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> Kinderbücher > Isara, Anhia und die Wette
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Kinderbücher
Buch Leseprobe Isara, Anhia und die Wette, Stefan Läer
Stefan Läer

Isara, Anhia und die Wette



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„Sei nicht so wild“, warnte ihre Mutter sie ständig, wenn sie spielen ging. „Es schickt sich nicht für eine Elfe, so wild zu sein“, sagte ihr Vater.


Eigentlich wollte sie auf ihre Eltern hören, aber der Schmetterling flog immer wieder Zick-Zack-Linien, sodass Isara kaum hinterherkam. „Na warte, ich krieg dich schon noch!“, rief sie trotzig. Doch sie hatte Pech: Der Falter flog genau dorthin, wo der Baum endete. Über die dünnen Zweige durfte sie nicht balancieren, das hatten ihr ihre Eltern mehrfach eingeschärft. Sie erinnerte sich noch genau an die Worte ihres Vaters: „Wenn du dort hinunterstürzt, fällst du in einen tiefen Schlaf. Und es kostet viel Magie, um dich wieder aufzuwecken.“


Dort unten lag die Wiese, auf der der Weltenbaum wuchs. Eine prächtige, wunderschöne Blumenwiese. Schon als kleines Kind hatte sie davon geträumt, einmal auf dieser Wiese spielen zu dürfen. „Das geht nicht“, hatte ihre Mutter gesagt. „Keine Elfe ist jemals dort unten gewesen. Wir sind Baumelfen, uns sind keine Flügel gewachsen.“


Träumend schaute sie zu den Blumen auf der Wiese. Bestimmt gab es dort noch prächtigeren Nektar zum Naschen, dachte sie. Wenn sie nur Flügel hätte! Dann könnte sie frei wie der Schmetterling hinunterfliegen …


Sie hatte gar nicht bemerkt, dass der gelbe Falter inzwischen verschwunden war. Wie schade, dachte sie enttäuscht. Doch dann kam ihr eine Idee. Vielleicht wusste ja Anhia, wie sie zur Wiese kam. Sie beschloss, ihre beste Freundin zu besuchen.



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