Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Kinderbücher > Alischa und die Zaubertränen
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Kinderbücher
Buch Leseprobe Alischa und die Zaubertränen, Eileen Hank
Eileen Hank

Alischa und die Zaubertränen


Liebes-Zauber-Märchen

Bewertung:
(284)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
5501
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
Im gesamten Buchhandel
Drucken Empfehlen

Alischa lief um ihr Haus und sah ein herrenloses, braunes Pferd mit Sattel. Vorsichtig näherte sie sich dem Pferd und ergriff mit ihrer Hand das Zaumzeug. Ohne Aufbegehren schritt das Pferd neben Alischa einher. Am Gartenzaun band sie es an. Anschließend suchten ihre Augen die nähere Umgebung ab. Irgendwo musste es zu dem Pferd einen Reiter oder eine Reiterin geben. Als sie niemanden fand oder entdeckte, begab sie sich auf die Suche. Elen half tatkräftig mit ihrer Spürnase. Sie rannte voraus und fing plötzlich erneut laut zu bellen an. Alischa folgte ihr mit schnellen Schritten. Auf dem Boden entdeckte sie einen jungen Mann. Er blutete am Kopf. Sein Fuß stand schräg abseits. Er jammerte und seufzte. Alischa sprach ihn an, doch sie bekam keine Antwort. „Elen, wir müssen ihn in das Haus schaffen. Hier kann er unmöglich liegen bleiben.“ Sie griff mit ihren Händen in die Achselhöhlen des Reiters und zog ihn mit aller Kraft Zentimeter für Zentimeter zum Holzhaus. Elen verbiss sich in die Ärmel, zog daran und unterstütze Alischa so gut es für einen Hund ging. Nach einer Stunde, beide waren bereits von der Anstrengung schweißgebadet, hatten sie es geschafft. Mit letzter Kraft und großer Anstrengung hievte Alischa den jungen Mann auf ihre Wohnzimmercouch. Dann holte sie aus der Küche einen nassen Lappen und reinigte ihm sein Gesicht. Anschließend untersuchte sie ihn. Die Wunde am Kopf war tief und lang. Sie gehört dringend genäht, waren ihre Gedanken. Sie ertastete seine Arme und Beine. Ein Fuß stand schräg ab. Ein Knochen am Arm war verdreht. Der Fremde kam außerdem nicht zum Bewusstsein, was ihr Sorgen bereitete. Alischa war klar, er gehörte sofort in das nächste Krankenhaus. Aber wie? Wie soll ich den Mann in das Krankenhaus bringen? Das schaffe ich nicht. Das ist unmöglich. Was kann ich tun? Ich hole Verbandszeug und versorge zunächst die offene, blutende Wunde am Kopf. Später muss ich mir überlegen, was ich unternehme. Vielleicht hole ich mit dem Fahrrad den Doktor aus dem Dorf. Nachdem sie seine Wunde am Kopf versorgt hatte, kam ihr eine blitzartige Idee. Die Zaubertränen. Mit einer einzigen Zauberträne kann ich ihn gesund zaubern. Ich wollte sie für einen dringenden Notfall aufheben. Das war ein Notfall. Sie öffnete die Vitrinentür und nahm mit Daumen und Zeigefinger eine Zauberträne aus dem Glasschälchen. Alischa betrachtete sie. Sie glitzerte und funkelte. Mit Freude dachte sie an ihren Schutzengel. Ohne ihn wäre sie nicht mehr am Leben. Sie legte die Zauberträne in die Handinnenfläche, eilte damit zum verletzten Reiter und sprach laut: „Liebe Zauberträne. Ich bitte dich von ganzem Herzen, alle Verletzungen, die der Reiter vom Sturz erhielt, sollen wieder geheilt sein. Er soll weder Narben oder sonstige Verletzungserscheinungen davontragen. Führe ihn in den Zustand vor dem Reitunfall zurück. Danke.“ Nach diesen Worten löste sich die Zauberträne in Alischas Hand auf. Sie war verschwunden. Es gab nichts, was an sie erinnerte. Alischa noch gedanklich mit ihrer Zauberträne beschäftigt, bemerkte nicht, dass sich der Reiter auf der Couch aufsetzte. Erst als sie die Worte „wo bin ich?“ vernahm, schaute sie zum jungen Mann. Er saß aufrecht. Es waren weder Blut, noch der Verband, jegliche Abschürfungen oder irgendwelche Verletzungen zu sehen oder zu erkennen. Er war völlig geheilt. „Wo bin ich?“, fragte er abermals. Alischa erzählte ihm, dass sie sein Pferd herrenlos hinter ihrem Haus vorfand. Nachdem es einen Sattel trug, war ihr klar, dass irgendwo der Reiter oder die Reiterin sein musste. „Wir fanden Sie bewusstlos am Boden, wo der Wald sehr dicht bewachsen war. Mit großer Mühe schleppte ich Sie hierher und hob sie auf die Couch. Anschließend verband ich Ihre Wunde am Kopf.“ Der junge Reiter sah Alischa verwundert an und sprach: „Ich stürzte und fiel vom Pferd. Daran erinnere ich mich. Außerdem weiß ich, als ich am Boden lag, dass ein Fuß und ein Arm stark schmerzten. Ich habe beides mit meinen Händen abgetastet und mir war sofort klar, dass sie gebrochen waren. Doch plötzlich wurde mir schwarz vor Augen und ich verlor wahrscheinlich das Bewusstsein. Nun sitze ich hier und verspüre keine Schmerzen. Entweder träume ich, oder ich habe die Wahrnehmung nach dem Sturz gänzlich verloren.“ Nach diesen Worten betastete er seine Füße, die Arme und den Kopf. Er konnte nichts feststellen, was auf einen Sturz oder auf eine Verletzung hinwies. Wiederum schaute er Alischa ungläubig an und wartete auf eine Erklärung von ihr. Alischa, die sehr wohl die sonderbaren Blicke erhaschte, lächelte und sagte: „Ich habe Sie mit einer Zauberträne geheilt. Es gibt noch Wunder. Sie sind eines davon.“ Daraufhin starrte der Reiter Alischa erneut an und war zu


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



© 2008 - 2019 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 3 secs