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> Kinderbücher > Konrad, die rote Gefahr
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Kinderbücher
Buch Leseprobe Konrad, die rote Gefahr, Antje Hansen-Käding
Antje Hansen-Käding

Konrad, die rote Gefahr


Ein PC-Abenteuer

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In dem Augenblick kam ein Geräusch von der E-Mail-Leitung. Alle sprangen auf.


Nichts zu sehen.


Sonderbar …


Nur Emil wunderte sich nicht. Er drückte an seiner Mütze auf einen Knopf – und wie aus dem Nichts standen vor ihnen zwei PCGs. 


Zwei seltsame PCGs! Kein Fell, glatte Haut. Es sah aus, als wenn sie einen Taucheranzug anhatten!


„Darf ich vorstellen: Onno und Enno, Geheimagenten.“


Beide hoben eine Hand und sagten: „Moin.“


„Setzt euch“, forderte Emil sie auf. Er sah sehr zufrieden aus. Der Auftritt war gelungen!


Als alle wieder Platz genommen hatten, immer noch mit verwunderten Blicken, sagte er: „Onno und Enno, ich möchte euch unsere Mitstreiter vorstellen“, und er begann mit Bill.


Onno und Enno ließen ihre Augen von einem zum anderen wandern und verzogen keine Miene, nicht mal, als sie Lena und Mia anblickten.


Agenten sind eben einfach cool!


„Normalerweise sind Onno und Enno unsichtbar“, erklärte Emil. „Man kann sie nur sehen, wenn man wie ich das passende Gerät zum Sichtbarmachen hat.“


„Toll!“, rief Mac.


„Kommt das von dem Anzug?”, fragte Lena.


Emil nickte. „Neueste Entwicklung.“ Er blickte stolz in die Runde.


Alle staunten Onno und Enno an.


Die beiden saßen einfach nur da, als wenn sie das alles gar nichts anginge. Onno pustete ein Stäubchen von seiner linken Hand.


Pythagoras räusperte sich. „Wir sollten mit unserer Besprechung fortfahren.“


Die Kinder und die PCGs rissen sich mühsam von dem ungewöhnlichen Anblick los und schenkten Pythagoras ihre Aufmerksamkeit.


„Das war Plan Nr. 1 – Verfolgung des Geldweges“, sagte Pythagoras. „Jetzt geht’s Dr. Schraube an den Kragen, mit Lenas Trojanischem Wurm! Wir haben …“ Und mit geheimnisvoller Stimme breitete Pythagoras die Pläne aus.


Atemlos hingen die Teilnehmer der Runde an seinen Lippen. Sie wagten kaum zu atmen. Am Ende holten alle tief Luft.


„Der Schraubendoktor kann schon mal sein Testament machen!“, grinste Henning, und Bill seufzte: „Hoffentlich erwischt ihr auch alle roten PCGs mit ihren Viren!“


 


Gegen 17.00 Uhr sah die Lage so aus:


 


1. Der Techniker-PCG hatte das Konto eingerichtet und war wieder abgereist.


2. Onno und Enno hatten sich bei der E-Mail-Leitung postiert. Noch waren sie zu sehen, das war auch gut, denn sonst wären Bill und Henning vielleicht über sie gestolpert. Sobald sie jedoch in die Leitung springen werden – Abrakadabra – werden sie unsichtbar sein. Im Moment schienen sie zu schlafen, und Bill und Henning hielten Wache.


3. Mia und Lena hatten den PC verlassen und saßen am Schreibtisch bei den Schularbeiten.


4. Emil, Pythagoras und Mac hatten sich in die Polizeizentrale verabschiedet. Sie hofften, dass der Trojanische Wurm bereit war, bestückt mit Virenkillern! In den Laboren von Heiler Alfons hatte man es nämlich geschafft, das Programm der Viren zu entschlüsseln und umzubauen. Eine Meisterleistung der Forscher!


 


„Die Virenkiller werden in alle Viren von Dr. Schraube eindringen und sie dazu bringen, sich selbst zu zerstören“, hatte Emil berichtet.


„Auch die in den roten PCGs!“, hatte Pythagoras ergänzt. Und dann hatte er beschrieben, wie das funktioniert: „Sie werden das Programm der Viren verändern, so dass nach kurzer Zeit zehn bis zwölf neue Virenkiller in ihrem Innern entstanden sind. Dann platzt das Virus, und die Teile suchen sich selbstständig andere Viren dieser Art und befallen sie. Dafür folgen sie sogar den Wegen der roten PCGs!“


 


„Ich glaube, so etwas nennt man eine Kettenreaktion“, hatte Lena Mia zugeflüstert.


...


 


 


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