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> Fantasy Bücher > Verborgenes Traja
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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Verborgenes Traja, K. Stayn
K. Stayn

Verborgenes Traja


Aus Asche geboren

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Thalia, Hugendubel, Weltbild, unter www.k-stayn.de
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Prolog


 


Er musste ein Kind finden. Verzweiflung erschwerte ihm das Atmen. Ein Kind zu finden, war für ihn die einzige Möglichkeit, heimzukehren. Nur wenn er eines mitbrachte, würde man ihm die Tore seiner Heimatstadt öffnen. Seine Schultern, über welchen sein schweres Bündel an zwei Riemen hing, senkten sich entmutigt.


Ein Knacken hinter ihm im Wald riss ihn aus seinen Gedanken. Kein Mensch war zu sehen, kein Wanderer, kein Bauer, der sich zu seinem Feld aufmachte, kein Bote auf einem Pferd. Niemand. Am Morgen hatte er eine Stadt verlassen, in welcher er ein Alehaus für die Nacht besucht hatte. Weil jede Übernachtung riskant war, beschloss er, in nächster Zeit nicht so waghalsig zu handeln. Unter Menschen zu sein, war für ihn wie ein Tanz auf Messers Schneide. Balancierte er richtig, wurde er nicht entdeckt. War er leichtsinnig, konnte das für ihn den Tod bedeuten.


Maël wandte sich wieder dem Weg vor ihm zu und bewegte sich mit gesenktem Kopf weiter. Seine Stiefel schlurften über Kieselsteine und Schlamm. Mit dem mannsgroßen Wanderstab in der rechten Hand stampfte er bei jedem zweiten Schritt auf den Boden. Der Stock war seit Jahren sein einziger Wegbegleiter, der ihm stumm Gesellschaft leistete. Maël wünschte sich jemanden an seiner Seite, der sich mit ihm unterhielt, damit das bedrückende Gefühl der Einsamkeit von seinen Schultern wich. Doch sein Kopf redete ihm ein, es sei weiser, allein umherzustreichen. Schließlich konnte er nicht entdeckt werden, wenn niemand bei ihm war.


Als er sich einer Gruppe von Häusern näherte, zog er die Kapuze seines Mantels über. Obwohl er Kopfbedeckungen nicht mochte, wandte er bei jedem Besuch einer Siedlung diese Vorsichtsmaßnahme an. Niemand sollte seine Ohren sehen.


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