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> Kinderbücher > Lilli und der Zauberring
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Kinderbücher
Buch Leseprobe Lilli und der Zauberring, Eileen Hank
Eileen Hank

Lilli und der Zauberring


Zauber-Märchen

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„Ich bin am Ende, ich bin am Ende“, murmelte Lilli vor sich hin, „ich will den Zauberring befragen, vielleicht weiß er einen Rat.“ Sie holte ihn aus der Jackentasche, steckte ihn an und sagte: „Goldenes Ringlein fein, das Sprüchlein ist mein. Sag mir, was sollen wir tun, es ist schrecklich nun.“ Der Ring fing zu sprechen an: „Liebe Lilli, ihr seid jetzt Wochen unterwegs. Es ist noch ein kurzes Stück und ihr erreicht die Grenze zum Land Hässlichkeit. Das Ziel liegt vor Augen. Aber Vorsicht! Bereits an der Grenze sind Wachposten, die nehmen jeden gefangen, foltern und töten. Im Land Hässlichkeit dringt ihr in das kolossale Schloss vor und vernichtet den grässlichen Hass. Er richtete bereits sehr viel Unheil an. Viel Glück dabei.“ Lilli steckte ihren Zauberring nach diesen Worten traurig wieder ein. „Los Max, weiter, auch wenn wir erschöpft und am Ende unserer Kräfte sind!“, rief Lilli. Währenddessen fiel ihnen auf, dass die Gegend immer staubiger und trockener wurde. Jeder Baum und Strauch war dürr. Es herrschte kein Leben auf diesem Land. Plötzlich sahen sie von Weitem dunkle Umrisse eines gigantischen Schlosses. Die dicken Mauern waren schwarz wie die dunkelste Nacht und alles sah schrecklich gespenstisch aus. Max und Lilli verspürten große Angst. Sie gingen in die Hocke und betrachteten alles noch einmal aus der Ferne mit einem mulmigen Gefühl. „In dieses ungeheure Schloss sollen wir gelangen, das darf nicht wahr sein. Das schaffen wir nie“, flüsterte Lilli. „Wir schaffen das ganz bestimmt, Lilli, hab nur Mut. Siehst du die Wachposten. Überall sind Männer in schwarzer Kleidung. Sie tragen ein riesiges Schwert, das glänzt wie pures Silber. Wir warten bis es dunkel wird, damit sie uns schwerer erkennen. Anschließend kriechen wir bis zum Schloss. Später sehen wir weiter, was wir als Nächstes tun“, sagte Max. Nach Einbruch der Dunkelheit krochen Lilli und Max leise, auf allen Vieren, Stück für Stück, näher an das Schloss heran. Sie gaben keine Geräusche von sich und waren sehr vorsichtig. Zentimeter für Zentimeter bewegten sie sich lautlos vorwärts. Urplötzlich ging es nicht mehr weiter. Ein Stacheldraht behinderte sie. Den Atem anhaltend und mit laut klopfendem Herzen hockten sie am Boden. Hunde fingen laut zu bellen an, übergroße, schwarze Vögel kreischten und vor den Kindern standen abscheuliche Wachposten. Diese packten sie, zerrten sie mit sich zum Schloss und warfen sie in den dunklen Kerker. Vor lauter Angst und Schrecken waren beide wie gelähmt. Sie fingen bitterlich zu weinen an.


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