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Kinderbücher
Buch Leseprobe Luisas Abenteuer, Margarete van Marvik
Margarete van Marvik

Luisas Abenteuer



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Hörprobe:

Heute ist Sonntag.
Hannah hat ausgeschlafen und ist sehr hungrig. Sie rüttelt und schüttelt Luisa mit ihren kleinen Händen, bis diese endlich mit den Augen blinzelt. Sie kitzelt Luisa mit der Feder, die ihr die Gans Gustine geschenkt hat, am Nasenflügel. Luisa muss kräftig niesen und dabei so laut lachen, dass das Eichhörnchen Rosi fast vom Baum fällt. Aufgeregt ruft Hannah: »Steh auf, Luisa, die Sonne scheint; hast du schon vergessen, dass wir heute mit Tante Inge auf der großen Wiese hinter dem Haus Picknick machen wollen?« Sie hüpft dabei von einem Bein auf das andere.


Luisa springt aus dem Bett und flitzt ins Bad, damit Hanna sie nicht mehr nerven kann. Anschließend rutscht sie mit einem Liedchen auf den Lippen das Treppengeländer hinunter, bis fast in die Küche. Laut ruft sie: »Mama, Papa wir sind gleich da. Wir kommen.«


Mom hat Hannahs Lieblingsplätzchen gebacken. Am Frühstückstisch verschlingen beide ein paar Plätzchen und schlürfen dabei den heißen Kakao. Hannah ist schneller fertig und wischt sich noch flink den Kakaomund ab.


Voller Übermut rennt Hannah in den Hof. Fast ist sie über Knut gestolpert. Knut knurrt leise vor sich hin und rollt sich in seiner Ecke wieder zusammen. Hannah hält ihre Hände wie einen Trichter


vor ihren Mund und ruft ganz laut: »Bibi, Bibi, wo bist du schon wieder?«


Luisa macht zwischenzeitlich die Runde auf dem Hof und wünscht, wie jeden Morgen, allen ihren Freunden einen schönen Tag. Aus der Ferne hört sie die verzweifelte Stimme von Hannah.


»Meine Güte nicht schon wieder«, murmelt und schimpft Luisa vor sich hin und versucht Hannah einzuholen. Prustend bleibt Luisa vor ihr stehen, als Hannah weinend Luisa anspricht: »Bibi ist weg, Bibi ist verschwunden! Komm schnell, Luisa, wir müssen sie suchen.«


Hannah hat ihre bunten störenden Clogs in die Hand genommen, um schneller laufen zu können. Ein riesen großes Loch am linken Zeh ihres bunten Söckchens kommt zum Vorschein. Luisa muss lachen, als Hannahs kleiner Zeh so vorwitzig aus der Socke guckt. Das Picknicken muss erst einmal verschoben werden, denkt Luisa und ruft etwas enttäuscht ihrer Mutter zu: »Mama, wir müssen zuerst Bibi suchen.«


Beide, Luisa und Hannah, brüllen abwechselt ganz laut und verzweifelt: »Biiiibiiii!«


Hannah bekommt fürchterliche Angst um ihren kleinen Hund. Vielleicht hat sie sich ja verlaufen? Sie ist so aufgeregt, dass sie immer mit ihren Mund die Haare aus dem Gesicht pustet.


Schreiend rennen sie wild im Hof herum. Beide durchsuchen alle Ecken, auch im Haus und hinter dem Garten.


Nichts – Bibi ist spurlos verschwunden! Knut, der Mops, sieht dem Treiben gelangweilt zu. Seine Stirn ist wie immer in kräftige Falten gelegt. Es sieht aus, als ob er gerade mal wieder nachdenkt. Luisa ist sich sicher, dass Knut Bibi nicht leiden kann und sieht Knut vorwurfsvoll an. Doch Knut antwortet mit einem Seufzer. Plötzlich steht Hanna wieder vor Luisa.


Hannah hat beide Hände in die Hüfte gestemmt und tritt auf der Stelle ungeduldig hin und her, während sie immer wieder herzzerreißend ruft: »Biiiiiibiiii!«


Luisa versucht sie zu trösten, aber Hannah will sich nicht trösten lassen. Sie nimmt die Kleine spontan an die Hand. Beide stampfen durch den Hof und rufen immer wieder Bibis Namen.


Luisa bleibt plötzlich stehen, sodass Hannah stolpert und fällt:


»Oje«, flüstert Luisa entsetzt: »Es tut mir so leid, aber ich glaube, ich habe etwas gehört. – Pst«, flüstert Luisa, »sei ganz ruhig, ich höre etwas. Es ist aber nicht Bibi.«


Schnell zieht Luisa Hannah hinter sich her. Sie laufen geradewegs auf die Scheune zu. Wieder bleibt Luisa stehen und horcht. Jetzt dreht sie sich Richtung Ausgang.


Rechts vom Ausgang hört sie es deutlicher. Einen verzweifelten Hilferuf! Einen hohen piepsigen Hilferuf! Luisa geht lauschend den hohen Tönen entgegen. Hannah reißt sich plötzlich von Luisa los und rennt so schnell sie ihre kleinen Beine tragen können zum Ende der Scheune.


»Bibi, Bibi, hier bist du ja endlich«, ruft Hannah und läuft erleichtert und lachend auf Bibi zu.


Doch Bibi sieht Hannah überhaupt nicht! Bibi ist nämlich beschäftigt!


Hannah wird trotzig und stampft mit ihren Fuß zum wiederholten Mal auf den Boden und zieht gleichzeitig Bibi ganz feste am Schwanz.


Bibi reagiert nicht, weil Bibis Schnauze in einen Loch steckt. Sie versucht wie wild mit ihrer Schnauze das Loch zu vergrößern.


Luisa erkennt mit Schrecken die Situation; sofort hilft sie Hannah und zieht kräftig am Schwanz von Bibi. Mühevoll und mit viel Kraft schaffen sie es, die Hündin ein Stückchen von dem Loch wegzu- ziehen.


Bibi ist aber nicht begeistert von der Tat seines Frauchens. Wütend bellt sie Luisa und Hannah an. Die Hündin ist richtig sauer, dass Frauchen sie von dem quietschenden Spielzeug weggeholt hat.


 


Schnell schiebt Luisa Hannah mit Bibi im Schlepptau in Richtung der Picknickwiese und sagt zu ihr: »Lauf mit Bibi schnell zu Tante Inge, sie wartet schon. Sag ihr, dass ich später komme.«


Hannah ist überglücklich, dass sie Bibi wiedergefunden hat. Sie nickt wild mit ihrem Kopf als Zeichen, dass sie verstanden hat, und läuft los.


Luisa wartet geduldig, bis sich beide entfernt haben.


Schließlich ist Luisa alleine und kann sie auf die Hilferufe konzentrieren. Da – jetzt hört sie es deutlich!»Hallo«, flüstert Luisa. »Wer bist du? kann ich dir helfen?« Luisa staunt nicht schlecht, als eine kleine Feldmaus aus einem winzig kleinen Loch geschlüpft kommt und sich den Staub von ihrem Fell klopft. 


Ende der Vorschau 


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