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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Samun Drache des Lichts, Sandra Tschanz
Sandra Tschanz

Samun Drache des Lichts



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                                                      Die Nacht des Grossen Rates


 


In einem abgeschiedenen Wald, am Rand unserer Welt, wartete Samun ungeduldig auf seinen Bruder Numas. Seit jeher trafen sie sich hier, einem der letzten magischen Orte, die es in unserer Welt noch gab. Einmal im Jahr wenn Numas die Erde besuchte, versammelten sich alle hohen Wesen und die Tierwelt zu einem grossen Rat. Alle waren sie gekommen. Engel, Elfen, Feen, Feuerkobolde, Erdgeister, Wassernymphen, die Meister der Winde, Mutter Natur war da, sowie auch die Hüterinnen der Quellen und die Wächter der Berge und natürlich durften auch die zwei letzten Drachen nicht fehlen.


Mit der Dunkelheit war auch Numas endlich aufgetaucht, die beiden Brüder begrüssten sich herzlich, so wie es die Art der Drachen war. Sie schlangen ihre langen Hälse ineinander, so als ob sie sich umarmen würden. Einige Augenblicke lang, blieben sie so ohne die kleinste Rührung stehen.


Auch bei allen anderen, war die Freude über das Wiedersehen gross, nun konnte der Grosse Rat beginnen. Die Feuerkobolde machten ein Feuer an, um das sich alle versammelten. Feuerkobolde sind Wesen aus lebendigem Feuer, man hielt besser etwas Abstand zu ihnen, wenn sie lachten sprühten sie Funken und sie lachten gerne. Der Zweck des Grossen Rates war es herauszufinden, wo die grössten Probleme in der Welt lagen, wer bei seiner Aufgabe Hilfe brauchte, was im letzten Jahr alles so passiert war.


Ein alter Erdgeist eröffnete die Sitzung, sein zerfurchtes Gesicht blickte etwas finster in die Runde. Sein Gewand bestand aus sich ständig erneuernden Wurzeln, wirr flochten sie sich in und übereinander. "Ich bin sehr froh euch alle wiederzusehen, meine lieben Freunde. Ich kann aus unserer Welt, leider nicht viel Gutes berichten. Ich glaube unsere Grenze ist sehr bald erreicht, wir schaffen es einfach nicht mehr die Erde zu nähren, zu viel Energie wird ihr überall auf der Welt entzogen. Die Vergiftungen und Verschmutzungen, haben im letzten Jahr noch einmal stark zugenommen, wir haben einfach nicht genug Erdgeister um sie alle zu säubern. Doch leider habe ich noch Schlimmeres zu berichten, das Böse hat es geschafft, zwei unserer Erdgeister auf seine Seite zu ziehen."


Stille herschte in der Runde, alle waren von diesem Umstand tief betroffen. Erdgeister bewegen sich zwar im Schatten, sie dienen aber stets dem Licht. So nah war ihnen das Böse also schon gekommen, so gefährlich nah. "Wir sollten Ruhe bewahren" meldete sich eine Hüterin der Quellen zu Wort. "Aber wir werden achtsam sein müssen. Das Böse kann uns nichts anhaben, wenn wir es nicht zulassen. Wir sind Wesen des Lichts, das Licht ist immer noch die stärkste Kraft im Universum."


"Ja aber, das Böse hat auch grosse Macht und es hat die Menschen auf seiner Seite;" wandte eine kleine strahlende Elfe ein.


"Die Menschen sind nicht wirklich auf der Seite des Bösen, sie sind im Grunde gut;" meldete sich Mutter Natur zu Wort. Sie war ein wunderschönes, hochgewachsenes Wesen, mit langem erfarbenem Haar, der ganze Wald war ihr Kleid. "Ich habe versucht die Menschen auf mich aufmerksam zu machen, leider ohne Erfolg. Sie hören nicht mehr auf die Stimme der Natur, dann habe ich versucht sie wach zu rütteln, ich habe ihnen Stürme, Erdbeben und andere Katastrophen geschickt. Damit  sie lernen einander zu helfen, Mitgefühl zu haben für Menschen die leiden, damit sie das Licht im Herzen wiederfinden. Doch das Mitgefühl hat leider nicht lange gedauert, zu schnell haben sie die Katastrophe wieder vergessen. Ich glaube die Menschen wissen nicht, welch grossen Einfluss das Böse auf sie hat, sie sind viel zu beschäftigt um es zu merken."


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