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Kommentare für das Buch Engelsmacht



Ein gutes Fantasybuch das auch zum nachdenken anregt, 2015-11-30
von Miranda Rathmann

Als ich das Buch „Engelsmacht“ zum ersten Mal in meinen Händen hielt war ich neugierig.

 

Auf dem Cover sah ich ein Mädchen - eingehüllt in eine nebelartige Decke, Federn, die um sie herum fliegen und tanzen, der Blick, der in die Ferne schweift ...

 

Ist sie ein Engel oder sucht sie ihren Engel?

 

Ich wollte mehr wissen und drehte das Buch um, las mir die Buchbeschreibung durch. Ja, das klang ganz nach meinem Lesegeschmack.

 

Und schon war ich mitten drin.

 

Bereits im Prolog schaffte es Sabine Niedermayr mich in ihren Bann zu ziehen. Ich konnte die heiße, glühende Landschaft vor meinem inneren Auge sehen und spüren und empfand tiefes Mitgefühl für Kate, die Heldin des Buches.

 

Wie kam es zu dieser Katstrophe? Wer ist der Fremde? Diese Fragen stellten sich und verleiteten zum weiter lesen.

 

In den ersten Kapiteln ihres Buches hat Sabine Niedermayr es geschafft, ganz alltägliche Dinge so niederzuschreiben, dass sie nicht langweilig erschienen und man sich selbst wiederfinden konnte. Trotz der Banalität des Tages blieb die Spannung und die Neugier auf den Fremden bestehen und heizten meine Neugierde weiter an.

Auch die Beschreibung der Stadtviertel ist so gut gelungen, dass ich die Gebäude und Straßen, die Gasse und die kleine Kirche vor meinem inneren Auge fast greifbar nah sehen konnte. Dazwischen immer wieder kurze Sequenzen mit „den Fremden“, die die Neugierde anheizten und mich zum rätseln brachten.

 

Und dann kam die Liebe.

 

Aber wie sagt man jemandem der einen liebt, dass man nur freundschaftliche Gefühle für ihn hegt, ohne dabei die Freundschaft aufs Spiel zu setzen?

 

Kate, die Heldin des Buches wollte genau dies tun und ich hätte nicht in ihrer Haut stecken wollen.

Doch wie auch im realen Leben kam es anders: Als sie endlich mit ihrem Kinderfreund Jim reden will, passiert es. Die Naturgewalt bricht los und sie hat nun erst einmal andere Sorgen. Sowohl Kates innerliches Gefühlschaos, als auch der Ausbruch und der Ablauf des Bebens sind gut beschrieben.

Ich konnte mich beim Lesen in die Landschaft entführen lassen und war mit Kate und Jim auf der Lichtung. Ich habe mitgefiebert und mir gewünscht, dass sie alles gut überstehen, dass sowohl Kate und Jim, als auch den Pferden und Jims Eltern nichts passiert und war erleichtert, als alle sich wohlbehalten auf dem Bauernhof wiedersahen.

Doch Kate will Jim nicht länger hinhalten und mit all ihrem Mut gesteht sie Jim was sie denkt und fühlt. Zwischenzeitlich war ich am überlegen, ob sie ihn nicht vielleicht doch auch liebt und sich selbst dies nur nicht eingestehen will.

 

Mit Beginn des sechsten Kapitels hatte mich die Autorin dann vollends in ihrem Bann und hielt mich bis zur letzten Seite in ihm gefangen. Kates immer wieder kehrender Albtraum droht Realität zu werden. Dachte sie bisher noch, dass ihr Traum „nur“ ein böser Traum sei, sieht sie sich nun mit realen Bildern konfrontiert. Und wenn es den Ort wirklich gibt, wird dann auch die Katastrophe ihres Traumes Realität?

 

Naturkatastrophen wie Erdbeben und Vulkanausbrüche und deren Folgen, tauchen sehr gut recherchiert auf. Alles scheint in einem Zusammenhang zu stehen. Als Kate realisiert, dass sie ihrem Schicksal nicht entfliehen kann, beschließt sie, ihm auf den Grund zu gehen. Und so erhält sie, und ich auch, endlich die Antworten auf ihre Fragen. Sie ist die Auserwählte, sie soll die Menschheit retten, das Schicksal abwenden. Aber wie? Den Engel vernichten?

 

Doch sie steht nicht allein. Ihre Freundin Ann steht Kate trotz ihrer Zweifel bis zum Schluss tapfer zur Seite. Und das Ende ist näher als man denkt.

 

Doch ist das Ende wirklich das Ende? Oder ist es nur der Beginn von etwas Neuem? Hat es die Menschheit verdient gerettet zu werden?

 

Ich möchte nicht zu viel verraten, aber so viel sei gewiss: Das Ende des Buches ist unvorhersehbar.

 

Neugierig? Dann schnell lesen!


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