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> Fantasy Bücher > Kapitän Firebirds unglaubliche Abenteuer
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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Kapitän Firebirds unglaubliche Abenteuer, Saskia V. Burmeister
Saskia V. Burmeister

Kapitän Firebirds unglaubliche Abenteuer



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Leseprobe aus der 1. Reise der Chaos-Crew: Wie rettet man die Welt elegant? Endlich bequemte sich ein Kellner dazu, zu ihnen zu treten. „Wasdarf es denn sein, Mädels?“, fragte er und grinste. Irgendwie erinnerteer an Mr. Smart. Er hätte einer seiner Vorfahren sein können.„Für mich eine Limo!“, rief Pia und der Kellner sah sie entsetzt an.„Hier sind Hunde verboten!“ Terminator Jr. knurrte und legte dieOhren an. „Hund?“, kam eine tiefe Stimme aus seiner Kehle. „Wasfür ein Hund, Mann? Ich bin ein waschechtes Ungeheuer undstolz darauf!“ „Es spricht!“, entsetzte sich der Ober. Der Kapitänseufzte. „Natürlich spricht es!“, brummte er verstimmt. „Es ist jaauch die Schöpfung eines verrückten Genies.“ „Genau“, kam esvon Mrs. Lin, „das richtige Wunder ist, dass du sprichst.“ Damitmeinte sie wohl den Kellner. Der trat näher und tippte sie an. „Istdie echt?“ Die metallene Androidin fuhr herum. „Anfassen verboten!“,keift e sie und teilte eine ihrer bereits legendären Backpfeifenaus. Ein kleiner Tumult brach aus und der Ober suchte das Weite.„Echt schlagkräftig, die Frau“, staunte Jack leise, Pia stieß ihn an.„Ich habe Durst und er auch!“ Sie zeigte auf Terminator Jr., der geradeaus Verzweiflung in die Tischdecke biss. Der Kapitän schlugdie Hände über dem Kopf zusammen. Was für ein Durcheinander!Unbemerkt schlich sich ein zweiter Ober auf leisen Sohlenheran. „Was dürfte ich euch Süßen bringen?“, flötete er und TerminatorJr. verstummte. „Eine Limo!“, wiederholte Pia. „Schnell!Ich verdurste gleich!“ Sie gab ein dramatisches Röcheln von sich.„Kinder“, dachte der Kapitän, „schrecklich!“ „Süß“, flötete inzwischender Ober, „was für ein niedliches Kind!“ Pia nickte undTerminator Jr. ließ seine Zunge aus dem Rachen hängen. „Ein Fassmit marsianischem Glibberschleim, bitte“, grunzte er. Der Obersah ihn voll Entsetzen an. „Ich bedauere es zutiefst, das haben wirnicht.“ Das Monster zog sich an den Ohren. Was für ein Saftladen!Mrs. Lin grinste Vamp von der Seite an. „Terranerblut führen diehier ganz sicher auch nicht“, frotzelte sie. Vamp zeigte die Zähneund zischte: „Ich bin Vegetarierin!“Der Ober räusperte sich. „Könnte ich auch noch die anderen Bestellungenhaben?“ „Für mich bitte ein Glas Maschinenöl“, zischteMrs. Lin höchst eingeschnappt, „bei dem Schneckentempo fangeich gleich an zu rosten!“ „Für mich das Gleiche“, brummte Jack,der noch immer keine Ahnung hatte, was die eigenartigen Besuchervon ihm wollten. „Und für mich ein Glas mit abgestandenerZiegenmilch!“, quiekte Brain. „Und zwar ein Bisschen dalli, dalli!“Der Ober zuckte zusammen und nickte, schnell sah er zu Vamp.„Einen Kirschsaft .“ Mrs. Lin grinste dämlich und der Kapitän hättesich am Liebsten auf den Boden geworfen und getrommelt. Wiesollte er nur mit so einer Truppe die Welt retten? „Einen HumpenStarkbier bitte.“ Der Kellner nickte und wollte gerade gehen, alsTerminator Jr. zu zetern begann. „Was ist denn mit mir? Ich willauch was!“ Der Ober grinste. „Dir, Süßer, werde ich etwas ganzBesonderes mixen. Lass dich überraschen.“„Kommen wir nun endlich auf den Punkt?“, fragte Jack, derlangsam ungeduldig wurde, doch vorher kamen erst einmal dieGetränke. Pia war glücklich und ihr neuer, pelziger Freund nipptebegeistert an seinem giftgrünen Cocktail. „Das schmeckt intergalaktischgut!“, freute er sich, der Kapitän betäubte seinen Frustinzwischen mit dem Starkbier, denn alle anderen hatten Grund zuklagen. „Pfui!“, schüttelte sich Mrs. Lin. „Das Öl schmeckt wie alteMotorschmiere! Grauenhaft!“ Vamps Kirschsaft war zu dünn undhatte die falsche Farbe und Brain quiekte vor Wut. „Das ist frischeKuhmilch! Betrug! Hilfe! Polizei!“ „Himmel“, stöhnte der Kapitän,
„wir sind verloren.“

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