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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Marion, Liam Trost
Liam Trost

Marion



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 Ängstlich versuchte sie etwas in dem pulsierenden Schwarz zu erkennen, dass sie von allen Seiten umgab und durch die Bäume drang. Und auf einmal hörte sie es wieder, dieses leise Schaben, dass sich hinter ihr durch die dicken Stämme zu bahnen schien. Marion konnte nicht sagen, was es war, aber es machte ihr eine Heidenangst. Vorsichtig machte sie einen Schritt nach hinten und schaute immer wieder kurz zu Tara hinüber. Die trockenen Äste auf dem Boden knackten leise unter ihren Schuhen. Marion konnte ihren Herzschlag hören, wie eine Uhr, die laut tickend die Sekunden herunterzählte. »Ich hör gar nichts«, flüsterte Tara, doch Marion hörte sie nicht. Wie hypnotisiert starrte sie in die Dunkelheit. Sie wusste, dass dort im Dunkeln etwas lauerte, etwas Gefährliches, dass sie alle töten würde, wenn es die Gelegenheit dazu bekam.
»Vielleicht ist es nur mein Vater«, dachte sie sich und wünschte sich kurz, dass es so war, denn das hätte bedeutet, dass ihr Vater noch am Leben war, dass sie ihn nciht getötet hatte. Doch je länger sie darüber nachdachte, desto mehr hatte sie das Gefühl, dass es nciht er war, der sie verfolgte, sondern etwas ganz Anders. Etwas weitaus Böseres, dass sie jagen und letzlich in Fetzen reißen würde. Ein schreckliches Monster, tief aus Marions Albträumen enstprungen, mit leuchtend roten Augen und Krallen, so scharf wie Rasierklingen. Marion wusste, dass es sie packen und ihn Streifen schneiden würde, während sie hilflos versuchen würde zu schreien, erstickend an ihrem eigenen Blut.


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