Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Kinderbücher > JOLU ...
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Kinderbücher
Buch Leseprobe JOLU ..., Karin Müller
Karin Müller

JOLU ...


ein Teddybär mit Herz und Humor

Bewertung:
(303)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
2210
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
http://www.das-literaturfenster.de.vu
Drucken Empfehlen

Hallo liebe Kinder, nachdem ich den Teddy aus dem Meer gefischt hatte, kam mir eine Idee. Ich wollte für meine Enkelin Jolie eine Geschichte schreiben. Mittlerweile sind es einige Abenteuergeschichten mehr geworden. Geschichten zum Schmunzeln oder auch zum Lachen, die das Leben für kleine und große Menschen ein wenig schöner machen. Viel Spaß wünscht euch Oma Karin


 


Wie alles begann … … die Geschichte des Bären „Jolu“


Kapitel 1


Es begann alles an einem schönen sonnigen Tag. Ich hatte meine Badesachen gepackt und ging zum Meer. So ein schönes blaues, großes Meer. Sogleich musste ich ins Wasser und schwamm weit hinaus. Uiiii, war das schön. Ich legte mich auf den Rücken und ließ mich von den Wellen treiben. Es schaukelte so schön. Kein Mensch war weit und breit, es war so still und friedlich im Meer. Plötzlich … was war das? Ich hatte das Gefühl, es sei jemand anwesend. Oh je! Was war das? Hoffentlich kein großer Fisch. Davor hatte ich Angst. Die können ganz schön böse sein. Ich schaute und schaute, konnte jedoch nichts sehen. Sicher bildete ich mir das alles nur ein, wurde aber das Gefühl, dass mich jemand ruft, nicht los. Da war doch was. Ich schaute und schaute … wieder nichts. Mittlerweile dachte ich schon ich spinne. Auf einmal sah ich etwas auf den Wellen schaukeln und war total aufgeregt. Was sollte das denn sein? Es war etwas kleines Braunrotes. Hier im großen Meer konnte doch nichts sein. Was war das bloß? Ich schwamm hin, wollte es jetzt wissen. Was denkst du, was ich da sah? Du wirst es nicht glauben. In dem riesigen großen Meer, wohin man sah nichts außer Wasser und Wellen, lag ein kleiner Teddybär. Das gab es doch nicht! Woher kam der denn? Ich sah seine Teddyaugen. Er schaute so ängstlich. Ich schnappte ihn und schwamm zurück ans Ufer. Das war gar nicht so einfach mit dem kleinen Teddy in der Hand. Ich schwamm und schwamm und kam endlich am Strand an, ging zu meiner Liege und schaute mir den kleinen Kerl genauer an. Ohhh jjjeeee! Er sah schlimm aus. Die Hose und der Bauch waren total zerfetzt. Überall klebte braunes Seegras. Er war sooooo schmutzig und tat mir sehr leid. Auf einmal hatte ich das Gefühl als wollte er mir etwas mitteilen. Er schaute mich so bettelnd und traurig und doch wieder so froh an. Eifrig packte ich meine Badesachen zusammen und ging sofort mit ihm nach Hause. Ich wollte den kleinen Kerl säubern und alles an ihm reparieren. Als ich zu Hause ankam, wischte ich zuerst einmal das Seegras und das verdreckte Zeug weg. Danach wurde er mit Shampoo und Seife gewaschen und mit einem Fön getrocknet. Ich hatte das Gefühl, er begann wieder zu leben und lachte ein bisschen. Zum Schluss nähte ich ihm seinen Bauch wieder zu, kämmte ihn und setzte ihn auf meinem Fernseher. Er sah so süß aus. Ich schaute ihm in die Augen und plötzlich begann er zu sprechen. „Oh liebe Frau, ich danke dir für meine Rettung.“ In diesem Moment weinte und lachte er gleichzeitig. „Oh je, ich bin so froh, es war so aufregend und total schlimm. Es war eine lange Reise von meinem Zuhause bis zu dir. Wie heißt du?“ „Ich bin Karin aus Deutschland“, antwortete ich ihm voller Freude. Der Teddy stellte sich mir vor: „Und ich bin Jolu. Mein Zuhause ist in Afrika. Ich lebe mit Dada in einer kleinen bunten Hütte. Dort hat mich Dada zusammengenäht. Oh Dada, ich vermisse ihn. Er ist so ein lieber Dada. Groß mit freundlichen Augen und immer am Lachen und Singen. Er ist ganz braun von der Sonne in Afrika. Ich bin so froh, dass du mich gerettet hast und ich jetzt bei dir sein kann. So lange war ich unterwegs und trieb im Meer hin und her. Habe so oft um Hilfe gerufen, es hat mich niemand gehört … bis du gekommen bist. Es war eine sehr, sehr lange und aufregende Reise mit sehr vielen Abenteuern. Wenn du möchtest, erzähle ich dir alle Geschichten Karin, aber zuerst muss ich mich ausruhen und schlafen. Es war eine so anstrengende Reise bis zu dir und ich bin jetzt soooooo müde. Morgen erzähle ich dir mehr. Jolu ist soooo müde … tztztztztzzz …“


 


