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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Steel - Warrior Lover, Inka Loreen Minden
Inka Loreen Minden

Steel - Warrior Lover



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Steel setzte das Fernglas ab und wischte sich mit dem Handrücken über die feuchte Stirn. Seit drei Stunden standen er und fünfzig Soldaten – fast alles Warrior aus Jax’ Armee – in der prallen Wüstensonne und versteckten sich hinter Felsbrocken oder Mauerresten, die noch vom alten Ring der Todeszone herrührten. »Vermutlich sind nun alle aus dem Shuttle gestiegen. Ich zähle dreißig Frauen.«


Jax, der neben ihm über einen Stein lugte, nickte. »Gut, dass sie auf dieser Seite der Kuppel gelandet sind.«


»Hm«, brummte er. So würde niemand der Parkbesucher die Neuankömmlinge bemerken, da ihnen die riesige Kuppel die Sicht versperrte. Die Bürger sollten nichts mitbekommen, um Unruhen zu vermeiden. »Etwa zweihundert Meter weiter liegt der versteckte Eingang, über den wir sie in die Stadt bringen können.«


Steel erkannte den Felsen, unter dem die Öffnung lag, von seiner Position aus. Mittels Daumenscan hob sich der schwere Brocken automatisch an und enthüllte den Einstieg zum geheimen Tunnelsystem, das sich unter der ganzen Stadt erstreckte. Der Weg führte durch das Erdreich bis in die Kuppel, die sich wie eine gigantische, schillernde Kaugummiblase hinter ihnen erhob.


Steel konnte es kaum erwarten, die Huntress aus der Nähe zu sehen. Ms. Jones, die ehemalige Sekretärin des Präsidenten, hatte ihnen verraten, dass Senator Murano aus New World City heute eine Gruppe Kriegerinnen schicken würde, die in White City Asyl beantragen wollten. Sie würden erzählen, sie seien vom Regime gezüchtet und gefoltert worden, man hätte grausame Experimente an ihnen durchgeführt, und sie hätten es endlich geschafft, dem Martyrium zu entkommen.


Klang glaubhaft; tatsächlich gehörte diese Lügengeschichte zu Stephen Muranos Plan. Die Jägerinnen sollten die Warrior umgarnen, sich ihr Vertrauen erschleichen und sie dann töten, um ihre Anzahl zu dezimieren. Außerdem hatten sie bestimmt noch den einen oder anderen weiteren Auftrag erhalten.


Steel kniff die Lider hinter der Sonnenbrille zusammen und erspähte ihren Warrior-Vortrupp: die Krieger Ice und Crome, die in ihren tarnfarbenen Overalls beinahe mit der unwirtlichen Umgebung verschmolzen. Die beiden würden nun so tun, als hätten sie das gelandete Shuttle bei einem gewöhnlichen Rundgang bemerkt.


Die restlichen Soldaten würden sich erst blicken lassen, wenn Crome den Befehl dazu gab. Daraufhin würden sie das nette Begrüßungskommando spielen und die Huntress durch den geheimen Tunnel unter die Kuppel bringen – direkt ins Gefängnis. Dort wartete Präsident Andrew Pearson darauf, eine nach der anderen zu verhören.


Die Frauen taten Steel fast ein bisschen leid. Nichtsahnend liefen sie in eine Falle.


Erneut schaute er durch das Fernglas und fixierte eine Rothaarige mit großen Brüsten. »Ja, dreh dich für mich, Baby, zeig mir deinen Knackarsch.« Sie trug ein geschnürtes Lederkorsett, das den Bauch frei ließ und ihre Oberweite in Form hielt, eine Shorts, die sich eng über den festen Hintern spannte, und Stiefel, die bis zu den Knien reichten. Waffen erkannte er keine, was nicht hieß, dass sie nicht welche dabei hatte.


