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Kinderbücher
Buch Leseprobe EMOTIO, Ray Wilkins
Ray Wilkins

EMOTIO



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„Lauf, lauf! So schnell Du kannst!“ rief Emotio „Die

Crabbits kommen!“

„Ausser Schatten und komisch aussehenden Bäumen sehe

ich gar nichts – und was sind Crabbits überhaupt?“ fragte

Max, total im Dunkeln tappend.

„Das erzähle ich Dir später, jetzt ist keine Zeit für Schule, wir

müssen zum Fluss Efil kommen – geschwind, geschwind

kringggglavo!!!“

Ich rannte, seine Hand haltend und fühlte so etwas wie

Elektrizität aus seinen Fingern in meine Hand fliessen. Am

Straßenrand sah ich riesige Bäume und Pflanzen so groß wie

Häuser – alles war entweder grau, braun oder schwarz und ich

konnte keinen Himmel sehen. Ich konnte immer noch

Spuren des gelben Nebels sehen und da war ein schweres

Gefühl in der Luft als ob mich jemand hinunterdrücken

würde, damit ich mich klein und schwach fühle. Nach einer

Weile kamen wir zu einem Fluss mit silbernem Wasser, das im

Mondlicht schimmerte und ich konnte den Sand unter meinen

Füßen fühlen.

„Halt an, setz Dich und hol tief Luft, so viel Luft wie Du

kannst. Dann atme langsam durch den Mund aus und fühle,

wie Du Dich entspannst und Dich stark fühlst – Du bist in

Sicherheit!” sagte Emotio und sah mir direkt in die Augen. Mit

einem Wink seines haarigen Armes gab er mir zu verstehen,

dass ich auf den merkwürdig aussehenden kleinen Bildschirm

schauen sollte, der aus dem Nichts erschien und in der Luft

genau vor meinen Augen schwebte.



Die Stimme, die aus dem Bildschirm kam, hörte sich an wie

eine Mischung aus Eminem und meinem Geschichtslehrer Mr.

Bingham.

„Crabbits sind Monster, die an 2 Plätzen auf einmal leben – einmal

hier im Land Ssenlli und gleichzeitig in Dir, eingenistet in Deinem

Körper verstecken sie sich und warten. Sie denken nur böse Gedanken

und ihr einziges Ziel ist es, dass Du Dich schwach, hilflos oder

unglücklich fühlst. Wenn der Zeitpunkt günstig ist, immer dann, wenn

Du denkst, dass Du aufgeben willst, heben sie ihre hässlichen Köpfe und

füllen Deinen Körper mit Krankheit.

Alle Arten von Gefühlen und Emotionen bringen die Crabbits

dazu, sofort zu verschwinden egal ob es Freude, Traurigkeit, Angst,

Hoffnung, Liebe oder Wut ist. Alles was Du tun musst, ist entweder

über Deine Gefühle sprechen oder sie mit allem zeigen, was Du tust.

Sogar an Gefühle zu denken ist für Crabbits schädlich – wir nennen das

Emozapping.“



Auf dem Bildschirm konnte ich Bilder von allen

möglichen Monstern sehen: kleine, große, stachlige, richtig

beängstigende, manche mit hunderten von Beinen, andere mit

hunderten von Köpfen; alle liefen, krabbelten oder wimmelten

durcheinander und alle sahen sie wirklich schrecklich aus aber

wieder einmal hatte ich seltsamerweise keine Angst.

„Aber ich sage immer, was ich denke!“

„Nein!“ sagte Emotio „Nicht was Du denkst, dass Du

fühlst, sondern es geht um das, was Du normalerweise nicht

sagen würdest. Das ist es, was Crabbits vernichtet. Deine

wirklich wichtigen Wünsche und Träume - nach dem zu

fragen, was Du Dir wirklich wünschst und das abzulehnen,

was Du nicht möchtest. Deine wirkliche Welt kommt dann

von tief innen in Dir und Crabbits hassen unabhängige

Menschen, besonders wenn sie noch Kinder sind gryynkkk!“

„Ja“ sagte ich. „Ich denke, das verstehe ich!“ Plötzlich

sprang ein gigantischer Crabbit vor uns hin. Sein Kopf war

riesig mit mindestens 7 Augen und schwankenden Armen, die

wie Hummerscheren aussahen!

Jetzt! rief Emotio. „Töte ihn mit einem Emozap!“ Ich

schloss meine Augen und fühlte ein Gefühl von innerer Stärke

gemischt mit Mut tief in meinem Bauch. Sofort erschien ein

glänzendes Schwert in meiner Hand und ich schrie so laut ich

konnte und mit einem Hieb schlug ich meinem ersten Crabbit

den Kopf ab.

„Grabiwolli!“ sagte Emotio.

„Ich vermute, das heisst großartig in Emotiospeak.”

dachte ich. Ich zitterte immer noch ein bisschen und Schweiss

brannte in meinen Augen als Emotio meine Hand in seine

nahm und sagte: „Fürchte Dich vorwärts mein Freund!“

gggggnilp!

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