Kapitel 2


Der erste Tag bei Karin in der Türkei. Jolu kann fliegen. Ohhhh, hab ich gut geschlafen. Es geht mir so richtig gut. Ach herjeeehhh, wo bin ich denn. Was ist passiert? Ahhhh, jetzt weiß ich wieder, ich bin bei Karin. Sie hat mich aus dem großen Meer gefischt und gesund gemacht. Wo ist sie denn? Ach schau, sie sitzt am Tisch und frühstückt. „Huhu Karin, jammajamma, das sage ich immer für toll, super oder spitze, hab ich gut geschlafen. Was isst du da, wie schmeckt das denn? Wir Teddys können nicht essen und trinken. Das hat gute und schlechte Seiten. Dass ich nichts essen und trinken muss, hat mich auf der langen Reise gerettet. Aber ich weiß auch nicht, wie die schönen Sachen schmecken. Das ist echt schade. Ich würde so gerne Bananen, Äpfel, Orangen, Ananas … ach sämtliche Obstsorten, Nüsse und alles, was es bei uns in Afrika gibt, sooooo gerne mal schmecken. Naja, ich bin halt ein kleiner Teddy und kein kleiner Mensch. Aber ich bin ein suuuppperdupper-megagenialer Teddy. Glaubst du nicht? Na, dann warte mal ab. Du wirst staunen, wenn du meine Abenteuer hörst. Hahahahihihi.“ „Guten Morgen Jolu. Es freut mich, dass es dir super geht. Ich hab mir ein leckeres Frühstück gemacht mit Ei, Käse, Honig, Joghurt und Obstsalat. Ich freue mich jeden Tag auf mein Frühstück. Morgens gemütlich essen und trinken, dann wird es ein guter Tag. Hast du etwas Schönes geträumt?" „Ich habe von meinem Dada und meinen Freunden geträumt, von Spurty, Abuka, Perlmutti, Mala, Mali, Malo und vielen andern. Sie fehlen mir sehr. Hoffentlich geht es ihnen allen gut. Dada weiß ja nicht, wo ich bin und was mir so alles passiert ist. Auch weiß er nicht, dass ich jetzt bei dir bin und dass es mir gut geht. Er macht sich bestimmt Sorgen. Was unternehmen wir denn heute. Soll ich dir von meinen Abenteuern erzählen?" fragt mich Jolu lächelnd. „Ohhhh ja. Erzähl mir von Afrika, von Dada und was du erlebt hast“, antworte ich ihm gespannt. Fröhlich nahm ich Jolu vom Fernseher und setzte mich mit ihm gemütlich aufs Sofa. Ganz neugierig und aufgeregt blickte ich dem kleinen Teddy in die Augen. Jolu seufzte ganz tief und begann zu erzählen. „Ich kann mich noch genau daran erinnern, wann ich das erste Mal meinen Dada gesehen habe. Mein Dada ist ein toller Mann. Er ist groß und ganz braun und hat schwarze kleine Locken auf dem Kopf. Er singt und lacht den ganzen Tag und ist zu jedem freundlich. Sein Beruf ist Teddybären nähen. Er verkauft sie, denn er benötigt das Geld, um Essen zu kaufen, aber er verkauft seine Teddys nicht gern. Er liebt jeden Teddy. Mich hat er besonders schön gemacht. Mit kleinem Band am Hals und roter Hose. Als er mich fertig genäht hatte, schaute er mich ganz lieb an und sagte: „Du bist mir ganz besonders schön gelungen. Deine Augen sind wie kleine Sterne, ich glaube fast du siehst mich. Dich verkaufe ich nicht. Du bleibst bei mir.“ Dada schaute mich lange nachdenklich an und fuhr fort: „Ich möchte dir einen Namen geben und als ich gerade so darüber nachdachte fiel mir der Name Jolu ein. Der passt zu dir. Du bist so ein richtiger kleiner Jolu … hahaha.“ Er setzte mich ans Fenster und war mächtig stolz auf sich und mich. Wir leben in einer schönen Hütte. Dort ist alles voller bunter Teddys, Nadeln und Garne. Ein schönes, friedliches Zuhause. Ich sitze oft am Fenster und schaue, was so vor unserer Hütte geschieht. Viele dunkelhäutige Kinder laufen herum und spielen. Sie sind arm und haben nur Blechdosen zum Fußballspielen. Aber sie spielen laut lachend miteinander und sind glücklich. Es ist schön ihnen beim Spiel zuzuschauen. Eines Tages kam so ein komisches Tier des Weges. Es war groß und schwarz mit langem Schwanz und großem Maul. Was war das? Schnell fiel es mir ein, es war ein Hund und ich rief: „Huhu du Hund … hahaha ... komm mich doch holen ... hahaha ... mich bekommst du nicht, sitze viel zu hoch. Da kommst du nicht hin ... ätsche bätsche ... da kann ich noch etwas frecher sein. Huhuhu … schau, ich mach dir eine lange Nase … jammajamma … haha.“ Uiiii, schaute der aber böse. Hatte ich es ein wenig übertrieben? Ups, plötzlich kam er aber ganz schön nah und schaute mich neugierig an, aber er konnte mich ja nicht schnappen, saß ich doch weit über ihm auf dem Holzbalken. Trotzdem kam er immer näher. „Geh weg, ich hab es nicht so gemeint. Bittöööö, geh weg, du machst mir Angst, ich bin nur ein kleiner Teddy. Du kannst mich nicht fressen und ich spiele auch nicht mit Hunden.“


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



© 2008 - 2021 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 4 secs