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> Fantasy Bücher > Im Schatten der Xashatâr
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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Im Schatten der Xashatâr, Aileen P. Roberts
Aileen P. Roberts

Im Schatten der Xashatâr



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Der Morgen dämmerte bereits und Stille lag über dem Land. Normalerweise hatte Yana keine Angst, allein über das Hochland zu reiten, selbst seit den Anschlägen auf Ronan, Farradh und die anderen nicht, denn sie verließ sich auf ihre magischen Fähigkeiten und ihr schnelles Pferd. Aber heute war irgendetwas anders - etwas Bedrohliches lag in der Luft. Yana versuchte, es zu ignorieren, aber auch Rhiva war unruhig und drängte ihre Herrin, nach Hause zu reiten. Unwillkürlich lief Yana ein Schauer über den Rücken, als sie einen schrillen Schrei in der Ferne hörte. Doch das war wohl nur ein Wildtier gewesen. »Komm, Rhiva«, flüsterte Yana und drückte der Sitheannstute die Beine in die Flanken. Sie trabten von den Hütten der Bauern fort, auf die Burg zu. Immer wieder warf Yana nervöse Blicke über die Schulter, sie hatte das Gefühl, verfolgt zu werden. Gerade wollte sie Rhiva angaloppieren lassen, als die Stute urplötzlich auf der Hinterhand stoppte, hysterisch wieherte und stieg. Vor ihnen stand eine unheimliche Gestalt von der man keine festen Konturen erkennen konnte. Es schien ein Mann zu sein, nicht sehr groß und verhältnismäßig dünn, sein Gesicht war unter der Kapuze eines gräulichen Umhangs versteckt. Das Wesen strahlte eine eigentümliche Mischung aus Kälte und Hass aus. »Wer seid Ihr?«, rief Yana mutig und kämpfte mit ihrem panischen Pferd, das ausbrechen wollte. Die Gestalt hob den Kopf und unter dem Umhang kam kein Gesicht, sondern eine skelettartige Fratze hervor, die einen unverständlichen Schrei ausstieß. Pergamentartige Haut spannte sich über hervorstehende Knochen und Augen ohne Pupillen starrten hasserfüllt auf die junge Frau. Rhiva stieg erneut, rutschte auf dem gefrorenen Untergrund aus und stürzte nach hinten. Yana schlug hart auf dem Boden auf. Sie bekam keine Luft mehr und spürte nicht einmal, wie Rhiva auf ihr Bein fiel, bevor sie davon galoppierte. Erschrocken schnappte Yana nach Luft und bemühte sich, nicht das Bewusstsein zu verlieren, denn dieses merkwürdige Wesen, was auch immer es war, kam auf sie zu, langsam zwar, aber es kam näher. Von wachsender Panik ergriffen versuchte Yana aufzustehen, was ihr zunächst nicht gelang. Das Wesen streckte eine durchscheinende Hand nach ihr aus und Yana wurde von unbeschreiblichem Entsetzen erfasst. Sie war wie gelähmt und hätte gerne geschrien, aber es ging nicht. Kurz bevor die Skeletthände sie berührten, fuhr die Gestalt mit unglaublicher Schnelligkeit herum. Rhiva war zurückgekehrt und stand mit gebleckten Zähnen hinter dem Wesen. Endlich konnte sich Yana aus ihrer Erstarrung befreien. Sie war zwar noch immer ganz durcheinander und schockiert, aber jetzt gelang es ihr, die Mondmagie in sich zu sammeln. Sie sandte einen ungeschickten und nicht sehr starken Lichtblitz auf die Gestalt, die einen Schrei ausstieß, der Yana durch Mark und Bein ging. Sie schrie nach Rhiva und die Stute kam sogleich zu ihr galoppiert. Mit letzter Kraft zog sich Yana in den Sattel. Das Wesen schien ihr direkt in die Augen zu blicken, als sie sich noch einmal, wie aus einem Zwang heraus, umdrehte. Ich werde alles vernichten, was du liebst … hörte sie eine grausame Stimme in sich.


 


 


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