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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Schattenkriegerin, Christina Jäger
Christina Jäger

Schattenkriegerin



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Und da sah ich sie das erste Mal. Ihre elegante Gestalt, mit welcher Anmut sie sich bewegte, ihre atemberaubende Schönheit. Geziert mit unglaublicher Gefahr. Sie trug ein langes rotes Kleid, dessen Dekolleté feine, dünne Goldplättchen zierten. Als ich ihr dann ins Gesicht sah, traf mich fast der Blitz. Sie sah aus wie ich. Sie hatte die gleichen grünen Augen, dieselbe Statur sowie die Größe. Auch die gleichen Lippen hatte sie. Das einzige worin wir uns unterschieden waren die Haare. Während ich dunkelbraune, gelockte Haare hatte, besaß sie göttliches blondes Haar, welches zu einem schönen Pferdeschwanz zusammengebunden war. Aber das gefährliche-aussehende an ihr war ihr Schwert und ihr Schild. Hä? Was war hier los? Sie hielt das Schwert in den Händen, das mir mein Leben gerettet hatte. Das Schwert, mit welchem ich kämpfte, als ich Deimos zum ersten Mal gegenüberstand. „Es kommt Euch bekannt vor nicht wahr,“ sagte die Frau mit einer wundervollen Stimme, als sie bemerkte das mein Blick sich am Schwert manifestiert hatte. „Ja, das ist das Schwert das mir mein Leben rettete.“ Diese Frau, sie kam mir so unheimlich bekannt vor, und das lag nicht daran, dass sie mir unglaublich ähnlich sah, nein, irgendetwas stimmte hier nicht. Aber wer war sie? Eine halbe Ewigkeit verging, in der ich sie musterte. „Athene,“ stieß ich ungewollt hervor.“ Jetzt wusste ich wer sie war: Pallas Athene, die griechische Göttin des Krieges, der Weisheit, und der Strategie. „Ja, mein Kind.“ Okay, dieses Mal war ich bestimmt tot. Und jetzt war ich im Himmel. Aber trotzdem irgendetwas ließ mich an meiner Theorie zweifeln. „Aber wie.., ich meine wieso, warum?“ „Wie Ihr schon sagtet, bin ich Athene, die griechische Göttin des Krieges. Ich bin Ihr, ich bin ein Teil von Euch und ich glaube, dass wisst Ihr besser als alles andere, Kriegerin. Athene machte eine kurze Pause ehe sie fortfuhr. ,,Als Ihr geboren wurdet, wurdet Ihr zu meiner Kriegerin, da in Euch das Talent des Kampfes lebt. Doch bedenket, dass wenn auch der Kampf, einen gewissen Reiz hat, so ist er doch etwas Schreckliches. Eine Kriegerin würde immer den Weg des Kampfes wählen, aber Ihr seid anders. Und weil Ihr dies seid, bin ich ein Teil von Euch, Ihr seid so wie ich, Ihr seid anders. „Also lebst du in mir, ich meine deine Seele,“ platzte ich heraus. „Ja, das tu ich, ich gehör zu Euch, wie Ihr zu mir. Warum Euer Körper nicht nur eurer Seele sondern auch meiner Asyl gewährt ist jedoch selbst mir ein Rätsel. Nur eine Sache ist ebenso sicher wie jene, dass es jeden Tag, Nacht werden wird, die Sache das Ihr, ebenso wie ich, eine Kriegsgöttin seid.“ „Was…ich eine ..Kriegsgöttin? Stopp! Ja, ich weiß, dass du die Göttin der Weisheit bist, aber kann es sein, das du dich diesmal vielleicht irrst?“ „Nein, meine Kriegerin, zwar seid Ihr noch keine Kriegsgöttin, werdet es jedoch bald sein. Ihr werdet an Euch selbst wachsen und eines Tages wird es dann soweit sein.“ „Ich glaub ich setze mich mal kurz dahin und warte bis ich wieder aufwache, ja?“ „Meine Kriegerin, Ihr vermögt zu scherzen, jetzt liegt es jedoch an Euch: Werdet Ihr mit mir zurück in die Götterwelt gehen, oder werde ich mit Euch zurück in die Welt der Sterblichen gehen und den Kampf fortfahren, den euer Vater einst begann?“ „In die Götterwelt?“ „Ja, Kriegerin, mein zu Hause und das aller anderen Götter aber bedenkt, Ihr allein werdet mit mir in die Götterwelt gehen, kein anderer.“ Hätte ich nicht gesehen, welch sanftes Lächeln sie trug und wie weich ihre Gesichtszüge wirkten, hätten ihre Worte hart und boshaft geklungen. Tausende von Gedanken schwirrten mir im Kopf herum, ich schob sie zur Seite. „Welchen Weg wählt Ihr, meine Gefährtin?“ Ich hatte also die Wahl zwischen der Götterwelt, in der Friede und Eintracht herrschte, oder der Welt in der sich nun gerade, in diesem Moment ein Kampf abspielte, zwischen mir und Deimos. Ich würde den besseren Weg wählen. „Ich wähle den einzig richtigen Weg, Athene.“ „Also werden wir vereint in die Welt gehen, aus der Ihr kommt?“ „Ja, Göttin,“ antwortete ich jetzt unglaublich sicher. „Wie Ihr wünscht Kriegerin, aber ich möchte Euch noch etwas mitgeben“ Athene trat näher an mich heran und überreichte mir ihr sagenumwobenes Schwert. „Ich werde es in Ehre halten,“ versprach ich. „Das weiß ich, Kriegerin, und wisset, ich bin immer bei Euch. Athene wandte sich dann von mir ab. Sie zeichnete irgendetwas mit ihrem Zeigefinger in die Luft und dann sah ich, wie zuvor, total unklar. Es dauerte keine Sekunde so befand sich meine Seele wieder schwebend über dem Campus des Dorfes. Einen weiter Augenblick verging und ich befand mich wieder in meinem Körper. Ein kurzer Schauer überlief mich, aber dann spürte ich, dass Athene bei mir war und es war okay, so wie es war.


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