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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe EIS-ZEIT, Chris Weihpratizky
Chris Weihpratizky

EIS-ZEIT


Eine fantasievolle Reise durch Raum und Zeit

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Nach geraumer Zeit meldeten sich wieder zwei der Offiziere auf der Brücke zurück. Ihr Gesichtsausdruck verriet nichts Gutes. Tiefe Besorgnis war darin zu lesen. „Und?“, fragte der Kapitän, „sind die Bewohner unterrichtet?“ „Ja, Kapitän. Wir haben aber ein weiteres Problem. Es ist wegen Butler. Wir glauben, es handelt sich um Sabotage.“ „Sabotage?“, wiederholte Nomi ungläubig. „Kommen Sie mit runter, Entschuldigung, ich meine, wir müssen nach draußen gehen. Butler hat an der Außenwand sensible Leitungen durchgeschnitten und sich einen harten Kampf mit Dilgo, dem Techniker aus Youshis Team geliefert. Dilgo hat ihm schließlich mit einer Zange den Schädel zertrümmert.“ Kapitän Nomi verzog keine Miene. Sein Credo lautete: Immer Ruhe bewahren, egal wie schlecht die Nachricht auch sein mochte! Während er hinunter ging und sich den dicken Schutzanzug überzog, kreisten seine Gedanken um den alten Weggefährten, um Butler, der es schon damals ausgezeichnet verstand, ein großes Geheimnis um seine Person zu machen. In der Anfangszeit der Raumschiffkonstruktion und des Baus der Elpis 100 unterhielt Butler einen geheimnisvollen Kontakt zu Männern in schwarzen Gewändern mit Kapuze, die sich Priester nannten. Die oberste Projektleitung untersagte Buttler die Besuche der dunkel gekleideten Männer, da sie befürchtete, dass technische Informationen, wertvolles Wissen nach außen gelangen könnte. Der Kontakt hörte sodann abrupt auf. Die Kapuzenmänner gerieten in Vergessenheit. Butler war einer der ersten und ältesten Wartungsingenieure seit An-beginn des Raumfahrtprojekts. Er war ungebunden und schwärmte für die futuristische Idee. Tief in seinem Inneren verbarg er jedoch vor allen anderen sein wahres Motiv. Es war erschreckend und grausam: Er wollte Rache! Die Gründe dafür blieben vorerst noch im Verborgenen. Für einen Elpis-Menschen war er viel zu klein geraten, ein einen Meter fünfzig großer Mann von sehnigem, drahtigem Körperbau. Vom Hals zur rechten Wange hinauf, verlief eine mystische Tätowierung. Es sah aus, als ob aus einem Kästchen Flammen oder Nebelschwaden herausschlügen. Butler rasierte sich kaum mehr. Ihn zierte ein von mehreren Hautinseln durchsetzter, grauer Stoppelbart, was ganz und gar nicht dem ästhetischen Stil der Alpha-Besatzung entsprach. Seine Augenfarbe leuchtete im kühlen Graublau. Aus einem nicht erklärbaren Reflex heraus, streifte er sich ab und an energisch über seine Halbglatze.


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