Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Fantasy Bücher > Tödliche Sitzung
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Tödliche Sitzung, Christian Huyeng
Christian Huyeng

Tödliche Sitzung


Ein Nachtu-Krimi

Bewertung:
(2)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
111
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
erhältlich bei Amazon
Drucken Empfehlen

Jetzt also Külle. Schon von weitem sah man die beiden enorm hohen Türme des Doms der Stadt – und der Fluss Rhin wimmelte nur so von Schiffen. Was war denn da los? Die Kutschen rollten durch eines der Stadttore – und sie waren mitten in einem Inferno. „Aan die Kanonen, ehr fuulen Säcke. Mir wääde diesen Arschgeigen us Dasseldorf rieserzeigen, wo dä Höppekradaat die Locken hät!“, hörte Nachtu, ohne den Inhalt zu verstehen. Plötzlich ertönte Kanonendonner über ihnen und vom Rhin kamen Schreie. „Was ist denn hier los? Bürgerkrieg? Du meine Güte, auf den Boden Iunit!“ Er riss seine Frau zu Boden und über ihnen donnerten weiter Kanonen. Etwas traf die Tür der Kutsche und auch Uneb wollte sich gerade zu Boden werfen, als eines der Kutschenfenster klirrend zerbrach. „Arrrgh!“ Uneb fiel auf die Knie. „UNEB! Anhalten, anhalten. Wir brauchen einen Arzt! Polizist getroffen!!!! Uneb, halt durch, du …“ Wo war denn das Blut? Vorsichtig nahm Nachtu eines der Geschosse vom Boden in die Hand. „Sahnetoffee extra hart, Glumpel und Söhne, Kriegszuckerwerk“, las er. Uneb kam wieder hoch. „Nix passiert, Boss, das war wohl nur der Schock und … hey, das sind ja Bonbons!“ „Dat sin keine Bonbons, sondern Kamelle, Himmele!“, rief ein Uniformierter durch das zerbrochene Fenster. Da die Kutschen ohnehin in einer Masse von Menschen feststeckten, stieg Nachtu aus, ließ Iunit aber vorsichtshalber in dem Wagen zurück. Immer wieder gingen Salven von Bonbons, nein, Kamelle, auf die Stadt nieder, zerschlugen Fensterscheiben oder trafen Leute am Kopf, die dann zusammensackten. Allerdings sah er auch jubelnde Kinder, die umgedrehte Schirme trugen und die Zuckerbomben auffingen. Überall wimmelte es von Soldaten, aber niemand schien Angst zu haben. Ganz im Gegenteil. Es wurde geschunkelt, gesungen und sehr viel geküsst. Völlig verständnislos registrierte er, dass die Leute verkleidet waren. Da küsste gerade eine Hummel einen Bären und da vorne ein eindeutig zu junger Priester eine … sagen wir mal Katze, wenn Katzen in aufreizenden Miniröcken herumlaufen würden. Er hielt einen der Soldaten am Arm fest: „Soldat, was ist hier los. Nachtu, Kommandant der Stadtwache von Man-Nafir und Sondergesandter des Königs!“ Der Kerl grinste schief und roch nach Bier, Schnaps und Kamelle. Außerdem war seine Uniform seltsam. Viel zu protzig und glitzernd, am Hut gab es zu viele Federn. Das Ding war teuer, kein Soldat würde so in den Krieg ziehen. „Dat sin die Mistkerle us Dasseldorf. Die han en diesem Johr jet fröher met erer Attack aangefange, ävver denen weede esu richtich d′r Bluse versolle!“


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



© 2008 - 2021 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 4 secs