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> Kinderbücher > Julia Jones′ Tagebuch Teil 8
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Kinderbücher
Buch Leseprobe Julia Jones′ Tagebuch Teil 8, Katrina Kahler
Katrina Kahler

Julia Jones′ Tagebuch Teil 8


Traum-Pony-Rausch

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Ich warf mich in meinem Bett herum, sodass mein Bettzeug zu einem wirren Knoten wurde. Als ich endlich in einen aufgewühlten Schlaf glitt, sah ich Bilder meiner liebsten Bella vor mir. Wir galoppierten über eine wunderschöne Weide. Der Klang ihrer Hufe war Musik in meinen Ohren. Das Gefühl von Freiheit, als der Wind um mich wehte, erfüllte mich mit Freude. In diesem Moment war ich unglaublich dankbar, die Besitzerin einer so wunderbaren Kreatur zu sein. Als ich ihr Tempo verlangsamte, entdeckte ich Cassie, meine beste Freundin, die weiter vorn auf mich wartete. Aus der Entfernung konnte ich sehen, dass sie mir winkte, als wollte sie mich zur Eile antreiben. Ich lächelte und bedeutete Bella mit einem Schenkeldruck, unsere Geschwindigkeit wieder zu erhöhen. Doch dann färbte sich auf einmal und ohne Vorwarnung der Himmel dunkel. Ich schaute nach oben und sah, dass wie aus dem Nichts tiefhängende, grummelnde Wolken erschienen waren. Als ich wieder zu meiner Freundin blickte, spürte ich plötzlich eine intensive Furcht. Ich bemerkte, dass ihr Winken verzweifelter wurde, während sie wie festgewurzelt an ihrem Platz stand und mich antrieb. Ich wusste instinktiv, dass etwas nicht stimmte. Sie begann, nach mir zu rufen, aber ihre Schreie waren nur ein leises Flüstern, das vom heulenden Wind mitgetragen wurde. Während ich mich näherte, kam es mir vor, als würde ihr Bild immer mehr schrumpfen. Weiter und weiter galoppierte Bella, doch mit jedem Schritt schien sich Cassie aus unserer Reichweite zu entfernen. Mein Herz hämmerte wie der stetige Schlag einer Trommel. „Bumm! Bumm! Bumm!“ Das Geräusch dröhnte in meinen Ohren, während wir voranpreschten. Bellas Hufe hämmerten in vollkommenem Rhythmus auf die harte Erde. Aber dann übertönte ein lautes Krachen alle anderen Geräusche. Zu Tode erschrocken beobachtete ich die Szene, die sich vor mir abspielte, ohne dass ich einschreiten konnte. „Bella!!!!“ Die Stimme in meinem Kopf durchschnitt die Stille der Nacht. Plötzlich saß ich aufrecht im Bett. Schweißtropfen fielen auf mein bereits durchnässtes Kissen. Obwohl das lebhafte Bild so echt gewirkt hatte, erlaubte ich mir für einen Moment, daran zu glauben, dass es nur ein Traum gewesen war. Dann, als ich langsam wacher wurde, erkannte ich mit Bestürzung, dass der furchtbare Albtraum doch nicht nur ein Traum gewesen war. Und am nächsten Morgen würde ich erfahren, was das Ergebnis der traumatischsten Erfahrung meines Lebens war.


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