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> Fantasy Bücher > GHOROMARI - Der Weg zurück
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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe GHOROMARI - Der Weg zurück, Moira Ashly
Moira Ashly

GHOROMARI - Der Weg zurück



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Mein Herz schlug bis zur Schädeldecke. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was Arjo bezweckte. Ob er überhaupt einen Plan damit verfolgte oder wirklich einfach nur bis aufs Blut gereizt war. Jorge schwankte unsicher, sagte kein Wort und verließ beinahe fluchtartig die Küche. Kurz darauf hörte ich eine Tür zuschlagen.


Es dauerte eine ganze Weile, bis ich mich wieder beruhigt hatte. Arjo stand immer noch wie eine Salzsäule mitten in der Küche und Adrian sah ihn fragend an.


»Was war das denn jetzt?«, fragte er leise. »So hab ich dich ja noch nie erlebt!«


Arjo rieb sich mit beiden Händen über das Gesicht.


»Du hast doch einen Plan, - oder etwa nicht?«, fragte ich ebenfalls sehr leise. Arjo sah mich an und lächelte schief. Er nickte, legte den Zeigefinger über seine Lippen und blieb einfach stehen. Ich begriff gar nichts mehr.


»Wenn du jetzt gerade Theater gespielt hast, dann war das eine sehr gute Vorstellung«, schickte ich in Gedanken zu Arjo und der nickte nur und machte eine Geste, die Adrian und mir andeutete, dass wir abwarten sollten. Dann stemmte er die Hände in die Hüften und blieb mit gesenktem Kopf und dem Rücken zur Tür einfach stehen. Es sah so aus, als lausche er. Nach einigen Minuten erschien Jorge wieder in der Tür. Arjo hob langsam den Kopf und sah ihn über die Schulter hinweg an.


»Du«, - fing Jorge an, »du hast kein Recht so mit mir zu reden!« Seine Stimme klang wie die eines gescholtenen und wütenden Kindes und überschlug sich fast. Seine ganze Haltung und seine Gesten unterstrichen dies noch zusätzlich.


»Habe ich nicht?« Arjo starrte Jorge weiter verbissen über seine Schulter hin an. Es wirkte, als würde man zwei Kampfhähne aufeinander loslassen. Ich fühlte mich platt an die Wand gedrückt und wusste, dass es nicht Jorge war, der dieses Gefühl in mir auslöste, sondern Arjos Präsenz, die ich so ähnlich schon einmal gespürt hatte. Er füllte den ganzen Raum aus und nahm uns die Luft zum Atmen.


»Nein!«, schrie Jorge nun mehr als wütend. »Ich bin es, dem die Frau genommen wurde! Ich bin es, dem das Kind genommen wurde! Du hast doch alles, was du dir wünschst! Ich wurde um meine Zukunft betrogen!«


Bei jedem »ich« zeigte Jorge dabei auf sich selbst. Er schien vor Wut beinahe platzen zu wollen.


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