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> Kinderbücher > Die Abenteuer von Angi und Diabo
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Kinderbücher
Buch Leseprobe Die Abenteuer von Angi und Diabo, Dr. Barbara Gabriel
Dr. Barbara Gabriel

Die Abenteuer von Angi und Diabo


Band 2 - Trolle und andere Freunde

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Der Reisigbesen hat Angi und Diabo zur Sommerwiese gebracht. Nach kurzem Abschied ist
er weggeflogen. Sind Angi und Diabo nun allein?
Nein! Von allen Seiten kommen ganz vorsichtig viele Tierkinder – kleine Hasen, Igel und   Hunde. Auch ein Eichhörnchen, eine Katze und eine Biene sind dabei.
Diabo quiekt vor Angst. „Bitte beißt oder kratzt uns nicht, ich bin Diabo und das ist Angi, wir sind beide ganz allein.“
Die Tierkinder bleiben stehen und sind eine Weile still. Dann rufen sie durcheinander: „Wie seht ihr aus?“ „Warum hast du Flügel und ein weißes Kleid?“
„Und du ein schwarzes Fell und rote Hörner auf dem Kopf? Wozu brauchst du das rote Tuch auf dem Rücken?“
Die Tierkinder sind freundlich. Viel ist nicht zu verstehen, alle reden gleichzeitig. Angi wird mutig. Sie richtet sich auf, klappt ihre Flügel auseinander und schwingt sie langsam auf und ab. Da hören sie ein tiefes „Krah, Krah“. Es wird still. Ein großer schwarzer Vogel kommt mit langen Schritten auf Angi und Diabo zu. Als Angi merkt, dass die Tierkinder den schwarzen Vogel neugierig ansehen, schluckt sie die aufsteigende Angst schnell hinunter.
Der schwarze Vogel bleibt stehen. „Guten Tag, ich bin Herr Rabe Kolk und Chef in diesem
Märchenland. Wer seid ihr und woher kommt ihr?“
Angi und Diabo können nicht antworten, die Tierkinder rufen wieder durcheinander.
Herr Rabe Kolk setzt seine Brille auf und schaut sich strafend um.
„Krah, krah, ich habe nicht euch gefragt, sondern unsere Gäste.“
Psst, alle sind ganz still. Herr Rabe Kolk fragt zum zweiten Mal: „Wer seid ihr und woher
kommt ihr?“
Angi und Diabo schauen sich an. „Du – ich?“ Schließlich antwortet Angi für beide: „Das ist Diabo und ich bin Angi. Diabo ist ausgerissen von zu Hause, viel mehr weiß ich auch
nicht. Ich bin Trödel-Angi. In der Engelschule war ich immer die Letzte und hatte viel Ärger. Beim Schulausflug habe ich von einer Wolke zur Erde hinuntergeschaut. Da kam ein Gewitter und hat alles durcheinandergewirbelt. Die anderen Engelsmädchen habe ich dabei
verloren. Auf dem Regenbogen bin ich zur Erde  gerutscht. Die Menschen konnten mich nicht sehen, da war ich sehr traurig. Auf einer Wiese fand ich Diabo mit seinem Reisigbesen. Gemeinsam sind wir zum Hexenberg geflogen. Dort war es schrecklich. Das kleine Hexlein Alalia hat mit dem Reisigbesen geflüstert und danach sind wir sofort losgeflogen. Kurz danach hörten wir einen schrecklichen Knall, Feuer brach plötzlich aus den Felsen, Steine flogen um uns herum. Wir hatten große Angst.
Der Reisigbesen ist geflogen und geflogen, immer war unter uns nur Wasser, nichts als Wasser. Dann plötzlich Berge und dahinter alles grün. Wir sahen einen schönen Teich, aber leider wollten uns dort die Schwäne nicht.
Auch vom Bewohner eines herrlichen Hauses wurden wir verjagt. Dann entdeckten wir das
graue Männlein vom Wackenstein vor seiner Hütte. Es plagte sich mit seinem Tisch. Wir
konnten ihm helfen, den Tisch aufzustellen. Er teilte dann mit uns seine wenigen Vorräte, so
konnten wir endlich etwas essen und trinken.
Von ihm erfuhren wir, dass wir in Wolfs Märchenland gelandet waren. Er half uns, den rechten Weg zu finden. Nun sind wir hier! Wir wissen nicht, ob ihr uns haben wollt. Großen
Hunger haben wir auch.“
Angi ist mit ihrer langen Rede fertig und schaut hilflos um sich. Die Tierkinder murmeln zufrieden.
Streng schaut Herr Rabe Kolk in die Runde, alle sind wieder still.
„Gut, Angi, dich haben wir gehört. Was hat der kleine Teufel zu sagen?“
Diabo holt tief Luft. Was soll er erzählen? So gut reden wie Angi kann er nicht. Er sagt, was ihm am Wichtigsten ist: „In der Teufelsschule sollte ich lernen, wie man lügt und andere ärgert. Das wollte ich nicht! Alle sagten, ich sei ein Trottel! Mit dem Reisigbesen konnte ich fliehen.“
Nach und nach kommen ältere Bewohner des Märchenlandes neugierig hinzu, auch Mutter
Mümmel. Alle sind still.
Herr Rabe Kolk lässt die Flügel hängen. Was soll er tun? Die beiden passen gar nicht in sein
Märchenland. Und einer davon ist ein Teufel. Igittigitt, Teufel mag doch nun wirklich niemand.
Dann fragt er laut: „Wo wollt ihr denn eigentlich hin?“ Für den sonst so gescheiten und klugen Herrn Rabe Kolk ist das eine ganz dumme Frage.
Angi und Diabo schauen sich an und zucken die Achseln. Angi erklärt: „Die Hexen wollten uns unbedingt behalten, dort hat es uns aber gar nicht gefallen.“
Diabo jammert jetzt laut: „Neinnein, nieniemals auf den Hehehexenberg und niemals zurück in den Tttteufelspalast!“
Vollkommen hilflos schaut Herr Rabe Kolk die beiden an.


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