Er seufzte. »Gerade erfüllen sich meine erotischen Fantasien.« Dieses Weib sah so heiß aus, dass er allein von ihrem Anblick beinahe einen Ständer bekam – was ihm seit Jahren nicht mehr passiert war. Vor einem Jahrzehnt, als er mit unschuldigen achtzehn die Ausbildung beendet und seine Libido verrückt gespielt hatte, war er froh gewesen, dank der Shows ein Ventil zu haben, um sich abzureagieren. Doch er hatte immer Angst gehabt, den Frauen wehzutun. Er war schließlich kein Scheusal. Zum Glück hatte er sich auch zu Zeiten des Regimes seine Menschlichkeit bewahrt. Allerdings machte ihn diese Zurückhaltung verrückt, dann hatte er lieber gar keinen Sex. Da es ohnehin keine passende Partnerin für ihn gab, hatte er sich mit seiner Hand arrangiert. Sie lieferte die Stimulation, sein Gehirn die passenden Bilder.


»Sieh dir die Bräute mal genauer an, Jax.« Von solchen Frauen hatte er schon immer geträumt. Starke, selbstbewusste Kriegerinnen, die nicht so zerbrechlich waren wie die gewöhnlichen Menschen. Steel wollte ein richtiges Weib, eine wahre Kämpferin, die ihm auch kräftemäßig gleichgestellt war.


»Ja, sie sind heiß.« Schmunzelnd blickte Jax ihn an.


Steel schnaubte. Sein Bruder klang nicht gerade euphorisch. »Das sind Göttinnen!« Er wusste, für den Krieger gab es nur Dr. Samantha Walker, daher brauchte Steel mit ihm nicht weiter über diese Wahnsinnsbräute zu reden. »Schade, dass sie hinter Gittern sollen. Ich hätte zu gerne mit einem dieser Kätzchen gespielt.« Oder am besten mit allen.


Vielleicht wurden sie bei guter Führung oder wenn sie kooperierten eines Tages entlassen. Hoffentlich würde er das noch erleben.


Jax lachte. »Die krallen dir die Augen aus, Bruder. Das sind Kriegerinnen, die spielen nicht, die machen Hackfleisch aus dir.«


»Ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen.«


Plötzlich griff sich Jax ans Ohr und auch Steel hörte den Befehl aus dem winzigen Ohrstecker. »Es geht los, zeigen wir den Ladys, wo der Hammer hängt.«


 


***


 


Himmel, er war im Paradies gelandet. Um ihn herum standen die Huntress und warfen mitleiderregende Blicke auf die Soldaten, während die Rothaarige – offenbar die Anführerin – mit Jax sprach.


»Mein Name ist Rhona, und das sind meine Schwestern. Wir kommen in Frieden und erbitten euren Schutz.«


Steel befand sich direkt neben Jax, hatte aber nur Augen für die wunderschöne Frau, deren Iriden eine Mischung aus Grün und Blau waren.


Rhona … der Name passte zu ihr. Er klang weiblich und einer Kriegerin würdig. An ihrem kühlen Blick erkannte er allerdings sofort, dass sie bluffte, während sie Jax ihre erfundene Leidensgeschichte erzählte. Rhona mochte eine Kriegerin sein – ihre gestählte Figur sprach Bände –, als Schauspielerin war sie eine Niete. Da stellten sich ihre Schwestern besser an. Eine Brünette schaute derart bejammernswert, dass sich sein Beschützerinstinkt regte, eine andere wirkte zutiefst erschüttert, als hätte man ihr eine schreckliche Nachricht überbracht.


Die Warrior gafften ungeniert auf die üppigen Kurven der großen Frauen, mehreren Soldaten lief beinahe der Sabber übers Kinn, und bei einem war er sich sogar sicher, dass er eine 1A-Erektion hatte.


Genau das wollen sie, ermahnte er sich und versuchte sich zu konzentrieren; daher musterte er kurz den kastenförmigen Transporter, mit dem die Huntress gelandet waren. Von außen sah er aus wie eines ihrer eigenen Schiffe, was nicht verwunderlich war, denn White City und New World waren einmal Partnerstädte gewesen und hatten viele Güter gemeinsam entwickelt.


