mama geklettert. Die Stimme war auch ganz viel bei uns und hat immer an uns rumgetatscht. Auf dieses kalte Ding mussten wir auch jeden Tag noch gehen. Dabei waren wir doch schon groß! Unsere Menschenmama - wie die Stimme heißt - hat uns auch immer viel gestreichelt und jetzt konnten wir auch schon ganz genau sehen was sie da mit uns macht. Immer abwechselnd hat sie einen von uns geholt und geküsst und gestreichelt. Wir konnten uns jetzt auch schon ganz gut fortbewegen in unserem Nest und manchmal sind wir sogar raus geplumpst. Gott sei Dank war dann immer schnell unsere Mama da und hat uns wieder reingemacht.


 


Langsam wurde uns ja schon langweilig in unserer Behausung und unserer Mama wohl auch, denn die ging immer öfter einfach weg. Wir haben uns dann immer gegenseitig etwas abgeleckt und manchmal haben die andern Dicken auch meinen Kopf fressen wollen. Die sind verrückt! Wenn wir dann laut geweint haben, ist unsere Mama aber immer gleich wieder gekommen und wir konnten uns an sie kuscheln. Unsere Menschenmama war auch ständig da und hat uns viel gestreichelt und mit uns geredet.


Ich kannnnn laufeeeeeeeeennnn!!!!


 


Naja ich kann fast laufen, ein wenig geht’s auf jeden Fall schon ganz gut, aber dann wackle ich und plumpse um. Die Dicken können das aber auch nicht viel besser aber meine Menschenmama sagt, die haben einen viel zu dicken Bauch, deshalb brauchen die länger bis sie das können, ha ha. Manchmal können die das aber besser als ich und plumpsen dann einfach auf mich drauf. Menno! Dabei geb ich mir immer soviel Mühe weg zu kommen. Es geht auch schon immer besser und schneller. Manchmal schaffe ich es schon bis zum Rand von unserem Nestchen und einmal bin ich sogar schon raus gerollt. Meine Menschenmama hat gelacht und dann hat sie uns ein neues Bettchen gemacht. Das war viel größer und ohne Berge. Da konnten wir schon ganz toll laufen und auch nicht mehr raus rollen.


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