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Buch Leseprobe Elfenbuch,  T. Carpenter, G. Ketterl, T.Bern
T. Carpenter, G. Ketterl, T.Bern

Elfenbuch


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Los Angeles, Kalifornien „Aua, verdammt nochmal, welcher Idiot lässt denn hier seinen ganzen Mist herumliegen?“ Liams tastende Hände fanden endlich den Lichtschalter und er erkannte, dass es seine eigenen Stiefel gewesen waren, über die er gerade gefallen war. Er rieb sich den schmerzen Schädel, den er sich gerade an der Küchentheke angeschlagen hatte. Was war nur los mit ihm? Er fühlte sich, als habe er einen Stromschlag bekommen, sein ganzer Körper vibrierte. Zitternd goss er sich ein Glas Wasser ein, doch es half nicht wirklich. Während ihm der Schweiß in kleinen Bächen über den Körper lief, öffnete er das Fenster. Die Hollywood Hills lagen vor ihm im Mondlicht. Er konnte sich nicht erinnern etwas geraucht zu haben, und getrunken hatte er gestern auch nichts. Sie hatten am frühen Morgen Probeaufnahmen für die neue Doku. Müde und verwirrt strich Liam sich seine langen, blonden Haare aus dem Gesicht. Er würde ein tolles Bild des coolen Surfers abgeben, wenn das so weiter ging. Erneut raste etwas wie ein Stromstoß durch seinen Körper und endlich begriff Liam. Sein Leben als Beach Boy war ab sofort vorbei. Mit dieser Erkenntnis ließ der Schmerz sofort nach. Er riss alle Fenster auf, um viel frische Luft zu haben und bahnte sich durch seine nicht wirklich ordentliche Wohnung den Weg zum Kleiderschrank. Er fegte mit einer einzigen Handbewegung die Bodenplatte leer und hob sie an. Das in Leder gewickelte Bündel, welches zum Vorschein kam, war groß. Liam wickelte es vorsichtig aus und legte den Inhalt neben sich. Ein Langbogen, ein Köcher mit Pfeilen, ein langer, silberner Dolch und ein breiter Gürtel aus Wildleder, gespickt mit kleinen Wurfdolchen. Liam warf einen kurzen Blick darauf und ging zum Telefon. Eine Schiffspassage kam nicht in Frage, also würde er in den sauren Apfel beißen müssen und fliegen. Allein der Gedanke verursachte ihm Übelkeit. Er buchte ein Ticket nach London und von dort aus einen Anschlussflug nach Manchester. Das war die schnellste Verbindung, die er bekommen konnte. Der Flug ging in zwei Stunden. Während er unter der Dusche stand, dachte er mit ein wenig Wehmut an das Leben, das er zurücklassen musste – für immer. Er hatte sein verrücktes Leben hier zu schätzen gelernt. Doch schon als er noch tropfnass wieder aus seinem Badezimmer tapste, hatte er sich eingestanden, dass er eigentlich sein ganzes Leben auf diesen Moment gewartet hatte. Liebevoll strich Liam über den Bogen. „Dann hat es also begonnen!“


 


 


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