Als er Rhona lachen hörte, wandte er ihr den Kopf zu. Flirtete sie mit Jax?


Sein Bruder grinste zurück, ansonsten hatte er sich gut im Griff – im Gegensatz zu ihm. Himmel, sein Blut kochte, und das lag nicht an der Wüstensonne, die ihm den Schweiß aus allen Poren trieb.


Er und seine Brüder waren hier, um die Teufelsbrut festzunehmen. Aber es war wirklich schwer, nicht auf ihre Rundungen zu starren. Niemals hatte Steel perfektere Körper gesehen.


Obwohl die Huntress durchtrainiert waren, hatten sie sich ihre Weiblichkeit bewahrt. Fast alle Frauen trugen ihr Haar lang, einige offen, wie Rhona, andere hatten es zu Zöpfen oder kunstvollen Gebilden geflochten.


»Unser Protokoll verlangt, dass wir euch nach Waffen durchsuchen«, sagte Jax.


»Tu, was du tun musst, Krieger.« Bereitwillig hob Rhona die Arme.


Ja, so will ich dich, Baby, dachte Steel und trat vor, bevor sein Bruder auf die Idee kam, dieses Prachtweib anzufassen. Irgendwie gefiel ihm Rhona von allen Huntress am besten.


Jax durchsuchte schmunzelnd eine andere Jägerin, während Steel ungeniert Rhonas Brüste drückte.


»Tut mir leid, Süße, ich muss überall nachsehen«, raunte er.


Sie lächelte weiterhin. »Das verstehe ich doch, Krieger.« Unaufgefordert drehte sie sich herum und bückte sich, sodass sie ihm ihr dralles Gesäß gegen die Lenden drückte.


Fuck! Sofort strömte sämtliches Blut in seinen Unterleib.


Tief atmete er durch und legte die Hände auf ihren knackigen Arsch, betastete auch ihn und fuhr zwischen ihre heißen Beine. Dort lag das Paradies.


Sie zuckte kurz, während er durch die Hose über ihre Scham strich, dann tastete er sich an ihren nackten Oberschenkeln entlang. Perfekte Haut, seidenweich, glatt, festes Fleisch …


Viel zu bald erreichte er ihre Stiefel, die so eng an den Unterschenkeln lagen, dass sie darin unmöglich eine Schusswaffe verstecken konnte. Eine Klinge allerdings schon, daher ließ er sich besonders viel Zeit mit ihren Beinen und schnüffelte unauffällig an der Stelle dazwischen. Sein außerordentlicher Geruchssinn nahm ihr weibliches Aroma sofort intensiv wahr und Speichel sammelte sich in seinem Mund. Erregten sie seine Berührungen etwa?


Als er hörte wie Jax »Okay, alle sauber« sagte, erwachte er aus seiner Trance und stand schnell auf. Die anderen Soldaten waren längst fertig mit der Durchsuchung, und er war nicht der einzige mit einer gewaltigen Latte. Unauffällig zupften einige Warrior an ihren Einsatzhosen.


Steel konnte es seinen Brüdern nachfühlen: Hier standen dreißig der heißesten Bräute, wie für sie gemacht, da konnte es einen Warrior schon mal überkommen. Er wollte Rhona, jetzt, auf der Stelle! Zwischen diese heißen Schenkel tauchen, von den sinnlichen Lippen kosten, sein Gesicht zwischen den üppigen Brüsten vergraben.


Obwohl ihm die Hitze der Sonne das Hirn weichkochte und er sich freute, bald die kühlen Tunnel zu betreten, hätte er einen Fick mit der Rothaarigen jederzeit vorgezogen, sogar auf dem Wüstenboden, wenn es sein musste.


Oh Mann, was war nur mit ihm los? Er musste sich zusammenreißen, verdammt!


Jax erklärte den Huntress, dass sie willkommen seien und sie ihnen nun in die Stadt folgen sollten, und der Trupp setzte sich in Bewegung. Dabei bildete Steel mit vier anderen Kriegern und einem glatzköpfigen Warrior namens Rock das Schlusslicht.


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