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> Kinderbücher > Jeth und die Jäger der Steinzeit
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Kinderbücher
Buch Leseprobe Jeth und die Jäger der Steinzeit, Helmut Brüggemann
Helmut Brüggemann

Jeth und die Jäger der Steinzeit



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Kira


 


Kräftig wurde Jeth geschüttelt. Als er müde die Augen öffnete, sah er wie sein Vater Tona noch immer seinen Arm hielt.


„Nun sieh dir meinen Sohn an Weco, ist er nicht eine Schlafmütze und der will ein Jäger werden!"


„Ja, Tona, ich glaube, wir sollten lieber Taje mit zur Jagd nehmen. Der wird sicher ein guter Jäger. Er weckt seine Mutter schon, bevor die Sonne aufgeht."


„Nicht nur sie", sagte er zu Weco gewandt, „sondern den ganzen Stamm. Ausgenommen natürlich unseren Jungjäger hier."


Mit einem Satz war Jeth aufgesprungen. Ihn nicht mit zur Jagd nehmen, das hätte ihm noch gefehlt.


„Ihr braucht Taje nicht mitnehmen, ich bin schon fertig."


Weco und Tona lächelten verschmitzt und sahen dann zu Helu, der soeben auf sie zukam.


„Helu hast Du schon eine Vorstellung, mit welchen Arbeiten wir beginnen sollen?"


„Ja, Tona, die habe ich. Ich werde zu der Stelle gehen, wo das Unglück den Stamm des Mädchens traf. Ich muss mir dort alles ansehen, um sicher zu sein, dass uns das hier nicht auch passiert.


Du solltest mit Weco auf die Jagd gehen, unsere Vorräte sind fast aufgebraucht.


Nato könnte in der Zeit Beeren und Kräuter sammeln.


Weil Ule noch etwas schwach ist, sollte sie auf Taje aufpassen, das ist nicht so anstrengend.


Wenn ich zurück bin, fangen wir an uns ein Vorratslager zu bauen.


Jeth und das Mädchen, wie heißt sie eigentlich?"


Mit funkelnden Augen antwortete Ule: „Kira! Ja, und was heißt auf Taje aufpassen, weil ich noch etwas schwach bin? Du hast keine Ahnung. Das ist mit Abstand die anstrengendste Arbeit".


„Ist ja gut", beruhigte Helu seine Frau.


„Was wollte ich denn nur noch sagen, bevor mich meine Frau so nett unterbrach? Ach ja, Jeth und Kira gehen zum Bach und versuchen, Fische zu fangen."


„Was soll das? Frauen jagen nicht!", schimpfte Weco.


„Ach Weco, das ist doch dumm. Wichtig ist nur, dass hier jeder mit anfasst und wir bald ein gemütliches Heim haben.


Jeth, gib Kira einen Speer und dann kommt mit mir.


Ich werde euch am Fluss alleine lassen, um zur Unglücksstelle zugehen."


Am Wasser angekommen, konnten es die beiden Jungjäger kaum erwarten, mit dem Fischen zu beginnen.


„Ihr müsst euch weit voneinander entfernen. Wenn ihr dicht zusammen fischt, stört ihr euch gegenseitig.


Jetzt lasse ich euch alleine und gehe weiter zum Unglücksort. Wenn ich wiederkomme, hoffe ich, dass ihr einiges gefangen habt."


Da auch Jeth jetzt den Trick des Heranschleichens kannte, versprach es, ein erfolgreicher Fischzug zu werden.


Nach kurzer Zeit hatten die Kinder auch wirklich einen beträchtlichen Fang ans Ufer geworfen.


Ein knurrendes Geräusch ließ sie aufblicken. Ein Höhlenlöwe lief direkt auf ihren Stapel Fische zu.


Wie erstarrt blieben sie im kalten Wasser stehen und mussten zu schauen, wie sich das Raubtier über die Fische hermachte. Schon nach kurzer Zeit war alles aufgefressen.


Obwohl Jeth und Kira sich ganz leise verhielten, hatte sie das Tier erspäht.


„Hab keine Angst, kein Löwe geht gerne ins Wasser", zischte Jeth.


„Du glaubst, dass weiß der auch?", flüsterte Kira ihm zu.


Jeth sah das Mädchen an, er schaute in ein vor Angst blasses Gesicht.


Auch sein Herz pochte wild in seiner Brust. Schweiß bildete sich in seinen Handflächen.


Das Raubtier schien es nicht zu wissen.


Es wandte sich von den letzten Fischen ab und steckte ganz vorsichtig die rechte Vorderpfote ins kalte Wasser. Dabei ließ es die Kinder keinen Moment aus den Augen. Mit einem Satz sprang der Löwe in den Bach und lief auf die jungen Jäger zu..........


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