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> Kinderbücher > Jaskar und der Weihnachtsengel
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Kinderbücher
Buch Leseprobe Jaskar und der Weihnachtsengel, Susanne Fletemeyer
Susanne Fletemeyer

Jaskar und der Weihnachtsengel


drachenstarke Adventsgeschichte in 24 Teilen

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... Jaskar wartete, bis das Licht ausgemacht worden war. Dann schob er langsam den Kopf über das Fensterbrett. Vor seiner Nase lag ein Zettel, der mit einem Stein beschwert worden war. Neugierig wollte er danach greifen, als etwas gegen seine Hand prallte, in die Tiefe stürzte und in den Innenhof des Mietshauses zwischen die Müll-tonnen krachte. Was war das? Jaskar stieß sich von der Hauswand ab und schwebte lautlos nach unten. Eine umgekippte Mülltonne rollte quer über den Hof, verstreute Müll, schepperte gegen die Hauswand und blieb dort liegen. Hinter der Tonne bewegte sich etwas. Weiße Federn leuchteten kurz auf, verschwanden dann aber wieder. Ein verletzter Vogel vielleicht? Jaskar landete, ließ sich auf alle Viere nieder und kroch näher heran. »Du musst keine Angst haben«, flüsterte er. »Ich will dir doch nur helfen!« Vorsichtig schob er die Hand in den dunklen Spalt zwischen Mülltonne und Wand – und ertastete weiche Federn und einen kleinen Körper. Als Jaskar die Mülltonne zur Seite rollte, traute er seinen Augen kaum. Auf dem feuchten Pflaster lag kein Vogel, sondern ein Engel! Naja, jedenfalls so etwas Ähnliches wie ein Engel. Jaskar hatte schon oft Bilder von Engeln gesehen. Sie waren wunderschön, hatten goldene Locken, trugen weiße Gewänder und einen strahlenden Kranz um den Kopf. Doch das Einzige, was bei diesem Wesen an einen Engel erinnerte, waren die Flügel. Es lag auf dem Rücken, strampelte mit Armen und Beinen und versuchte, sich schnaufend aufzurichten. Das Engelwesen reichte Jaskar gerade mal bis zum Bauchnabel, und es roch nach feuchtem Zimt! Von seinem runden Schädel standen rote Zottelhaare in alle Himmelsrichtungen ab. Darunter lugten schwarze Knopfaugen über einer dicken Knubbelnase hervor. Es steckte in einer verwaschenen, braunen Kutte, die sich über seinem dicken Bauch spannte, wo sie mit einem Strick zusammengebunden war. An seinen Füßen prangten giftgrüne Gummistiefel. Das alles wollte gar nicht zu den schönen, weißen Flügeln passen, von denen einer zerzaust und schlaff nach unten hing. »Auauauhuuu!«, heulte der Engel, während er sich mühsam aufrappelte. Dann stemmte er sich beide Fäuste an die Hüften und durchbohrte Jaskar mit vorwurfsvollen Blicken. Schließlich rückte er eine große Tasche zurecht, die ihm quer über Schulter und Bauch hing, und schüttelte sich. »Du hast mich nicht gesehen!«, zischte der Engel, stülpte sich die Kapuze seiner Kutte über und war – schwups – einfach verschwunden. ...


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